Es ist eine Blamage sondergleichen - Umweltgruppen und Politiker wollten den Biokraftstoff E10 mit aller Macht durchdrücken und haben die Sorgen der Bürger ignoriert. Der Fall ist symptomatisch für die Ökorepublik Deutschland: Gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...749681,00.html
Ist das "wissenschaftlicher" Populismus? Oder einfach nur Stimmungsmache. Wenn das ADAC Volk auf der eigenen Seite ist, dann weden aus ökoaktivisten gleich eigennützige Kapitalisten, die gleich noch in einen Topf mit Fremdenfeindlichkeit und sonstigen Angstmachern geworfen weden. Und am Ende des Artikels: upsx, Klimaschutz brauchen wir doch, Wahnsinn ist wohl doch nicht grün. Dass dazu Gebäudesanierung, änderungen der Mobilität und Solar notwendig sind, verschleiert der Autor. Dass man mit guten Dingen Geld verdienen darf, macht gute Dinge noch nicht schlecht. Hauptsache es geht nicht um die heilige Kuh, das Auto. Denn dort liegt offenbar die wahre Selbstbestimmung in diesem Land - und das bei aller berechtigter Kritik an E10 - geäußert in anderen Artikeln.
Was Sie schreiben stimmt so nicht. Man kann bereits heute mit 60% Wirkungsgrad Strom in synthetisches Gas wandeln.
Das können Sie dann bei Nutzung stochastischer Energiequellen wieder in Strom wandeln, aber natürlich auch direkt damit Autos antreiben.
Das Problem ist der Strom- und Gaspreis. Beides wird erheblich steigen. Technologisch ist das Problem gelöst.
Wieso soll das ein Nachteil sein? Man hätte ja auch schon vor 10-15 Jahren anfangen können. Damals begnügte man sich mit einer "Selbstverpflichtung" des VDA, die dieser niemals eingehalten hat.
Diese Motoren sind alle längst entwickelt und werden seit Jahren verkauft. Nur zu völlig unattraktiven Konditionen.Nachteil Nummer 3:
Entwicklungszeiträume für Modelle/Mototren betragen etwa 6-8 Jahre. Es dauert also ne ganze Weile, bis die von der Regierung angeordnete sparsamen Motoren im Markt sind.
Das ist ein vollkommen substanzleeres Phrasendreschen. Sie vergessen, dass der Aufwand immer in Relation zum eingesparten Gut, also Rohöl, gemessen werden muss. Was heute noch wirtschaftlich "abstrus" sein mag, kann beim Ölpreis von Morgen eine Selbstverständlichkeit sein.Nachteil Nummer 4:
Physik beugt sich nur ungern politischen Ideen. Irgendwann wird der Reduktionsaufwand abstrus hoch.
Was bringt mir die Dämmung meiner Garage?Lösung:
Co2 Vermeidung gemäß einer Grenzkostenbetrachtung anstreben. Sprich dort CO2 einsparen wo es am billigsten ist. Nach heutigen Wissensstand wären das am ehesten Gebäudesanierungen.
Es gibt nur einen Verband, der Bio-Kraftstoffe will! Das ist der Bauernverband!
Die Bauern sind es gewohnt von Subventionen zu leben, ohne dabei "rot" zu werden! Mit den Bio-Kraftstoffen tut sich da eine neue Kasse auf!
Jetzt gibt es das Geld nicht nur für die Pflege der Kulturlandschaft, sondern zusätzlich für die Zerstörung der Kulturlandwirtschaft durch Monokulturen für Energiepflanzen.