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EADS und BAE Systems: Die schwierige Fusion der Rüstungsriesen

DPADer Luftfahrtkonzern EADS und BAE Systems wollen sich zum globalen Rüstungsgiganten zusammenschließen. Der Deal steht unter schlechten Vorzeichen: Mehrere Staaten mischen in den beiden Unternehmen mit, die Bundesregierung soll bereits Vorbehalte angekündigt haben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...855628,00.html
  1. #1

    lieber lassen

    Also wenn deren Bomber auf dem Rücken fliegen, sollten sie es lieber lassen...
  2. #2

    Unvollständig...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Luftfahrtkonzern EADS und BAE Systems wollen sich zum globalen Rüstungsgiganten zusammenschließen. Der Deal steht unter schlechten Vorzeichen: Mehrere Staaten mischen in den beiden Unternehmen mit, die Bundesregierung soll bereits Vorbehalte angekündigt haben.

    Fusion von EADS und BAE Systems: Bundesregierung soll Vorbehalte haben - SPIEGEL ONLINE
    Sie schreiben: "Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums sagte auf Nachfrage lediglich, die Regierung prüfe derzeit alle relevanten Fragen und werde sich eng mit der französischen Regierung abstimmen". Das scheint mir (absichtlich) unvollständig zitiert, um den Argumentationsstrang nicht zu stören. Tatsächlich sagte der Sprecher laut Medienberichten doch ebenfalls, dass man sich in konstruktiven Gesprächen befände. Das klingt doch wiederum wesentlich zuversichtlicher, was die Fusionspläne betrifft, passte aber wohl nicht zu dem vorliegenden Kommentar.
  3. #3

    Barracuda & Taranis

    "Barracuda" ist ein Experimentalprogramm der EADS. Als sog. Technologieträger dient er der Erprobung diverser Komponenten, Werkstoffe und Führungssysteme, die für die Serienanwendung bei unbemannten (UAV- / UAS-) Fuggeräten und Drohnen erforderlich sind. Die EADS-Entsprechung zum BAES-Vorhaben Taranis wäre am ehesten das Projekt Talarion, das jedoch in der Ära Zoller als Cassidian-Chef wenig energisch vorangetrieben wurde.
  4. #4

    Den ESM für Europa bewilligen

    aber Einwände gegen einen europäischen Rüstungskonzern.
    Das passt dann doch nicht.
    Nach der ganzen Verantwortungsabgabe ist ein Deutscher Bundestag und Länderparlamente auch nicht mehr zeitgemäß, das kann von Brüssel aus mit organisiert werden. Wichtige Entscheidungen werden hier nicht mehr gefällt. Zwangsläufig könnte diese enorme Kosteneinsparung dazu beitragen, den ESM zu finanzieren, was Europa zugute käme.
    Leider gibt es keine verantwortungsvollen Politiker die sich dieser auch bewußt wären, jedenfalls nicht in der derzeitigen Regierung.
  5. #5

    Kartellamt?

    Was sagt denn das Kartellamt dazu? Oh, es gibt kein globales Kartellamt? Gibt es ein EU Kartellamt?
    Die europäischen Unternehmen müssen sich gegen die weltweite Konkurrenz durchsetzen, deshalb sind Zusammenschlüsse unter Umständen sinnvoll, aber ein so großes Unternehmen muss unbedingt staatlich kontrolliert werden, bzw. in staatlicher Hand sein, damit der militärisch industrielle Komplex nicht zu viel Macht bekommt.
  6. #6

    Rüstung lohnt sich immer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Luftfahrtkonzern EADS und BAE Systems wollen sich zum globalen Rüstungsgiganten zusammenschließen. Der Deal steht unter schlechten Vorzeichen: Mehrere Staaten mischen in den beiden Unternehmen mit, die Bundesregierung soll bereits Vorbehalte angekündigt haben.

    Fusion von EADS und BAE Systems: Bundesregierung soll Vorbehalte haben - SPIEGEL ONLINE
    Waffengeschäfte sind ein blühender Geschäftszweig. Waffen werden immer gekauft. Vor allem in Kriegsregionen.
    Deutschland verschenkt und/oder subventioniert diese sogar (Israel).
    Deshalb spricht nichts gegen eine Fusion von EADS und BAE-Systems. Diese schaffen doch "Arbeitsplätze" und sorgen somit für "Steuereinnahmen" (Blutgeld).
  7. #7

    Unsinn

    Zitat von SPON
    Sollte die Fusion zustande kommen, stünde allerdings auch die Politik vor einer ungewohnten Situation: Die Regierungen hätten in Europa nur noch einen Rüstungskonzern, bei dem sie von Panzern über Tankflugzeuge, Drohnen, Raketen und U-Boote alles bestellen können, was ihre Armeen brauchen.
    So ein Quatsch, EADS ist bereits heute der größte europäische Rüstungskonzern, aber bei weitem nicht der Einzige. Wir haben noch Krauss-Maffei-Wegmann (KMW), Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW), Diehl und bei Kleinwaffen Heckler und Koch.
    Was mir allerdings ebenfalls nicht gefällt ist der "Quasi-Zusammenschluss" von Frankreich und Deutschland mit Groß-Britannien. Warum sollte EADS ein Interesse daran haben, dass noch ein weiterer Anteilseigner derart großen Einfluss auf die Geschicke des Konzerns erhält. So unterschiedlich sind die Geschäftsfelder nicht, als dass die von EADS erhoffte Abrundung der Angebotspalette eintreten würde.
    Um es mit den Worten christdemokratischer Politiker zu benennen, lasst uns doch eine privilegierte Partnerschaft anbieten.
  8. #8

    .

    @produster: Auch wenn Ihr Beitrag sehr kurz ist, so spricht er doch von geballter Inkompetenz! Auf den Fotos ist nicht ein Bomber zu sehen, der auf dem Rücken fliegt! Aber auch wenn es so wäre, würden Sie in das selbe Horn blasen, zumal Ihnen dieser Artikel aus dem Herzen zu schreiben scheint. Ich find es bedenklich, das die deutsche Presse einen Konzern schlecht redet, der für viele Arbeitsplätze in Deutschland sorgt. Hier wird zum Beispiel ein Kampfhubschrauber schlecht geredet, ohne das mit Tatsachen zu belegen. Mal ein Austausch mit den Piloten, die den "Tiger" fliegen, würde da sehr helfen. Kann aber sein, das man da eine andere Meinung bekommt. Und wenn man sich dann noch damit beschäftigt, was die Bundeswehr denn eigentlich will, dann kommt man völlig durcheinander. Denn Heute will die Bundeswehr, das der Hubschrauber gerade aus fliegt, morgen will sie, das er nur Rechtskreise fliegt, übermorgen will sie..........ich könnt Stundenlang hier weitermachen, nur als Produzent stehst du da, und fragst dich, was wollen sie eigentlich?
    Nur leider hinterfragt die Presse sowas nicht, und schreibt lieber einen Artikel, der Inkompetente Bomber auf den Rücken fliegen sieht!
  9. #9

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Luftfahrtkonzern EADS und BAE Systems wollen sich zum globalen Rüstungsgiganten zusammenschließen. Der Deal steht unter schlechten Vorzeichen: Mehrere Staaten mischen in den beiden Unternehmen mit, die Bundesregierung soll bereits Vorbehalte angekündigt haben.

    Fusion von EADS und BAE Systems: Bundesregierung soll Vorbehalte haben - SPIEGEL ONLINE
    Unsere Regierung, die so gerne Panzer in Krisenregionen liefern lässt, hat mit dieser Fusion ein Problem? Welcher Märchenonkel verbreitet denn so einen Unsinn. Alles was unserer Rüstungsindustrie gut tut, wird von Merkel abgenickt.








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