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Edel-Studentenwohnheim: Wo der Scout die Bierflaschen wegräumt

DER SPIEGELStudentenwohnheime sind meist nicht sehr luxuriös. Es geht aber auch anders: Wer es sich leisten will, wohnt in Karlsruhe in einer regelrechten Luxusbude. Das Konzept wird dank Studentenmassen und Wohnungsnot derzeit zu einem lohnenden Geschäft. Mieter Mihael Stanojevic zeigt sein Zimmer.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...841086,00.html
  1. #40

    Zitat von moev Beitrag anzeigen
    Und wieso sollte man das wollen? Wo ist der Sinn von 20qm extra die man nicht braucht und mit denen man mehr Aufwand hat?
    Hmm, 20 m² ist schon praktisch, z.B. wenn es ein zweites Zimmer ist. Die Trennung von Wohn- und Schlafraum ist vorteilhaft.

    Als Single, seit geraumer Zeit berufstätig, habe ich übrigens mehr als 60 m² für mich und die sind auch gut belegt. Als Student hatte ich natürlich weniger, da gab's aber auch Gemeinschaftsküche, -bad und -toiletten. Dennoch war das Wohnen sehr beengt. Auch wenn meine Studienzeit sehr schön war, das war ein kleiner Negativpunkt.
  2. #41

    ...

    Es wäre interessant, zu wissen, wieviele Wohnungen in Karlsruhe oder anderswo eigentlich leerstehen? Und dadurch zur Wohnungsnot beitragen.

    Ich finde, das sollte man nicht zulassen. Immobilienbesitz sollte verpflichten, d.h. entweder zur eigenen Nutzung, oder zur Vermietung. Leerstehender Wohnraum, mit dem nur spekuliert wird, sollte nach geeigneten Fristen enteignet und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Privates Eigentum wird viel zu sehr überbewertet in diesem Land, in diesem Punkt.
  3. #42

    Meinungsfreiheit?

    Zitat von moev Beitrag anzeigen
    Und wieso sollte man das wollen? Wo ist der Sinn von 20qm extra die man nicht braucht und mit denen man mehr Aufwand hat?
    Der Sinn besteht darin, dass Menschen gitb, die gerne an einem Esstisch essen und nicht vor dem Fernseher auf dem Sofa. Der Sinn besteht darin, dass z.B. ich meine ganzen Sachen nicht unterbekommen würde. Der Sinn besteht darin, dass man auch mal seine Kumpels zum Geburtstag oder so einladen kann, ohne das im Gemeinschaftsraum machen zu müssen und trotzdem jeder iwo sitzen kann. Ich habe da ja geschrieben, dass es meine Meinung ist!
    Würde mich mal interessieren, ob du noch in einem 27qm Zimmer wohnst, oder schon größer...
  4. #43

    London..

    Zitat von 123456789 Beitrag anzeigen
    im Oktober fange ich in London an zu studieren, da waere eine solche Wohnung ein absoluter Traum! Fuer etwa die gleiche Wohnung muss ich hier etwa £800 (~1000Euro) im Monath hinblaettern (und das ist kalt)... Fuer 520 Euro (also £420) wuerde ich gerade mal ein 6m² Zimmer in einer WG krigen, muesste aber dann noch jeden Tag £5-6 fuer zug Kosten zahlen.
    ... kannst du wirklich nicht dami vergleichen! Ich bin gerade in Edinburgh direkt neben der Uni und zahle für 20qm 320 Pfund warm. London ist in jeder Hinnsicht ein teures Pflaster, ebenso wie München in Deutschland...
  5. #44

    Hervorragende Idee

    Zitat von Newspeak Beitrag anzeigen
    Ich finde, das sollte man nicht zulassen. Immobilienbesitz sollte verpflichten, d.h. entweder zur eigenen Nutzung, oder zur Vermietung. Leerstehender Wohnraum, mit dem nur spekuliert wird, sollte nach geeigneten Fristen enteignet und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden.
    Mit diesem Ansatz lassen sich ziemlich viele gesellschaftliche Probleme lösen. Die Gitarre, die an der Wand verstaubt, das Buch, das nie gelesen wurde. Alles Enteignen und an Bedürftige weitergeben, super Idee.

    Spass beiseite, glauben Sie wirklich, dass jemand eine Immobilie bewusst leerstehen zu lassen, um zu spekulieren (auf was denn)?

    Vielleicht möchte man ein Mehrparteienhaus abreissen und ist um jede leerstehende Wohnung dankbar. Allerdings steht diese dann auch nur teilweise leer, weil man darauf spekuliert, dass der letzte Mieter endlich auszieht, damit man mit seinem Eigentum machen kann, was man möchte.

    Da es allerdings viele - und eben auch politisch einflussreiche - Menschen in Deutschland gibt, die so über Immobilienbesitz, wie Sie denken, würde ich im Leben nicht darauf kommen, mein Geld in vermietbare Immobilien zu stecken.

    Ein einziger Miet-Nomade oder pathologischer Streithansel und die ganze Lebenszyklus-Rendite ist zum Teufel. Vom Ärger mal ganz abgesehn.

    Tja, und so wie ich denken ziemlich viele Menschen in meinem Umfeld, die sich Miethäuser eigentlich ganz gut leisten könnten.

    Dr. Jennings
  6. #45

    Es gibt Studenten, die geben ihr Geld fuer ein Auto, fuer Zigaretten, den Skipass oder eine grosse Handyrechnung aus, andere wohnen gern etwas besser und bequemer... und es gibt manche, die koennen sich das alles leisten. Vielleicht verdienen sie gut oder die Eltern finanzieren das. Hier kommt es mir immer vor, als sei es irgendwie falsch, Geld zu haben und das fuer ein gutes Leben auszugeben, als sei es ein Fehler aus einer wohlhabenden Familie zu sein.
    Meine Tochter hat sowohl in London als auch in Sydney in derartigen Haeusern gewohnt. Es ist etwas teuer, aber sie hat dafuer Geld fuer Transport gespart, ausserdem waren alle Gebuehren einschl. Internet inklusive. Und es war sicher. Habe in Deutschland auch oft Kritik dafuer einstecken muessen, in England, USA oder Australien oder den USA ist es eher normal, dass man fuer die Ausbildung seiner Kinder richtig Geld ausgibt.


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