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Ebola-Virus: Tödliche Seuche bricht in Uganda aus

CorbisIn Uganda starben im Juli mindestens 13 Menschen am Ebola-Virus, bestätigen örtliche Behörden. Weitere Patienten sind mit dem tödlichen Virus infiziert. Die Verantwortlichen wollen das Virus kontrollieren - eine Behandlung gibt es nicht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...846969,00.html
  1. #1

    Muss er nicht!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Um sich mit dem Ebola-Virus zu infizieren, muss der Mensch mit einer ansteckenden Körperflüssigkeit in Kontakt kommen. Den besten Schutz vor einer Infektion bietet daher die Isolierung der betroffenen Patienten.Ebola-Virus: Tödliche Seuche bricht in Uganda aus - SPIEGEL ONLINE
    Der Vollständigkeit wegen: Die filamentösen Hirtenstäbe sind nachgewiesenermaßen auch via Tröpfcheninfektion übertragbar (wenn auch der prozentual gesehen unwahrscheinlichste Weg).
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Uganda starben im Juli mindestens 13 Menschen am Ebola-Virus, bestätigen örtliche Behörden. Weitere Patienten sind mit dem tödlichen Virus infiziert. Die Verantwortlichen wollen das Virus kontrollieren - eine Behandlung gibt es nicht.

    Ebola-Virus: Tödliche Seuche bricht in Uganda aus - SPIEGEL ONLINE
    Wird in Uganda auch das von Menschenaffen gegessen? Frühere Mutmassungen des CDC gingen in diese Richtung.
  3. #3

    Zitat von Tiananmen Beitrag anzeigen
    Wird in Uganda auch das von Menschenaffen gegessen? Frühere Mutmassungen des CDC gingen in diese Richtung.
    nagut, ich schreibs nochmal, vielleicht glaubts der Moderator ja, wenn ich Quellen dazugebe:

    http://allafrica.com/stories/200808200232.html
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    5000 chimpanzees living in Uganda: Census | Bushmeat Crisis Task Force
    Save Chimpanzees from Extinction - Volunteer Guide

    Vor allem wird das Fleisch von z.B. Menschenaffen dort nicht aus Not oder Hunger gegessen, sondern weil das als "Sonntagsbraten", also wenn mal was besonderes auf den Tisch soll, zubereitet wird.
  4. #4

    Bushmeat

    Ja, es ist eine Tragoedie, dass das Fleisch von Menschenaffen in Uganda verzehrt wird, und nicht aus Notwendigkeit, sondern aus Eitelkeit. Ich mag gar nicht darueber nachdenken.
    Ebola wird jedoch von Fledermaeusen uebertragen.
  5. #5

    Zitat von Montanabear Beitrag anzeigen
    Ja, es ist eine Tragoedie, dass das Fleisch von Menschenaffen in Uganda verzehrt wird, und nicht aus Notwendigkeit, sondern aus Eitelkeit. Ich mag gar nicht darueber nachdenken.
    Ebola wird jedoch von Fledermaeusen uebertragen.

    Ebola wird vor allem von Menschenaffen übertragen. Fledermäuse spielen da keine große Rolle.

    siehe wikipedia:
    "In einer großangelegten Untersuchung von Fledermäusen haben Wissenschaftler zudem festgestellt, dass sehr wahrscheinlich der Nilflughund (Rousettus aegyptiacus) und der Hammerkopf (Hypsignathus monstrosus) als Reservoirwirte sowohl für das Ebolavirus als auch für das Marburgvirus dienen. Allerdings war Rousettus aegyptiacus die einzige Spezies, in der zeitgleich Antikörper gegen das Ebola- wie auch gegen das Marburg-Virus in hoher Konzentration nachweisbar waren.[4] Vermutlich sind insbesondere in Höhlen lebende Arten betroffen, wobei die weitere Übertragung durch Fallenlassen von angefressenen und anschließend zumeist von Affen verzehrten Früchten als wahrscheinlich erscheint."

    Ebolavirus
  6. #6

    Keine Fledermäuse!! Und die Ursache für Ebola liegt auch woanders.

    Es ist völliger Quatsch, dass Ebola von Fledermäusen übertragen würde. Die Weltgesundheitsorganisation hat nachgewiesen, dass Menschen sich das Virus durch Körperkontakt mit infiziertem Wild wie Menschenaffen, Antilopen und Flughunden einfangen. Tagaktive Flughunde (Megachiroptera) sind nun keineswegs mit nachtaktiven Fledermäusen (Microchiroptera) zu vermischen, man kann das gerne in Wikipedia nachlesen. In der ganzen Diskussion um "Bushmeat", durch das hier wohl eindeutig die Infektion erfolgt, wird gerne vergessen, dass die Welt komplexer ist, als sie erscheint. Allzu leicht ist es, der Auffassung der umstrittenen Dian Fossey zu folgen und die Menschenaffen vor der Jagd zu schützen, indem Nationalparks errichtet werden. Man übersieht dabei jedoch, dass indigene Gesellschaften Ugandas wie z. B. die früher als Wildbeuter lebenden Twa immer schon Primaten gejagt haben. Nur durch die Ausbreitung der Landwirtschaft, die Vertreibung der Twa aus den Nationalparks und die künstliche Sesshaftmachung werden sie in Armut gezwungen, was unmittelbar zur Ausbreitung der "Wilderei" führt. Schutzzonen für die bedrohten Indigenen wären die Lösung.








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