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Eckpunkte-Papier: Länder schmieden Energiewende-Kompromiss

DPABisher haben sie vor allem gestritten, jetzt proben die 16 Bundesländer bei der Energiewende den Schulterschluss - und gehen auf Konfrontationkurs zu Bundesumweltminister Altmaier. Doch viele Fragen sind nach wie vor offen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-863727.html
  1. #1

    Der Strompreis ist von 1998 bis heute um über 8ct gestiegen. Der Anteil der Energieversorger beträgt daran etwa 1ct.
    Faszinierend.
  2. #2

    Strompreise

    Wenn auch die Grosskunden an der EEG Umlage beteiligt würden, käme es nicht zu so einer erhöhung.Aber einmal eine andere fragestellung, der kleinendkunde bezaht alles, da müssten ja im endefekt die leitungen und alles drum und dran ihm gehören,nicht den Grosskonzernen. Oder ?
  3. #3

    Bei den Strompreisen für dumm verkauft..

    wird man von der Regierung und eben leider auch von den einschlägigen Medien. Bei der Verniedlichung der EEG-Belastung wird hemmungslos die Propaganda der EEG-Lobby nachgebetet. In der Realität sieht das vom volkswirtschaftlichenn Standpunkt deutlich schlimmer aus: In 2013 haben sich Zahlungsverpflichtungen nach dem EEG an die Öko-Akzocker von ca. 420 Mrd. € angesammelt (das entspricht etwa der Summe aus dem Griechenland-Risiko) . Wir zahlen das mit ca. 21Mrd. € pro Jahr ab. 1/3 davon findet sich auf der Stromrechnung der Verbraucher, 2/3 auf der Rechnung der Industrie,Handel und Gewerbe. Diese schlagen die Summen natürlich auf die Preise auf so dass alle Bürger mitzahlen. Wenn dann hier immer wieder nur darauf hingewiesen wird dass ein Teil der EEG-Kosten der Industrie auf die Stromrechnung der Verbraucher umgelegt wird , ist das blanke Verarschung. Wir alle zahlen dieses durch den Verlust an Kaufkraft im täglichen Leben. Eine Überschlagsrechnung schafft da Klarheit: 21 Mrd. / ca. 40 Mio Haushalte ergibt ca. 525 Euro die jeder Haushalt pro Jahr auf die eine oder andere Art loswird, entweder auf der eigenen Stromrechnung oder beim Einkaufen.
  4. #4

    Stromkosten

    Wenn alle Minister an einem Strang ziehen, bedeutet mehr oder weniger, der Verbraucher wird weiter geschröpft. Von deutschen sogenannten Politiker, ich würde ehr vonAbsahnern sprechen, werden invielen Diskussionen andere Länder als Beispiel herangezogen, nur wenn es für das Volk mal positiv ist, schweigen diese Leute. In der negativ Statistik, sprich Verbraucherbelastung, ist Deutschland führend.
  5. #5

    Strompreis rauf!!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bisher haben sie vor allem gestritten, jetzt proben die 16 Bundesländer bei der Energiewende den Schulterschluss - und gehen auf Konfrontationkurs zu Bundesumweltminister Altmaier.
    Sie haben sich also geeinigt.
    Die Nordländer haben sich durchgesetzt, daß die Offshore-Windmühlen (das ist nach der PV die teuerste Art der Stromerzeugung) unverzichtbar sind.
    Die Kosten werden natürlich - wie immer - an den Verbraucher durchgereicht.
    Hier wäre - bildlich gesprochen - Tempo 30 angesagt!
  6. #6

    ...

    Zitat von TrustBra Beitrag anzeigen
    ...
    21 Mrd. / ca. 40 Mio Haushalte ergibt ca. 525 Euro die jeder Haushalt pro Jahr auf die eine oder andere Art loswird, entweder auf der eigenen Stromrechnung oder beim Einkaufen.
    Nur die Haushalte, die für 5000 Euro pro Monat Waren konsumieren.
  7. #7

    Wieso das?

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Nur die Haushalte, die für 5000 Euro pro Monat Waren konsumieren.
    Seltsame Rechnung.

    Teilen wir die 21 Milliarden Zwangsförderung einmal durch die Zahl der Bundesbürger: 31000000000€/82000000 = 256€. Jeden von uns kostet der Spaß also im Jahr 256 Euro. Vom Baby bis zum Rentner.

    Wenn wir wenigstens Zukunftstechnologien bekommen würde. Tun wir aber nicht. Solarstrom gibt es nur bei Schönwetter. Windstrom nicht bei Flaute. Also müssen die alten Kraftwerke weiter vorgehalten werden. Damit es am windstillen trüben Novemberabend noch Strom gibt.

    Die "Energiewende" ist die blödeste Idee seit Schilda, wo man das Licht in Säcken herbei getragen...
  8. #8

    Netzausbau ...!?

    Wenn ich mich nicht irre, dann zahlen die Stromkunden doch schon seit Jahrzehnten einen bestimmten Anteil der Stromrechnung für den Erhalt und Ausbau der Netze. Was haben die Versorger denn mit dem ganzen Geld gemacht? Einen "Investitionsstau" dürfte es heute gar nicht geben. Also das sollten die Versorger uns mal erklären !!!
  9. #9

    Atomenergie ist wird mit Steuergeldern subventioniert

    Ich habe vor kurzem gehört, das die Atomindustrie mit ca. 10 Milliarden Euro pro Jahr subventioniert wird. Entsorgund und Endlageung noch nicht eingerechnet. Die Energiewende ist doch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Da kann sich der Bund mit Steuergeldern auch ruhig mehr beteiligen. Hierzulande ist das Geld besser angelegt als im "Fass-ohne-Boden-Euro".








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