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E.on-Vorstand Maubach: "Erneuerbare Energien lohnen sich in Deutschland nur selten"

Die Energiewende kann nur mit Hilfe der großen Versorger gelingen - doch ausgerechnet E.on sieht Ökostrom-Investitionen in Deutschland kritisch. Im Interview erläutert Technikvorstand Klaus-Dieter Maubach, warum die Bundesrepublik für Solar- und Windanlagen ein schlechter Standort ist.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...764789,00.html
  1. #260

    Hallo, Roller - wieder ein neues Schreibfeld?

    Zitat von Roller Beitrag anzeigen
    Mit einem 50Hz-Verbundsystem ist keine dezentrale Energieversorgung moeglich, es sei denn die einzel hochregelbaren! Stromquellen werden alle zentral gesteuert.
    Mit den heutigen WKA und PVA geht das daher absolut gar nicht, da man sie nicht bei Bedarf hochregeln kann.
    Alle Investitionen in noch mehr WKA und PVA sind daher immer noch mehr verjubeltes Kapital.
    Klar doch, vor allem, wenn Sie nicht in der Lage sind, auf konkrete Fragen zu Ihrer toller "Roller-Rohr"-Technologie zu antworten, z.B. hier:

    Verlieren die Energieriesen die Kontrolle?

    Aber alle Foristen wissen /erkennen:
    Einen Crackpot interessieren keine Fakten und Argumente!

    Erinnern Sie sich? Viele haben eine sachliche Diskussion mit Ihnen versucht!

    Also bleibt nur wieder:
  2. #261

    Roller, die Zweite ...

    Zitat von Roller Beitrag anzeigen
    Mit einem 50Hz-Verbundsystem ist keine dezentrale Energieversorgung moeglich, ...
    Kleine Ergänzung dazu, dass "Roller" eindeutig ein Crackpot ist:

    Dunning-Kruger-Effekt

    Alles streng wissenschaftlich.

    ;-)
  3. #262

    dr.

    Zitat von Silverhair Beitrag anzeigen
    Ach, Energie wird irgendwann schlicht einfach den Weg allen Wachstums auch gehen, nämlich abflachen - sprich, nicht mehr so viel benötigt werden einfach - oder wollen sie in einer Kochenden Luft leben? Das "Nebenprodukt" von Energieerzeugung und Verwendung ist nämlich Wärme..
    Der Energiebedarf nimmt mal mindestens solange zu, wie die es die Bevölkerung tut. Damit einhergehend verhält er sich außerdem expotentiell, da der Lebensstandart aller Erdbewohner ebenso steigt. Er tut es auch, weil diese ultradichte Bevölkerung unbewohnbares Gebiet urbar (d.h. in erster Linie bewässern) machen muss und gleichzeitig ALLE eingesetzten Rohstoffe zur Produktion aller sonstigen Güter wiederverwerten muss. Unter derzeitigen Gesichtspunkten sind diese Utopien energetischer Wahnsinn, mit den wind- und solartechnischen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts aber nicht. Selbst die Treibhauseffekte können durch mechanische und biologische Eingriffe, die energetisch aufwendig sind, rückgängig gemacht werden. Solaranlagen absorbieren die ankommende Einstrahlung nicht nur als Wärme, sondern auch als elektrischen Strom, wie er vorangegangenermaßen nicht abgeschieden wurde, d.h. eine produktive Weiterverwendung dessen führt nicht zwingend zu einer anormalen Erwärmung. Nicht verwertetes Spektrum könnte durch PV z.B. auch direkt reflektiert werden. Diese Regulatoren, sozusagen Abwärme ins Weltall abzugeben, indem die Sonneneinstrahlung durch eine regulierte Atmosphäre wieder vermehrt reflektiert wird, mehr als vor Beginn der Treibhausentwicklungen, lässt eine enorme Erwärmung durch Maschinen zu. Eine biomechanische Klimaanlage aus zusätzlichen Pflanzen in neuen Pflanzgebieten, maschinellen Abscheidern und gezielter Gasemission.
    Zitat von Silverhair Beitrag anzeigen
    Trotz steigender Weltbevölkerung gibt es jedes Jahr gut 500.000 Menschen in allen Industrienationen die nicht mehr benötigt werden ....steigende Tendenz -was wollen sie sich den sinnloses ausdenken damit die für was bitte schön schuften?
    Die Multiplikation der menschlichen Arbeitskraft durch elektrische Arbeit in Form von Strom, der durch einen Teil der Bevölkerung erwirtschaftet wird, ist keineswegs sinnfrei und erfordert absehbar noch eine ganze Weile menschliche Arbeit, die ja sogar in Vorleistung erbracht werden muss. Einen besseren oder besten Standort dafür gibt es nicht, da Verbundleistung zwar Sinn ergibt, aber auf jeden Fall zuerst einmal erbracht werden muss. Ein doppelter Solarertrag unterstützt da höchstens die Bemühungen armer Staaten, ist aber keineswegs Ausschlußkriterium für Standorte wie von Dr. Maubach naiv geschildert.
    Zitat von Silverhair Beitrag anzeigen
    Die EE ist letztlich einfach nur ein Teil dieses Prozesses - sie wird schneller werden in der Umstellung - man wird bald keine Hände mehr brauchen um immer mehr dieser anlagen zu bauen, geothermie und PV ebenso .. man wird da auch die "Technologie" Massenproduktion haben, und dann?

    Nichts für Ungut, aber sie haben noch ein Weltbild und eine arbeitswelt voraugen wie die alten Ökonomen, die ihr "Ideen" aus der Sklavenhaltung bezogen haben.. aber das fängt gerade an sich in Luft aufzulösen .. und ändern kann daran keiner etwas!
    Springender Punkt: Dieses Jahrhundert aber eben noch nicht, diese Technologisierung erfordert soziale und wirtschaftliche Kräfte, die nicht über Nacht Einzug halten. Ebensowenig wie alternative Wandlungsarten alsbald für jedermann verfügbar sind.
  4. #263

    .

    Zitat von orgelspieler Beitrag anzeigen
    Habe ich hier schon ein Dutzend mal gemacht, findet man leicht in meinen frühen Posts. Werde mich nicht mehr auf eine Diskussion über DWFTTW einlassen. Gläubige lassen sich halt nicht überzeugen. Die physikalischen Grundlagen finden Sie hier, an diesen Grundlagen kommt niemand vorbei:
    http://forum.spiegel.de/showthread.p...29#post5673429

    _Alle_ vorgeblichen Beweise beruhen auf einem der nachfolgenden, bewusst gemachten, Fehler:

    1. Man unterschlägt den Winddruck
    2. Das völlig sinnlose Getriebe verrichtet Arbeit, liefert also Energie, oder:
    3. Man zäumt das Pferd von hinten auf, indem man die Leistung als Ansatz nimmt. In der Leistung gehen die Vorzeichen der Kräfte verloren, sodass das Ergebnis immer positiv ist.

    Wie in 3. erwähnt macht es, der von Ihnen verlinkte, Mark Drela. Dass der Kerl den Schalk im Nacken hat, sieht man ja schon an seinem Konterfei;) Irgendwo hat er einen "Beweis" eingestellt, habe aber im Moment keine Zeit den herauszusuchen. Wenn man den verstanden hat, ist er echt zum kugeln.

    Denn Drela ist eine Kapazität auf diesem Gebiet, kann es sich nicht leisten, einfach so, Unsinn ins Netz zu stellen. So baut er in seine "Beweisführung" von Anfang an den Wirkungsgrad ein. Das ist etwas, was man in einer Beweisführung nie und auch sonst nicht macht, hier ist es schlicht unzulässig. Denn der Wirkungsgrad ist festgelegt als abgegebene Leistung / zugeführter Leistung. Er legt also von vorne herein genau das fest, was er angeblich im Folgenden berechnen will. So signalisiert er allen, die naturwissenschaftliches Arbeiten kennen ganz deutlich: Leute, nehmt mich hier bloß nicht ernst.

    Für alle, die mit offenen Augen durch die Welt gehen, hier ein vorgebliches Beweisvideo, das aber genau das Gegenteil beweist. Schaut man genau hin ist zu erkennen, dass sich der Propeller beim Start verkehrt herum dreht, er nie und nimmer vom Wind angetrieben wird. So müsste es aber sein, auch nach allen angeblichen Beweisen. Nach denen müsste dann, wenn das Gefährt genau so schnell ist wie der Wind, ein Drehrichtungswechsel des Propeller stattfinden.
    http://www.youtube.com/watch?v=5Ccgm...eature=related
    Der Wind ist bei geringen Geschwindigkeiten doch nicht direkt für die Rotation des Rotors verantwortlich, wo haben sie das denn aufgeschnappt? Natürlich treibt der Wind den Wagen auch bei geringen Geschwindigkeiten über den Rotor an, aber doch nicht über die Rotation. Ich glaube, Sie haben nicht verstanden, dass das Rad am Boden hier erstmal bremst und nicht antreibt, wodurch die zu sehende Rotation zu stande kommt. Dass die Dabei entgegen der Windrichtung ist, ist ja erstmal total egal, der Rotor kann sich mechanisch bedingt doch überhaupt nicht anders bewegen. Oder soll das gefährt, egal wie stark der Wind bläst, einfach stehen bleiben? Das würde bedeuten, dass Sie zwar berechtigter Weise nicht an Perpetuum Mobile glauben, aber an unendlichen Widerstand, was ich ihnen allerdings nicht unterstellen will.

    Ich hofe, sie sind nicht beleidigt, wenn ich ihre Erklärung auf Vektorieller Basis als viel zu Lückenhaft bezeichne, wenn sie z.B. nicht mal die relative Bodengeschwindigkeit mitbetrachten, aber Sie haben schon recht damit, dass darüber mittlerweile wirklich genug diskutiert wurde, ich denke, wir belassen es einfach dabei, 2010 ist vorbei.
  5. #264

    Nochmal von vorne

    @all

    Die entdeckung von Prof. Dr. Claus W. turtur nochmal in allgemein verständlicher Form.

    http://www.sein.de/gesellschaft/nach...giequelle.html

    Auch wenns immer noch viele gibt, die es anscheinend nicht wahrhaben wollen - aber Freie Energie ist kein Mythos.
    Ich finds ja gut, dass die Leute kritisch sind und nicht alles glauben was man Ihnen zum Fraß vorwirft. Aber in dieser Sache bin ich mir ziemlich sicher.

    Peacee

    FreeEnergy
  6. #265

    Wie versprochen, Teil 1.

    Entschuldige mich, dass es so lange gedauert hat. Aber es war halt eine ganze Menge Arbeit, die folgenden Texte zusammenzustellen.

    Zitat von FreeEnergy Beitrag anzeigen
    ...
    Ich wollte Euch lediglich auf eine Entdeckung aufmerksam machen und beging dabei den Fehler mich in eine Fachdiskussion einzulassen, die ich aufgrund mangelnder Fackenntniss nicht führen kann. Dafür entschuldige ich mich, werde aber all eure Fragen vom experten beantworten lassen.

    Peace
    Nun, da mir in der Antwort zu meinem Vorpost Unkenntnis in der Physik bescheinigt wird, passen wir ja gut zusammen;) Vllt. gelingt es mir ja trotzdem, die physikalischen Zusammenhänge die Prof. Turtur aufzeigt, halbwegs verständlich für die Allgemeinheit darzulegen;) Es ist jedoch sehr schwer für mich einzuschätzen, wie verständlich meine Darlegung tatsächlich ist, trotz allem Bemühen geht es halt nicht ohne einige Elektrophysik. Werde dem werten Kollegen Turtur die folgenden Ausführungen zur Einschätzung zukommen lassen, denn die Wirkung auf die klassische Physik ist verblüffend - (sofern richtig, bei all meiner Unkenntnis;).

    Dass es eine, wie auch immer geartete, Raumenergie gibt, wird in der Fachwelt kaum mehr bestritten. Streitig ist, ob sich diese nutzen lässt. Denn zur Nutzung einer Energie braucht man eine Potentialdifferenz. Wenn die Energie aber schön gleichmäßig im All verteilt ist, woher soll diese dann kommen? Wir bräuchten einen Draht nach Außerhalb unseres Universums in der Hoffnung, dass dort ein anderer Energiepegel herrscht als hier. Nach Prof. Turtur geht es doch, es gibt diese Potentialdifferenz. Sie liegt nur originär nicht an differenten Orten vor, sondern ist letztlich in der Zeit verborgen, so meine eigene, sehr allgemeine, Vorstellung. Das ist durchaus denkbar, wir sind gerade bei Einstein. Die Konsequenzen wollen wir im Folgenden näher beleuchten.

    Wie schon angedeutet, kann die von Herrn Turtur beschriebene Art der Energiegewinnung als Nebenprodukt einer _jeden_ elektrophysikalischen Transformation betrachtet werden. Um das zu verstehen, müssen wir wissen, was eine solche Transformation auszeichnet. Betrachten wird erst einmal einen Transformator, ein wohl recht bekanntes Bauteil der Elektrotechnik. Seine Wirkungsweise beruht auf 2 magnetischen Feldern. Ein Primärfeld induziert ein zweites, das Sekundärfeld:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Transformator

    Trafos werden verwendet um, theoretisch Verlustleistungslos, eine Eingangsspannung in eine andere Ausgangsspannung umzuwandeln. Das Spannungsverhältnis ist direkt proportional dem Verhältnis zwischen der Anzahl der Windungen der Primär- und der Sekundärspule (n1:n2). Im Idealfall wird dabei die eingespeiste Leistung nicht größer sein als die entnommene (P1=P2). Daran kommt man in der Praxis tatsächlich recht nahe heran. Betrachten wir das Beispielhaft: Fließt auf der Sekundärseite ein Strom von 10A bei 23 V so wird bei einer Eingangsspannung von 230V nur ein Strom von 1 A fließen (P1 = P2 = U1 * I1 = U2 * I2).

    Das war's auch schon. Damit haben wir die Transformation in ihrer Wirkung für uns hinreichend beschrieben. Allerdings ist Eines in dieser Betrachtung nicht enthalten. Dies folgt dann im nächsten Teil.
  7. #266

    Wie versprochen, Teil 2.

    Bei der Transformation wird nicht beachtet, dass Magnetische Felder, genau wie elektrische, sich nicht unendlich schnell aufbauen, sondern nur mit Lichtgeschwindigkeit. So wird die Ausgangsspannung eine winzige Zeitspanne später anstehen, als die Primärspannung anliegt. Für die Transformation selbst ist die Verzögerung aber völlig unerheblich. Man kann nicht mal sagen, sie würde vernachlässigt. Obige Beschreibung der Transformation ist trotzdem völlig korrekt, die Verzögerung schlicht irrelevant.

    Schauen wir uns den zeitlichen Ablauf der Transformation trotzdem genauer an. Über der Primärspule eines Trafos entsteht ein magnetisches Feld, durch das ein solches auch in der Sekundärspule induziert wird. Dieses entsteht aber, bedingt durch die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Feldes, zeitversetzt. Das bedeutet aber doch in der Phase des Aufbaus, dass das Sekundärfeld zum Zeitpunkt t schwächer ist als das Primärfeld, während des Feldabbaus ist es genau umgekehrt. So entsteht, während sich die Felder ändern, eine kleine magnetische, wechselnde Potentialdifferenz. Darüber lässt sich, so die Behauptung, Energie gewinnen ohne dass die Transformation selbst beeinflusst wird.

    http://www.ostfalia.de/export/sites/...snah_dtsch.pdf

    Schauen wir uns in diese Publikation von Prof. Turtur Abb. 8 auf S. 12 an. Dort finden wir genau das oben Beschriebene. Wir erkennen einen Transformator, der anstelle eines Eisenkernes einen Rotor aus Eisen hat. Über den Eingang (E~) kann das Primärfeld initiiert werden, das dann das Feld in der zweiten, der Sekundärspule induziert. Dort finden wir eine Besonderheit, einen Kondensator als Last. Wir brauchen zwar die Transformation, aber nicht deren Ergebnis, die transformierte Energie. So wird diese zunächst im Kondensator gespeichert. Da der Kondensator aber mit der Sekundärspule einen Schwingkreis bildet, beginnt die Energie zwischen der Kapazitär und der Spule hin und her zu pendeln. Im Idealfall reicht dieses Pendeln der Energie aus, den Prozess in Gang zu halten. So muss in die Primärspule nichts mehr eingespeist werden. Stellt sich die Frage, ob man die gewonnene Energie dann nicht über die Primärspule abrufen kann. Die Antwort ist ein klares Nein. Denn dies würde bedeuten, dass die Transformation von der Energiegewinnung beeinflusst wird, dies ist aber auszuschließen. Die gewonnene Energie steht ausschließlich in mechanischer Form am rotierenden Anker zur Verfügung.

    Wenn im Idealfall aber über die Primärspule keine Energie zugeführt werden muss, so stellt sich die Frage ob man nicht ganz auf sie verzichten kann. Kann man, wie in Abb. 9 der verlinkten Doku dargestellt. Das 2. Magnetfeld wird dann direkt im Rotor induziert. Es stellt sich an dieser Stelle aber auch die wohl ewig unbeantwortete Frage nach Henne und Ei;)


    Realisiert hat Turtur einen Raumfeldmotor allerdings mittels eines elektrostatischen Feldes, dort sind theoretisch wie auch praktisch die Zusammenhänge übersichtlicher. Dies werden wir im nächsten Teil betrachten.
  8. #267

    Wie versprochen, Teil 3.

    Die Grundfrage beim elektrostatischen Feld ist, wie sich damit eine Transformation darstellen lässt. Aber zunächst mal nochmal den Link zum Video, in dem Theorie und Praxis dargestellt werden.

    http://www.youtube.com/watch?v=D2I3EJyYcfc
    Dort fällt irgendwo diese, geradezu elektisierende, Bemerkung: "...jede Ladung wäre ein Perpetuum Mobile..." Genau diese Erkenntnis wird das Ergebnis der nachfolgenden Ausführungen sein.

    Als erstes brauchen wir logischerweise ein elektrostatisches Feld. Ein solches entsteht, wenn man elektrische Energie in einen Kondensator schickt. Der Kondensator wurde oben bereits als Teil eines Schwingkreises erwähnt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Platten...Funktionsweise

    So ein Kondensator ist also nichts anderes, als zwei gegenüberliegende Metallplatten. Legt man an diese eine Spannung an, werden so lange Elektronen von der einen Platte zur anderen verschoben, bis an den Platten die gleiche Spannung ansteht wie an der Spannungsquelle. Zwischen den beiden Platten hat sich dann ein elektrisches Feld aufgebaut und es gibt auch eine mechanische Kraft. Die beiden Platten ziehen einander an. Entfernt man die Spannungsquelle bleibt die Ladung im Kondensator erhalten, ideal betrachtet für immer. Oder bis die gespeicherte Energie abgerufen wird.

    Nun haben wir unser elektrostatisches Feld. Wie lässt sich damit aber eine Transformation darstellen? Gehen wir kurz zurück zum Transformator. Dort wird die Transformation beschrieben durch das Windungsverhältnis der Spulen. Die Anzahl der Windungen bestimmt aber auch Induktivität einer Spule, das Maß, wieviel Energie sie speichern kann. Bei einem Trafo haben wir 2 Induktivitäten. Brauchen wir dann, analog dazu, 2 Kondensatoren, 2 Kapazitäten? Die Frage lässt sich mit einem ganz klaren Jein beantworten. Es funktioniert auch, indem die Kapazität des Kondensators verändert wird, nachdem die Ladung aufgebracht wurde. Dazu muss man lediglich die beiden Platten näher zusammenbringen oder weiter auseinander, nachdem die Ladung aufgebracht wurde.

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?...20080825092503
    Unter obigem Link zu Wikipedia ist dieser Plattenkondensator abgebildet. Die beiden Stellschrauben dienen dazu, den Plattenabstand zu verändern. Dadurch verändert sich die die Kapazität. Bei kleinerem Abstand nimmt die Kapazität (C) zu, dadurch reduziert sich die Spannung (U) am Kondensator, wie man leicht an der etwas umgestellten Gleichung zur Energie eines solchen erkennen kann:

    U = sqrt (2W/C)

    Die Ladung und damit die gespeicherte Energie (W) bleibt dabei gleich. Man kann dafür direkt die Grundbeziehung für Arbeit (= Kraft * Weg) ansetzen:

    W = F * d

    Das Produkt aus der Kraft (F) zwischen den Platten und deren Abstand (d) und damit die gespeicherte Energie (W) bleiben konstant und so kann nach einer Abstandsänderung die gleiche Energie entnommen werden wie zuvor, nur die die Spannung hat sich geändert. Genau das ist das Wesen einer Transformation, genau wie beim Trafo denn Leistung (P) ist nichts anderes als Arbeit (W) pro Zeiteinheit (s) und so gilt:

    (W1/s = W2/s) = (P1 = P2) = (W1 = W2) da sich die Zeit herauskürzt.

    Eine Transformation lässt sich also auch mit nur einem einzigen elektrostatischen Feld darstellen. Es gibt dazu einen Versuch, der uns zu den verblüffenden Erkenntnissen führt. Den beschreibe ich im nächsten und letzten Teil.
  9. #268

    Wie versprochen, Teil 4.

    Zum angesprochenen Versuch. Leider habe ich da keine Abbildung gefunden, deshalb hier eine kurze Beschreibung. Man nimmt eine Art mechanische Briefwaage wie hier abgebildet
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?...20100220112123
    Daran befestigt man zwei Platten so, dass sich die Kraft zwischen den Platten messen lässt. Mit einem Bandgenerator
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bandgenerator
    lässt sich dann auf den Kondensator eine sehr hohe Spannung aufbringen. Das Gewicht an der Briefwaage hebt sich durch die zwischen den Platten wirkende Kraft die man so messen kann.

    Es stellt sich allerdings die Frage, woher die Energie kommt, das Gewicht anzuheben. Nun, aus dem Bandgenerator, so der ganz klare Augenschein. Dies ist aber einer der Fälle, in dem die Physik dem Augenschein fundamental widerspricht. Denken wir uns den Versuch doch etwas anders:

    Wir fixieren zunächst das Gewicht und bringen dann die Ladung auf dem Kondensator auf. Wenn wir jetzt das Gewicht lösen, werden sich die Platten durch die zwischen ihnen herrschende Kraft angezogen, in diesem Moment findet die Transformation statt. Geichzeitig wird das Gewicht angehoben. Wir fixieren das Gewicht in seiner neuen Lage wieder. Nun können wir wegen W = F * d genau die gleiche Energie aus dem Kondensator abrufen, die wir mit dem Bandgenerator aufgebracht haben. Was ist aber mit dem Gewicht an der Briefwaage? Dort können wir doch zusätzliche Energie abrufen, denn dessen potentielle Energe (Lageenergie) ist größer als zu Beginn des Versuches. Wo aber kommt diese Energie her?

    Es gibt nur die Wahl zwischen diesen zwei Erklärungen: Entweder ist die elektrische Energie von perpetuum-mobiler Art oder es gibt eine Raumenergie. Bei der ersten möglichen Antwort stellen sich bei einem Ing. / Physiker die Haare zu Berge, ohne dass er einen Bandgenerator anfasst;)

    So ist das verblüffende Ergebnis dieser Betrachtungen: Die Einführung der Raumenergie in die klassische Physik widerspricht dieser keinesfalls sondern diese wird schlüssiger, konsistenter.
  10. #269

    Endlich sagt es mal jemand!

    Zitat von global payer Beitrag anzeigen
    hat das, was die Maulbachs dieser Welt machen aber schon. Die wirtschaftlich nachvollziehbare Argumentation seinerseits spiegelt nur das wieder, was wir seit Jahren erleben: Die deutsche Wirtschaft globalisiert sich auf Kosten der sozialen gesellschaftlichen Errungenschaften, die unsere Väter (und Mütter) erkämpft haben. Die Politik ist nicht in der Lage diese Errungenschaften zu schützen. Irgendwann schaffen wir uns selber ab, weil wir zu teuer sind, zu wenig Kinderarbeit haben, zu hohe Rechtsstandards usw...
    Ich stimme ihnen zu 100% zu. Erst wenn der Inder den besseren Lebensstandard hat als wir, werden die Großkonzerne wieder nach Deutschland kommen und dann wird der Inder wieder versuchen mit Dumpinglöhnen und 0 Rechtsstaat uns zu unterbieten. Leute, merkt ihr eigentlich nicht wie absurd dieser Scheiß ist? Wir haben längst die Technologie und das Wissen, um auf diesem Planeten gemeinsam so zu wirtschaften, dass wir alle gut leben können. und nicht wie der erste Mensch in ständiger Konkurrenz zueinander. Am Ende machen wir es uns unnötig schwer, weil wir immer besser leben müssen, als die Anderen. Es ist doch mittlerweile bewiesen, dass viel Geld nicht glücklich macht, sondern dass es der Mensch geil findet wenn er mehr hat, als der Nachbar. JA, dann kann man sich fühlen wie der KING (man stelle sich jetzt einen Affen vor, der sich mit beiden Fäusten auf die Brust klopft...) Am Wesen des Menschen wird die Welt zu Grunde gehen. Zum Glück werde ich das wohl nicht mehr miterleben. Die Welt ist ein globaler Sandkasten und wir alle sind unreife Hosenscheißer, die den anderen Kindern die Kinderschippe wegnehmen wollen.
    Was die Energiewende angeht ist es genau der gleiche Mist: Wir haben die Technologie, aber wir wollen wieder den fetten Profit für uns selbst anstatt das Problem zu lösen.


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