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E10-Pleite: "Deutschland erlebt eine Bauchlandung"

Die Politik wollte E10 mit Macht durchdrücken, doch die Bürger traten in den Kaufstreik. Nun wird die vorgeschriebene Quote wohl verfehlt, die Ölkonzerne müssen Strafe zahlen - und holen sich das Geld bei den Autofahrern wieder. Die müssen mit Preisaufschlägen von zwei bis drei Cent pro Liter rechnen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...783201,00.html
  1. #1

    Was heißt hier Bauchlandung ?

    Um das vielzitierte Bauchgefühl zu zitieren, ich zahle doch locker 3 c mehr, nur um den 100 c´s eins reinzuwürgen, nichtwar ?
  2. #2

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Politik wollte E10 mit Macht durchdrücken, doch die Bürger traten in den Kaufstreik. Nun wird die vorgeschriebene Quote wohl verfehlt, die Ölkonzerne müssen Strafe zahlen - und holen sich das Geld bei den Autofahrern wieder. Die müssen mit Preisaufschlägen von zwei bis drei Cent pro Liter rechnen.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...783201,00.html
    Ein weiteres Ergebnis des Subventionswahn der
    Ökobranche, die Zeche bezahlt eh der Verbraucher.
  3. #3

    Preise

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Politik wollte E10 mit Macht durchdrücken, doch die Bürger traten in den Kaufstreik. Nun wird die vorgeschriebene Quote wohl verfehlt, die Ölkonzerne müssen Strafe zahlen - und holen sich das Geld bei den Autofahrern wieder. Die müssen mit Preisaufschlägen von zwei bis drei Cent pro Liter rechnen.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...783201,00.html
    Wieso Aufschläge? Die Aufschläge werden bereits seit Wochen erhoben http://www.rentner-news.de/content/B...s-nicht-teurer und füllen die Kassen der Mineralölfirmen, lange vor der Fälligkeit eventueller Zahlungen.
  4. #4

    Abgezockt und Alleingelassen

    Erst werden die Autofahrer alleingelassen und dann auch noch abgezockt. Ob jetzt die Mineralölbranche Schuld ist oder die Politik, ist für den Kunden letztlich egal.
    .
    Der Autofahrer wurde allein gelassen, soll die Kosten doch selbst zahlen, wenn wegen E-10 der Motor Schaden leidet.
    .
    Und weil er sich anständig verhält, auch keine Lebensmittel im Tank haben will, soll er jetzt auch noch für sein verantwortliches Handeln zur Kasse gebeten werden.
    .
    Würden die Politiker auch nur halb soviel Verantwortung für ihr eigenes Handeln tragen, wäre dieses Desaster gar nicht passiert. Mündige Bürger lassen sich nicht ewig zum ZAHLESEL machen !!!
  5. #5

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Politik wollte E10 mit Macht durchdrücken, doch die Bürger traten in den Kaufstreik. Nun wird die vorgeschriebene Quote wohl verfehlt, die Ölkonzerne müssen Strafe zahlen - und holen sich das Geld bei den Autofahrern wieder. Die müssen mit Preisaufschlägen von zwei bis drei Cent pro Liter rechnen.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...783201,00.html
    Die Beimischung von Biokraftstoffen ist gescheitert, der Kunde will den teureren Sprit* nicht, der seine Autos schädigt, der den Hunger in der Welt fördert und zur Abholzung der Regenwälder beittägt, die Bundesregierung muss hier handeln und dieses Konzept zu den Akten legen.
    Diese Regelung entstand aus dem selben Wahn wie das Glühbirnenverbot.


    *Um E10 überhaupt verkaufen zu können, wird der Sprit subventioniert und künstlich günstiger gemacht - was alle anderen Kunden bezahlen.
  6. #6

    Und wieder sollen Verluste sozialisiert werden

    Mit Fehlentscheidungen und Missmanagement sich erfolgreich eine goldene Nase verdienen, das können die Schurken, die diese E10-Story angeleiert haben.

    Was too big to fail ist muß zerlegt werden.
  7. #7

    Quasi-Steuererhöhung

    So holt sich die Regierung weitere Abgaben vom Verbraucher. Nur werden sie diesmal von der Mineralölwirtschaft eingetrieben. Und weil die das nicht umsonst machen, ist die Abgabe natürlich höher als notwendig.
  8. #8

    E10-Muffel zur Kasse bitten

    Ein pauschaler Aufschlag? Ich bitte Sie!

    Es ist völlig klar, wer die Mehrkosten für die Misere zu tragen hat. Nicht alle Verbraucher, am wenigsten die mit Gas-/Diesel-/E85-Fahrzeugen.

    Der Kurs muss klar sein: Macht Super E5 deutlich teurer! Wer wider besseres Wissen E10 verschmäht, obwohl sein Fahrzeug dafür geeignet ist, sollte die Mehrkosten nicht auf andere abwälzen können.
  9. #9

    Wir streiken

    Ganz Deutschland tankt in der kommenden Woche nicht bei Shell. Und am nächsten Wochenende fahren wir freiwillig kein Auto. Wir bleiben daheim, laufen, radeln, fahren ÖPNV. In der darauffolgenden Woche tanken wir nicht bei Aral. Wochende dito. Darauf findet sich sicher ein weiterer Mineralölkonzern, dessen Sprit wir schmähen. Das sollte die Preise bewegen - nach unten. Solange wir nur maulen, wird sich nichts ändern.

    Ach ja, und dann die vielen Fahrten aus Bequemlichkeit. Zum Einkaufen. Die Kinder in die Schule fahren. Laufen oder fahrradfahren spart auch.


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