Jetzt steht die Einigung: Einen Tag, nachdem die Regierung in der Slowakei wegen der Abstimmung zu Euro-Rettung zerbrochen ist,*hat sich Regierungschefin Radicova mit der Opposition geeinigt. Noch in dieser Woche soll die Aufstockung des Hilfsfonds EFSF beschlossen werden.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...791463,00.html
... wenn Ihre Rente/Beamtenpension/ALG2/Arbeitseinkommen erst mal von der induzierten Inflation schön aufgefressen worden ist.
Mal schauen, ob sie die Euro-Schulden-Transfer-Inflations-Union dann immer noch für eine gute Idee halten :)
Mir kann`s im Ergebnis schnuppe sein, aber die meisten Bürger in diesem Land wird es hart treffen
Es ist herrlich zu sehen, wie das Offensichtliche immer deutlicher zur Schau getragen wird und dadurch jeden Tag mehr Menschen aufwachen können. Weiter so!
Es geht nicht um Euro-Hass und Nationalismus. Es geht um Vernunft, Demokratie, gesunden Menschenverstand, Logik und Authentizität. Es geht darum, uns und unseren Kindern ein weitgehend zufriedenstellendes Leben zu erhalten bzw. zu ermöglichen.
Der Euro-Knall steht am Ende des Weges. Ganz sicher und unausweichlich. Je länger die Politik voller Ignoranz, Verblendung und Schönfärberei auf diesem Weg bleibt, desto fataler werden die Folgen sein. Ich möchte nicht in der Haut Derer stecken, die dann dafür zur Verantwortung gezogen werden.
Mein Gott, was für ein Schauspiel.
Das ist keine gelebte Demokratie, das ist Kasperletheater vom feinsten.
Die Zusage an einen Rettungsschirm zu nutzen um die Regierung innerhalb von 24 Stunden zu Neuwahlen zu bewegen, um aus einem nein ein ja zu machen ist bei dem Ernst der Sache milde ausgedrückt, mehr als makaber.
Da aber die Regierungschefin das Ganze eingefädelt hat, wird ihr wahrscheinlich nach ihrer zu erwartenden Abwahl ein Posten als Kommissarin im EU Parlament angeboten.
So ist es nun einmal, eine Hand wäscht die andere.
Das ist ja genau das Problem, das die Eurokraten in ihrer Verblendung nicht wahrhaben wollen: Sie WERDEN diese Gesichter sehen, aber erst bei den nächsten Wahlen in den Euro-Gläubigerstaaten und erst nachdem die Bürgschaften wirklich schlagend geworden sind. Dann allerdings mit einer unvorstellbaren Urgewalt.
Und was haben dann die Eurokraten erreicht, wenn am Schluss abgerechnet wird? Unmengen an Steuergeld verbrannt, Währung zerstört und Nationalismus befeuert. Eine tolle Bilanz...
Die Mehrheit des slowakischen Parlaments war für den Rettungsschirm. Nur eben nicht die Mehrheit der Regierungskoalition. Diese ist damit folgerichtig gescheitert, Neuwahlen stehen an. Das ist eine einfache Grundregel der parlamentarischen Demokratie, auch wenn viele im Forum hier so etwas natürlich niemals würden zugeben (oder erkennen?) können.
Mir erschließt sich nicht ganz, wie das slowakische Parlament hier jetzt entmachtet wurde. Genauso wenig wie alle anderen Parlamente, in denen über den Rettungsschirm abgestimmt wurde. Man kann sich zwar darüber streiten, ob das deutsche Parlament damit richtig liegt, dem Rettungsschirm zugestimmt zu haben, aber entmachtet ist es ja wohl nicht.
Das große Interesse der europäischen Völker war in der Vergangenheit, der Vor-EU-Zeit, dadurch bestimmt, finanzielle (also wirtschaftliche) Interessen gegen die Nachbarvölker durchzusetzen, in Form von Krieg. Letztlich gehen wirtschaftliche und politische bzw. kulturelle Interessen Hand in Hand. Wenn ich die von Ihnen betrauerte Selbstbestimmung richtig interpretiere (als finanzielle Selbstbestimmung), dann haben wir die ja eigentlich im Länderfinanzausgleich aufgegeben, spätestens jedoch beim Anschluss Ost. Aber erst jetzt wird darüber geheult, wo wir "für Griechen zahlen"?