Faktencheck GesundheitJeder vierte Patient tut nicht das, was der Arzt verordnet hat. Warum? Eckart von Hirschhausen meint: Reden ist Gold! In seiner Videosprechstunde "Facktencheck Gesundheit" erklärt er, warum das Arzt-Patienten-Gespräch so wichtig ist - und was dabei oft schiefgeht.
http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-888684.html
Zeit für die Patienten. Ein schöner Wunschtraum in Zeiten budgetierter Leistungen. Die "sprechende Medizin" wird eigentlich gar nicht bezahlt.
Bei Privatpatienten sieht es etwas besser aus. Aber auch die Gebührenordnung für Ärzte bewertet technische Leistungen erheblich höher als das Gespräch. Zudem erfolgte die letzte Anpassung 1996, also seit 17 Jahren gab es keine Erhöhung der Gebührensätze mehr. Man stelle sich das in anderen Branchen vor. Mittlerweile bekommt man für die Untersuchung eines Dackels mehr als für die Untersuchung von Frauchen, verrückt.
Wenn die Bürgerversicherung kommt, wird es noch schlimmer werden. Noch mehr Fliessband, noch weniger Zeit. Aber dann geht es wenigstens allen gleich schlecht und die linke Seele hat ihre Ruhe.
Nur setzte das aerzte voraus, denen es vorangig um die wiederherstellung der gesunheit des patienten geht und nicht um abrechnungstaktisch geschicktes auffuellen ihrer brrieftasche.fairer weise muss man anmerken dass die ausfuehrliche anamnese ,obwohl sie grundlegend wichtig ist,im dienstleistungskatalog der kassen wohl nichts bringt.so wird die praxis zur fabrik und derpatient zur nummer.andere laender weisen da noch ein viel persoenlicheres arzt-patienten-verhaeltnis auf. gute besserung !
viele Patienten wären doch besser bei einem Schamanen aufgehoben, als bei einem wissenschaftlich gebildeten Geist und das ist tatsächlich das Problem. Der Arzt wird nicht als Dienstleister verstanden.
Entsprechend gering ist die Bereitschaft vieler Ärzte den Patienten zu einem informierten Patienten zu machen.
Lieber mal ein Mittelchen verschreiben, am Besten ein homöopathisches, denn da ist nichts drin und da keine pharmazeutisch wirksamen Bestandteile drin sind können auch keine Nebenwirkungen auftreten - Hurrra.
Das Traurige ist, dass wir genau das Gesundheitswesen haben, dass sich die Mehrheit wünscht.
Toll, Herr von Hirschhausen. Sie wissen also, was wichtig ist in der Arzt-Patienten-Beziehung. Ich wünsche Ihnen auch pro Auftritt 8.- Euro im Quartal. Mal sehen, wie sich Ihre Grinsmimik dann verändert. By the way: "Mit vollen Hosen ist gut stinken?" Ansonsten finde ich Ihren Humor o.B. - also ohne Befund.
Das "Gespräch" von Ärzten mit Patienten sieht heutzutage so aus, dass der Arzt seine Checkliste herunterfragt, abhakt und fertig. Nachfragen sind unerwünscht und werden abgewürgt bzw. nicht beantwortet.
Zeit ist Geld, Patienten nervig.
....gibt SPON diesem Menschen eine solche Bühne? Der Typ hat keine Ahnung, ist weder lustig noch intelligent noch hat er irgendeine Botschaft die für irgendjemanden von Nutzen wäre.
Schon vor ein paar Wochen hat SPON einen ähnlichen Artikel über Hirschhausen geschrieben...kennt der da irgendjemanden bei euch oder warum macht ihr so einen Hype um diesen Typen?
Schlimm genug das solche verkrachten Existenzen mit unserem Gebührengeld bei den öffentlichen rechtlichen mit druchgezogen werden.
Abgesehen von der Eile mit der Patienten abgefertigt werden, haben viele Ärzte wenig Ahnung von den Nebenwirkungen der Medikamente die sie verschreiben weil sich viele nur auf die Informationen verlassen, die sie von den Vertretern der Pharmaindustrie bekommen. Symptome von Nebenwirkungen werden als solche folglich häufig nicht erkannt und daher mit anderen Medikamenten therapiert anstatt das erste Medikament zu wechseln. Die Folge ist, dass Patienten mehr und unnötige Arzneien nehmen und Schaden nehmen, der vermeidbar gewesen wäre hätten ein informierter Arzt und Patient die Probleme gründlich besprochen.