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E10 und Umweltschutz: Irrsinn in grün

Es ist eine Blamage sondergleichen - Umweltgruppen und Politiker wollten den Biokraftstoff E10 mit aller Macht durchdrücken und haben die Sorgen der Bürger ignoriert. Der Fall ist symptomatisch für die Ökorepublik Deutschland: Gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...749681,00.html
  1. #150

    Trittinisten - Dosenpfand

    Zitat von A&O Beitrag anzeigen
    Na, zum Beispiel die Trittinisten - die haben uns auch schon den schwachsinnigen Büchsenpfand verpasst.
    Wieder Falsch. Auch Grünenhasser sollten etwas Bildung besitzen. Der Dosenpfand wurde 1991 unter Umweltminister Töpfer CDU beschlossen.
  2. #151

    Dosenpfand

    Zitat von hypnos Beitrag anzeigen
    Das war Merkel, seinerzeit Bundesumweltministerin.
    Töpfer!! 1991
  3. #152

    Reine Stimmungsmache

    Ist das "wissenschaftlicher" Populismus? Oder einfach nur Stimmungsmache. Wenn das ADAC Volk auf der eigenen Seite ist, dann weden aus ökoaktivisten gleich eigennützige Kapitalisten, die gleich noch in einen Topf mit Fremdenfeindlichkeit und sonstigen Angstmachern geworfen weden. Und am Ende des Artikels: upsx, Klimaschutz brauchen wir doch, Wahnsinn ist wohl doch nicht grün. Dass dazu Gebäudesanierung, änderungen der Mobilität und Solar notwendig sind, verschleiert der Autor. Dass man mit guten Dingen Geld verdienen darf, macht gute Dinge noch nicht schlecht. Hauptsache es geht nicht um die heilige Kuh, das Auto. Denn dort liegt offenbar die wahre Selbstbestimmung in diesem Land - und das bei aller berechtigter Kritik an E10 - geäußert in anderen Artikeln.
  4. #153

    Pole Position

    Zitat von rurei Beitrag anzeigen
    Darauf läufts hinaus mit den 2-Liter-Autos und wie man diese 2 Liter Verbrauch eben erreicht.
    Ganz im Gegenteil. Die Entwicklung der dafür notwendigen Technologien _schafft Arbeitsplätze_.

    Deutschland ist heute (man muss leider sagen: NOCH) Weltmarktführer in Umweltschutztechnologie. Die jetzige Regierung verspielt diese Pole Position leichtfertig.
  5. #154

    -

    Zitat von 9 x Klug Beitrag anzeigen
    Und die Idee, dass wir unbedingt 2 Tonnen / 200 PS Autos brauchen, beugt sich halt auch nicht der Physik.
    "Unbedingt" braucht die niemand. Ab spassig sind die schon, allerdings nicht mit (nur) 200 PS.
  6. #155

    Genau...

    Zitat von BonChauvi Beitrag anzeigen
    Die Bio-Sprit Verordnung wurde ursprünglich von Gabriel losgetreten.

    http://www.focus.de/auto/ratgeber/un...id_268314.html
    ... und wenn man den Artikel nicht nur verlinkt sondern auch liest, stellt man fest, dass Gabriel das Vorhaben schon damals als Schwachsinn identifiziert und begraben hat.
    Lernfähig sozusagen.
    Im Gegensatz zu den gegenwärtigen Auftragserfüllern.
  7. #156

    Falsch!

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Erst einmal muss man akzeptieren, dass es nicht für jedes Problem eine technische Lösung gibt. Auch wenn man es gern hätte.

    Tatsache.....
    Was Sie schreiben stimmt so nicht. Man kann bereits heute mit 60% Wirkungsgrad Strom in synthetisches Gas wandeln.
    Das können Sie dann bei Nutzung stochastischer Energiequellen wieder in Strom wandeln, aber natürlich auch direkt damit Autos antreiben.
    Das Problem ist der Strom- und Gaspreis. Beides wird erheblich steigen. Technologisch ist das Problem gelöst.
  8. #157

    Entwicklung

    Zitat von Direwolf Beitrag anzeigen
    Nachteil Nummer 2:
    Es hat auf den Bestand von knapp 42 Millionen Pkw erst einmal gar keinen Einfluß, sondern nur auf vielleicht 3 Millionen Neuwagen p.a.
    Wieso soll das ein Nachteil sein? Man hätte ja auch schon vor 10-15 Jahren anfangen können. Damals begnügte man sich mit einer "Selbstverpflichtung" des VDA, die dieser niemals eingehalten hat.

    Nachteil Nummer 3:
    Entwicklungszeiträume für Modelle/Mototren betragen etwa 6-8 Jahre. Es dauert also ne ganze Weile, bis die von der Regierung angeordnete sparsamen Motoren im Markt sind.
    Diese Motoren sind alle längst entwickelt und werden seit Jahren verkauft. Nur zu völlig unattraktiven Konditionen.

    Nachteil Nummer 4:
    Physik beugt sich nur ungern politischen Ideen. Irgendwann wird der Reduktionsaufwand abstrus hoch.
    Das ist ein vollkommen substanzleeres Phrasendreschen. Sie vergessen, dass der Aufwand immer in Relation zum eingesparten Gut, also Rohöl, gemessen werden muss. Was heute noch wirtschaftlich "abstrus" sein mag, kann beim Ölpreis von Morgen eine Selbstverständlichkeit sein.

    Lösung:
    Co2 Vermeidung gemäß einer Grenzkostenbetrachtung anstreben. Sprich dort CO2 einsparen wo es am billigsten ist. Nach heutigen Wissensstand wären das am ehesten Gebäudesanierungen.
    Was bringt mir die Dämmung meiner Garage?
  9. #158

    Nur die Bauern wollen Bio-Sprit!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine Blamage sondergleichen - Umweltgruppen und Politiker wollten den Biokraftstoff E10 mit aller Macht durchdrücken und haben die Sorgen der Bürger ignoriert. Der Fall ist symptomatisch für die Ökorepublik Deutschland: Gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...749681,00.html
    Es gibt nur einen Verband, der Bio-Kraftstoffe will! Das ist der Bauernverband!
    Die Bauern sind es gewohnt von Subventionen zu leben, ohne dabei "rot" zu werden! Mit den Bio-Kraftstoffen tut sich da eine neue Kasse auf!
    Jetzt gibt es das Geld nicht nur für die Pflege der Kulturlandschaft, sondern zusätzlich für die Zerstörung der Kulturlandwirtschaft durch Monokulturen für Energiepflanzen.
  10. #159

    -

    Zitat von carreau Beitrag anzeigen
    Wohin die Rücksichtnahme auf die "selbstbestimmte Autonomie" der Autofahrer führt, lässt sich doch wohl in kaum einer Stadt besser beobachten, als in der "Umwelthauptstadt" Hamburg: freie Fahrt für Luxuskarossen und katastrophale Zustände der Radwege.
    Vielleicht würde sich das bessern, wenn endlich 'mal eine Steuer auf Fahrräder eingeführt würde?!








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