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Eastwood-Auftritt: Spontane Entscheidung für den Stuhl

APEs war der wohl spektakulärste Auftritt beim Parteitag der US-Republikaner: Clint Eastwoods Abrechnung mit Barack Obama, auf der Bühne dargestellt durch einen Stuhl. Jetzt hat die Hollywood-Legende erklärt, wie das Gespräch mit dem Möbelstück zu Stande kam.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...854646,00.html
  1. #1

    Senil

    Die gebrochenen Versprechen sind größtenteils von den Republikaner selbst kreirrt - wie andere Märchen auch. Wenn man sich anschaut was Obama versprochen hat, als er seine Kandidatur in einer glänzenden Rede bekannt gab -> die meisten Versprochen wurden gehalten. Obama hatte sogar verkündet, dass es für seine Ziele mehrere Prsädentschaften oder gar mehrere Präsidenten bräuchte.

    Nun wollte Eastwood dem Präsidenten schaden - dabei hat er vergessen, dass er mit diversen Argumenten auch seinem Romney schadete. Zum Bsp. sagte Eastwood, dass Harvard Anwälte nicht regieren sollten. Romney ist ein Hardvard Anwalt.

    Eastwood ist nicht anders als der oportunistische Chuck Norris. Norris erzählte in einem TV-Add, dass nach der Wiederwahl von Obama "1000 years of darkness" geben würde. Warum? Wieso? Welche Freiheiten sind beschnitten? Nichts - keinerlei Info. Letzten Endes schießen die Republikaner mit Platzpatronen und argumentieren nicht ander als die damaligen Busch-Anhänger oder die heutige Tea-Party. Hohle Argumente, viel Hass, viel Religion.
  2. #2

    je oller, desto toller

    Zitat: " Mitt Romney und sein Vize Paul Ryan [hätten] jedenfalls gedankt: "Sie waren sehr begeistert und wir haben alle gelacht." Zitatende.
    Gelacht, ja, bloß über was, wen? Clint Eastwood oder sein Stuhlgag?
  3. #3

    Übersetzen

    "wenn du keine ausgearbeitete Rede hast"

    Das "you" bitte mit "man" übersetzen, danke.
  4. #4

    Obama für einen Krieg verantwortlich zu machen, den dessen republikanischer Vorgänger Bush begonnen hat, zeigt in erschreckender Weise, wie sehr "Dirty Harry" mittlerweile der Realität entrückt ist.
    War das blanker, politischer Fanatismus, der ihn diese Fakten verkennen ließ. Oder rieselt der Kalk bei hm doch schon zenterweise aus dem Hirn?
  5. #5

    dem braten

    hatte ich eh nie getraut und nun hat er das ja mit dieser " rede " auch unterstrichen. es war immer so ein schwülstiges patriotisches amerika- bild, welches in seinen filmen die atmospäre beherrschte und ich hab mich immer gefragt, warum alle gran tourino so toll finden. ein sturer alter vollidiot soll da irgendwie doch noch ein guter werden. tja, schade drum
  6. #6

    Nach fast sechs Jahrzehnten im Showbusiness sollte Clint eigentlich wissen, dass man einen öffentlichen Auftritt, noch dazu einen so wichtigen, der von der ganzen Welt beachtet wird, gut vorbereiten muss. Spontan-Einfälle kann man sich nur erlauben, wenn man zum Stand-Up-Comedian geboren ist, was bei Clint definitiv nicht der Fall ist.

    Traurig, dass er sich als alter Mann so zum Affen machen musste.
  7. #7

    Der

    Schon klar das die Republikaner mit ihrer Tea-Party Bewegung therapiert werden müssen. Fritz Perls hätte das auch nicht besser hinbekommen wie Eastwood. Hauptsache, die Republikaner checken irgendwann, das es sich nur um einen Stuhl handelt.
  8. #8

    An und für sich ist die Art und Weise der Rede gut. Wenn die Rede keinen Inhalt hat, wird eben auch die Präsentation selbst in Mitleidenschaft gezogen. Hätte eine gute Show werden können, aber vielleicht zu intellektuell für den Mob.
  9. #9

    Der Wunsch als Vater des Gedankens...

    Wie heißt es doch so schön am Beginn jeder Forums-Diskussion? "Sagen Sie Ihre Meinung!" Fair enough, dann will ich Euch, liebe SPON Redaktion, mal "die Meinung sagen"...

    Wenn man Eure Artikel und die Videoclips dazu anschaut, dann verschwimmt die Grenze zwischen Berichterstattung und Wahlhilfe für die Demokraten. Zumindest die paar Ausschnitte, die Ihr vorhaltet, passen irgendwie nicht zum Kommentar - fahrig, bizarr, wirr, verwirrend, all das soll Clint Eastwood gewesen sein. Das findet der aufmerksame Beobachter irgendwie nicht bestätigt.

    Möglicherweise passt es einfach nicht ins Bild, daß ein Prominenter mal das Messias-Image von Barak Obama ironisierend auf die Schippe nimmt? Vielleicht liegt es auch daran, daß Clint Eastwood in den meisten Fällen eher nicht betroffen/engagiert/empathisch, sondern eher lakonisch daherkommt. Und ein paar Verhaspler, bei einer ansonsten spontanen Rede? Na, bitte - wenn Ihr Redakteure und wir Forumsmitglieder in dem Alter noch so daherkommen und soviel presence of mind besitzen, werden wir uns wohl glücklich schätzen können.

    Ebenso einseitig überhöht Ihr auf der anderen Seite Bill "I didn't inhale" Clintons Rede pro Barak Obama. Just derselbe Bill, über dessen Art der Zigarrenaufbewahrung und der Definition von Wahrheit die halbe Welt lachen durfte.

    Am Ende müssen wir es wohl alle eine Nummer kleiner geben - ob Ihr und wir Barak Obama anfeuern oder nicht, ob wir Clints Auftritt bizarr finden oder einfach nonchalant - es wird nix ändern. Wählen tun die Amis, und die geben auf das, was SPON schreibt, vermutlich einen "tinker's damn". Tja.


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