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Edle Fahrrad-Manufakturen : Alles im Rahmen

Utopia VeloKundenvermessung auf dem Ergometer, Rahmen in Kreuz-Konstruktion: Deutsche Edel-Fahrradhersteller lassen sich viel einfallen, um zahlungskräftige Kunden anzulocken. Die Zielgruppe ist begrenzt - denn immerhin kostet so ein Gefährt oft mehr als 3000 Euro.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...857022,00.html
  1. #140

    Stimmt

    Zitat von baghira1 Beitrag anzeigen
    Die Manufakturen, die in Deutschland fabrizieren, könnnen gut auf Sonderwünsche, wie Innenverlegte Schaltzüge und ähnliches gut reagieren. Bestellen sie sowas mal bei Cannondale. Die können nur Karo Einfach. Nur ALuräder und falsche Geometrien. Die Ergonomie hat die Fahrradindustrie vor 30 Jahren verlernt, weil irgendeiner anfing, die Räder kürzer zu bauen. Zu Hause steht ein Miele von 1950. Das hat das längste Oberrohr von allen meiner anderen Räder.
    Komisch, oder?
    Die Menschen sind in den letzten 60 Jahren eher gewachsen als geschrumpft.
    Das gleiche beim Stahl. Kaum einer der Großserienhersteller baut noch Stahlräder.. Die Herstellung ist zu aufwändig. Alu lässt sich gut von Robotern bauen und ist dabei höchst Umweltschädlich.
    Da haben Sie Recht!

    Ein m. M. nach sehr guter Hersteller von Stahlrahmen: Velo de Ville. Ich selbst habe mir ein Fahrrad auf Basis des Rahmens VDV T 85 custom line bauen lassen. - Fazit: Ca. 1000 € für ein perfekt alltagstaugliches Fahrrad, welches geradezu unverwüstlich ist.
  2. #141

    Zitat von baghira1 Beitrag anzeigen
    Zum Thema Kosten von Fahrrädern: Was sind 3000€ im Vergleich zu einem Mittleklasse Auto,
    Ich habe fuer mein (fast Oberklasse) Auto, mit dem ich seit Jahren und gut 100.000 km unterwegs bin, weniger als 3000 Euro bezahlt.
    Verbraucht 8 Liter Diesel.
  3. #142

    Zitat von baghira1 Beitrag anzeigen
    Der Unterschied zwiscxhen Radon und den Manufakturen ist eine bessere Beratung. Radon und Canyon machen vielleicht gute Räder, aber ohne persönliche Beratung.
    Das Rahmenmaterial ist beim Radon ALu, das mit Schweißrobotern bearbeitet werden kann. EIn Handelsüblicher Stahlrahmen ist um einiges teurer als ein Aluminiumrahmen.
    Dem muss ich wiedersprechen. Sowohl Radon als auch Canyon beraten fachkompetent vor Ort. Canyon hat seinen Firmensitz in Koblenz (Canyon | Live erleben | Impressionen | Canyon Showroom) und Radon in Bonn - ab Frühjahr 2013 mit einer Verkaufsfläche von über 24.000qm (Radon Bikes » Neues Radon-Headquarter auf 24.000qm!)

    Radon bietet zusätzlich noch den Verkauf über Partner (Fahrradhänder) an. Radon vertreibt Rahmen aus Carbon, Alu und Titan (bis 2011) an. Canyon aus Alu und Carbon. Die Rahmen werden in Deutschland entwickelt und später in Asien gefertigt.
  4. #143

    Es gibt auch mehr als Utopia...

    Schöner Artikel, obgleich etwas einseitig.
    Utopia, finde ich, eher etwas antiquiert, und deren
    X-Design konstruktiv und statisch schon immer ein Rückschritt darstellt. Es gibt wesentlich fortschrittlichere wenn auch kleine Manufakturen in Deutschland. Ich persönlich fahre ein Dré San -Rad: Maßrahmen aus Titan, und individuellste
    Ausstattungslösungen, usw. dazu leicht, robust, korrosions-unanfällig (ohne X) und kostet auch nicht mehr.
  5. #144

    Utopia Roadster

    Also, ich fahre seit 6 Monaten einen Utopia Roadster mit Rohloff Schaltung im täglichen Betrieb.

    Nachdem ich mich ein halbes Jahr durch ein Dutzend Fahrradläden gearbeitet habe mit der Absicht ein solides Alltagsrad für rund 1.000 € zu finden, bin ich schliesslich doch beim "Bentley" unter den Reiserädern gelandet.

    Was soll ich sagen - auch Patria baut solide Fahrräder und lässt sich wunderbar konfigurieren, aber - man muss sich auch einmal auf einen Utopia Roadster draufsetzen und dann helfen auch tausend Worte nicht - das Fahrrad ist einfach unbeschreiblich gut. Keine Ahnung ob es am Kreuzrahmen liegt, am sehr langen Radstand oder auch am relative flachen Lenkwinkel. Es gleitet über den Asphalt und alles was da kommt, das in hoher Geschwindigkeit mit geringstem Rollwiderstand - das macht kein anderes Rad so.

    Ja, ja, man kann auch für weniger Geld (1000-1500€) ein zuverlässiges Rad bekommen - aber darum geht es ja auch nicht.
    Alleine die Tatsache, dass die Utopia-Fahrer rund 7-8.000 km im Jahr fahren (der Durchschnitt des deutschen Radfahrers bringt es auf gerade einmal 300 km) sagt eigentlich schon alles.
    Einfach einmal draufsetzen und den Unterschied spüren...


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