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EFSF-Abstimmung: Slowaken beschließen Ja zur Euro-Rettung
Jetzt steht die Einigung: Einen Tag, nachdem die Regierung in der Slowakei wegen der Abstimmung zu Euro-Rettung zerbrochen ist,*hat sich Regierungschefin Radicova mit der Opposition geeinigt. Noch in dieser Woche soll die Aufstockung des Hilfsfonds EFSF beschlossen werden.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...791463,00.html
- #60 12.10.2011 16:23 von
Leider...
Zitat SPON:
Kurz vor der entscheidenden Abstimmung in der Slowakei über den Euro-Rettungsschirm wird die Situation immer dramatischer. Regierungschefin Radicova stellt*die Vertrauensfrage. Koalitionspartner SaS will an dem Votum nicht teilnehmen - damit wäre das vorläufige Aus für den EFSF besiegelt.**
http://www.spiegel.de/politik/auslan...791136,00.html
...redet doch nicht schon jetzt eine Katastrophe herbei.
Ich denke es wird glatt laufen - trotz allem.
Genetisch unterscheidet sich der Slowakische Politfuzzi in keinster Weise von seinen Teutonischen Gegenstück: die wollen alle weiter im Sandkasten bleiben - die Furcht zurück ins blasse Alltagsleben abzugleiten hilft denen dann auch wieder auf die Sprünge...Wetten das?
So war mein Beitrag zur Diskussion VOR der Slowaken Abstimmung. Und?
...wollte keiner mit mir wetten.
Schade, das! - #61 12.10.2011 16:28 von mark anton
Die EU -DSSR betreibt Demokratieabbau Richtung Diktatur
man achtet keine demokratischen Abstimmungsergebnisse mehr, Menschen/Parlamente werden unter derartigen Druck gesetzt - enweder oder, um das gewuenschte Ergebnis zu erzwingen, uebrigends nicht das erste Mal, diesmal faellt es besonders auf.
Unter den Augen der EU Kommissare/EZB waren die Pleitelaender durch Aufnahme riesiger Kredite, finanzieller Misswirtschaft, Zahlenfaelschungen gegenueber Bruessel in diese Lage geraten, durch massive Verstoesse gegenueber Verschuldungskriterien.
Nun sollen die noch solventen Laender dafuer sorgen, dass diese Laender "gerettet" werden, angeblich durch Solidaritaet mit ihnen - total unangebracht, es geht jedoch um die Rettung wie anno 2008 der Banken, die gegen erhoehte Zinsen diese Risiken eingingen.
Wie man im Falle Griechenland sieht, werden nahezu alle Vereinbarungen und Forderungen gegenueber der Troika ignoriert, aus Furcht, dass die Massen dann eine Revolution beginnen, es herrschen ohnehin die ultralinken Gewerkschaften, die den Mob hinter sich haben und die strasse beherrschen, - also man macht im Prinzip weiter so als bisher, weder Privatisierung der Staatsbetriebe noch Entlassung des riesigen Beamtenapparates wurde umgesetzt.
Junckers/Barroso/Trichet zwingen Europa den falschen Weg zu gehen, statt Ausschluss und Eigenverantwortung - Sozialisierung der Miesen.
Eine Transferunion, die faule Geellschaften finanziert, dafuer die noch wettbewerbsfaehigen bestraft, kann niemals von Dauer sein. - #62 12.10.2011 16:29 von
Das alte Moto neu aufpoliert !
Kleptokraten aller Länder vereiniget euch ! ... So wie man sie kennt, sie werden folgsam dem Zuruf ihres Meisters nachkommen. Und du mein Freund, hast du nicht bemerkt, die unsichtbare Hand, die angeblich so wunderbar die globalen Märkte reguliert, sie steckt längst in deiner eigenen Tasche. Was sind schon Kommunismus und Kapitalismus verglichen am Kleptomanismus. Nun, der alte Adam Smith… War er wohl auch ein Kleptokrat; bzw. Kleptomane ?! Wer weiß, wer weiß!
- #63 12.10.2011 16:29 von
Slowakische Tugenden
Kleine Korrektur: Es handelt sich nicht um Slowenen aus dem ehemaligen Jugoslawien, sondern um Slowaken aus der friedlich auseinandergegangenen Tschechoslowakei. Den Slowaken geht es nicht gerade bestens, obwohl sie mehrheitlich hart arbeiten, aber für relativ niedrige Löhne, selbst bei VW in Bratislava, wo der VW Touareg hergestellt wird. Das Verhältnis zwischen den slowakischen und den griechischen Löhnen dürfte etwa 1 : 3 lauten. Und Arbeitslosigkeit gibt es in der Slowakei leider auch, aber eher wegen der Weltwirtschaftslage als wegen eigener Faulheit.
Es geht den Slowaken nicht einmal so gut wie den Tschechen, die den Euro gar nicht haben. Das ist in der verfahrenen Lage für so ein Land doch gewissermassen ein Vorteil. Andererseits ist die Slowakei zu klein, um sich gegen den Euro allein und neben dem wohlhabenden Nachbarn Österreich zu stemmen. Man hat inzwischen die Ungarn wirtschaftlich überholt... Und weil man in der Slowakei sparsam ist (von wegen hohe Verschuldung wie in Griechenland), war die Übernahme des Euro relativ unkompliziert. Trotzdem ist es nicht ganz fair, die Slowaken mitbezahlen zu lassen für die Schulden z.B. der Italiener. Deshalb würde es mich nicht wundern, wenn es hinter den verschlossenen Türen irgendwelche (kleinen) Zugeständnisse an die Slowakei gäbe. Die Finnen haben sich in Bezug auf Griechenland sehr große Zugeständnisse geben lassen. - #64 12.10.2011 16:29 von
Hier könnte ihre Werbung stehen.
Der Atomausstieg ist nicht auf Druck der Straße sondern auf Druck der Stimmen passiert und man konnte einfach absolut kein Argument finden das was positiv zur damaligen Stimmung (Fukushima) passte. Zudem war die politische Konkurenz zu groß. Beim Thema EU sieht das anders aus, der EU Kritiker hat keinerleih Möglichkeiten gegen die EU zu wählen.
Vielleicht aber zeigt die Wahlbeteiligung von 43,3% bei der letzten EU Wahl 2009 (Achtung Rheinland Pfalz und Sachsen hatten am gleichen Tag Kommunalwahlen, das heißt man wählte sowieso schon aus Landtagsgründen in 2 Bundesländern), wie egal und wie wenig loyal die Deutschen und viele Länder Europas diesen "Graumännern" gegenüberstehen.
Ich sehe das wie viele hier, die EU wird am Ende genau das schaffen was jetzt mit Griechenland passiert. Es wird gewarnt von der Elite ignoriert, viel Geld investiert nur um zu merken das man doch auf die Warnenden (Experten, Wahlvolk) hätte hören sollen (Schuldenschnitt). Als ehem. DDRler wirkt das alles sehr vertraut mit der Volksentmachtung gegenüber dem Staat, wobei der den demokratischen Schein aber wahrt.
Mein Fazit wird jetzt einfach sein, aus der EU das zu pressen was MIR persönlich am besten tut. Das heißt, ich gehe davon aus das Sprit und Strommarkt irgendwann auch angeglichen werden, natürlich tanke ich dann den billigen Ex-Sprit, egal welche Folgen das für die Anbauländer des Ökodiesels so hat und den teuren erneuerbaren Strom werde ich mira uch nur dann holen wenn er billiger ist als der Atomstrom aus Frankreich oder den Nachbarländern. Sollten unsere Politiker allerdings keinerleih Zugeständnisse die aus Europa "erwachsen" sollten an die Bürger geben, eben wie o.g. Dinge dann muss ja auch dem größten EU-verliebten auffallen wie sinnbefreit das ganze ist. - #65 12.10.2011 16:30 von
Skandalös
Das ist skandalös: "Demokratie", wie man sie in der EU kennt. Es wird so lange abgestimmt, bis das gewünschte Ergebnis herauskommt. Ein Wendehals wie Fico darf in diesem Stück seine unrühmliche Rolle spielen. Sulik gebührt Achtung und Anerkennung für den heldenhaften Einsatz für die Interessen seiner Bürger GEGEN DIE BANKEN.
http://newsbloggers.ch/2011/10/12/ne...rd-zum-helden/ - #66 12.10.2011 16:31 von Archivdoktor
- #67 12.10.2011 16:32 von Obiwan72
Ein trauriger Tag...
...für die Menschen in Europa. Noch mehr Ausbeutung, noch weniger Freiheit und das endgültige Aus für das was an Demokratie noch übrig geblieben ist.
Zweifellos ist es ein glücklicher Tag für das führende 1% der Bevölkerung!
Wie immer hat alles Schlechte auch etwas Gutes: Die Transformation in ein neues System wird zwar später, aber umso gründlicher ausfallen.
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Wir sind 99%! - #68 12.10.2011 16:33 von
...
Na, dann lesen Sie sich einige der hier veröffentlichten Beiträge noch mal durch.
Wenn ich in einem Beitrag schon das Wort "EUDSSR" lese weiß ich jedenfalls, was ich von dessen Verfasser bzgl. seiner Einstellung zu Europa zu halten habe.
Meist höre ich dann auf zu lesen, da unreflektierter Hass keine gute Argmuentationsgrundlage ist. - #69 12.10.2011 16:34 von
Das ist ja das "Lustige"...
...denn erst der komplett unsolidarische Ansatz der Schuldenstaaten -noch heute in Form von beibehaltenen Goldreserven in Staaten, die ihre Staatsanleihen von der EZB zurückkaufen lassen etc. zu bestaunen- hat dieses ganze Problem erst aufgeworfen. Hier den Slowaken, die ohne Verschuldung ihren Staat saniert und wettbewerbsfähig gemacht haben ohne sich Olympische Spiele und groteske Staatsapparate auf Pump zu leisten, anzumeiern, zeigt die ganze Dimension des solidarischen Europa!
Aber gut, versenken wir weitere Milliarden in einer "alternativlosen" Aktion, um dann doch irgendwann zu merken, dass auch nach einem Schuldenschnitt -den wir erneut über Schuldenaufnahme oder hiesige Wohllstandssenkung zur Banken- und Anlegerrettung finanzieren und somit den Kreisel immer weiter drehen- die griechische Volkswirtschaft nicht ansatzweise konkurrenzfähig genug ist, um entsprechende Einnahmen zu generieren. Danach gibt es dann dort die Drachme...aber immerhin haben wir dann dafür gesorgt, dass Hellas noch ein paar dringend benötigte Amphibienfahrzeuge erwerben kann.
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