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E.on-Vorstand Maubach: "Erneuerbare Energien lohnen sich in Deutschland nur selten"

Die Energiewende kann nur mit Hilfe der großen Versorger gelingen - doch ausgerechnet E.on sieht Ökostrom-Investitionen in Deutschland kritisch. Im Interview erläutert Technikvorstand Klaus-Dieter Maubach, warum die Bundesrepublik für Solar- und Windanlagen ein schlechter Standort ist.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...764789,00.html
  1. #140

    Wunschtraum

    Zitat von Cassandra105 Beitrag anzeigen
    Es gibt bereits Möglichkeiten zur einer Speicherung von 24h für 1000nde Haushalte. Das Gerät dafür ist zwar Wandschrankgroß (wie früher die ersten Computer), aber es existiert.
    Der entscheidenste Punkt ist vor allen, dass bisher viel zu wenig in die......
    Der Vorwurf, dass in die Erforschung von Energiespeicher zu wenig investiert wird und wurde ist sehr populär aber dennoch schlichtweg falsch! Das Hauptproblem ist, dass es sowohl physikalisch als auch chemisch keine wirklich realistische "Idee" gibt. Zigtausende Wissenschaftler weltweit sind am Forschen - wer den funktionierenden Speicher erfindet, ist Milliardär und Nobelpreisträger!

    Wo stehen wir denn:
    Spezialbetonblöcke im Wüstensand zu verbuddeln, die Wärme über 7 Stunden speichern können ist schön und gut, für Mitteleuropa aber unsinnig. Norwegen als Wasserspeicher zu verfremden ist witzig aber irrwitig teuer. Die Leistungsexplosion bei Akkus ist zwar schön und gut, reicht aber kaum aus, um ein Auto mehr als 100km zu bewegen.

    Die meisten Ansätze scheitern an extrem hohen und seltenen Rohstoffen, die in den Speichern verarbeitet werden oder an der Größe und Schwere der Batterien.

    Fazit: Einfach Geld zu investieren reicht nicht aus. Würde das funktionieren, hätten wir schon eine Mittel gegen Krebs und die Kernfusion.
  2. #141

    Zitat von Incubus6 Beitrag anzeigen
    Bin mir nicht sicher, ob sie den Zusammenhang zwischen Tageskursen und Dividenden kennen. Da gibt es nämlich keinen!
    Ich bleibe bei meiner Aussage. Leicht fallende Dividende in den letzten 6 Jahren bei Eon gegenüber stark steigenden Strompreisen. Da muss es doch noch etwas geben oder...?
    Wie gesagt, Dividenden 5%, dafür sicher. Und 5% sicher für nichtstun - was jammern Sie da bitte?

    E.on haut Sie vll einfach übers Ohr, Pech gehabt. ;)
  3. #142

    ,.-

    Zitat von Incubus6 Beitrag anzeigen
    Komisch bei Eon ist die Dividende in den letzten 6 Jahren aber rückläufig obwohl der Strompreis steigt. Können sie mir das erklären? ...Dacht ich mir
    u.a. werden menschen wie ich daran schuld sein.

    warum?
    ich habe den anbieter gewechselt!
  4. #143

    *************************

    Zitat von Incubus6 Beitrag anzeigen
    danke geht schon.
    Menschen, die in Wind und Sonne investieren sind also kurzfristige Spekulanten. aha
    Nein, eben nicht. Aber manche machen derzeit durch deren Errichtung Gewinne, doch diese Leute können ja schlech die Sonnenstrahlen oder den Wind verkaufen.

    Als Extrembeispiel:
    Gehört das Stromnetz dem Volk und ebenso die Anlagen, die den Strom aus Sonne, Wind, Wasser erzeugen, dann existieren nach dem Abbezahlen der Herstellung nur noch Wartungskosten.

    Macht man jedoch mit Gas, Kohle, Öl und Uran weiter, gleiche Vorraussetzung, muss man nicht nur deren Wartung bezahlen, sondern natürlich auch die beständig durch vorranschreitende Knappheit steigenden Kosten für die verbrannten Ressourcen.
  5. #144

    Live - Windenergieertrag

    Zitat von picard95 Beitrag anzeigen
    Die "wenigen" Windresourcen merke ich hier seit 6 Jahren z.B. an der Lübecker Bucht. Wann ist hier mal ein Tag ohne starken Wind und starken Böen?
    Aktuell sehe ich die Krähen......
    Schauen Sie sich doch mal den aktuellen Windertrag aus einigen hundert Windkraftanlagen an. Der Spitzenreiter produziert zur Zeit knapp 30% der Nennleistung. Im Jahres-Gesamtdurchschnitt sind es nicht mal 25%.

    https://www.enertrag.com/realisierun...indfelder.html
  6. #145

    ***************************

    Zitat von Incubus6 Beitrag anzeigen
    2005 2,33 Euro
    2006 1,12
    2007 1,37
    2008 1,50
    2009 1,50
    2010 1,50

    Wahrheit kann so grausam sein
    Wobei 2005 ja erstmal 1,42€ abgezogen werden müssen...

    2003 0,67€
    2004 0,78€
  7. #146

    Na das weiß ich jetzt schon..

    Zitat von erkaem Beitrag anzeigen
    BTW: Ich bin ja mal gespannt, wohin sich die EnBw entwickelt, mit ihrem Großaktionär Ba-Wü.
    Zunächst mal in den Ruin, die Jungs schalten sich ja glatt selbst die Hälfte ihrer Kapazitäten selbst ab.
    Das lustige ist, dass der grüne Gymnasiallehrer dabei noch laut Hurra schreit. Kann ihm ja auch egal sein, weil das gute gewissen bezahlt ihm ja der Steuerzahler. Herr Kretschmann kann nicht pleite gehen, E.ON schon. Deswegen muss E.ON auch gemeinerweise Gewinne machen um seine Mitarbeiter und nebenbei auch Milliarden an Steuern zu bezahlen.
    Herr Kretschmann kann ja dann Kredite aufnehmen um in Windräder zu investieren, die in BaWü unwirtschaftlich sind. Oder aber in Photovoltaikanlagen, die in ganz Deutschland noch viel unwirtschaftlicher sind. Das schöne ist, die Kredite bekommt er auch, weil die Geldgeber wissen, wenn Kretschmanns Windräder nichts abwerfen, holt er sich das fehlende Geld enfach aus Steuern! Logisch sie können ja auch darauf bauen, dass der Staat den Bürgern und den Unternehmen per Gesetz in die Tasche fassen kann, wenn sich der Staat verzockt hat bei seinen grünen Abenteuern.

    Leute überlasst technische Fragen Ingenieuren und finanzielle Fragen den Wirtschaftswissenschaftlern und nicht Gymnasiallehrern und Frührentnern mit Trillerpfeifen. Das wird sonst teuer.
  8. #147

    Die Riesenprofite der bösen Menschen

    [QUOTE=unente;7916994]Wenn man nur Riesenprofite scheffeln will, muss man natürlich AKW betreiben, denn da bezahlt der Steuerzahler den Löwenanteil der anfallenden Betriebskosten.

    ...Tja oder man baut Solarzellen wie Solarworld und lässt den "Löwenanteil der Betriebskosten" von den anderen Stromkunden bezahlen...
    Und von dem "Riesenprofit" kauft man sich dann ein Schlösschen und umzäunt das ganze Gelände (z.B. http://www.wdr.de/studio/bonn/themen...ck_100315.html) - vermutlich nur, damit kein Hamster durch Spaziergänger belästigt wird.
    Ich fürchte, man wird langfristig nicht um die Erkenntnis herumkommen, dass Menschen und Organisationen dazu neigen, nach Wohlstgand und Profit zu streben (das gilt sogar für ehemalige Außenminister und Bundeskanzler).
    Es sei ihnen gegönnt, wir sollten nur mit der Verteufelung Andersdenkender aufhören und daran denken, dass auch die alternativen Industrien nichts anderes sind als Industrien, die im Umfeld unserer Gesellschaftsordnung Profit erwirtschaften wollen. Und Profit ist nichts Schlechtes.
  9. #148

    Energiegewinnung geht am besten Gemeinnützig !

    Und warum lohnt sich Kernkraft für Eon, -weil der Steuerzahler für die "Endlagerung" des Strahlemülls bezahlt.

    Wenn man es so schön bequem hat, und quasi eine Geldruckmaschine mit der Stromversorgung hat, braucht man sich über bessere Alternativen keine gedanken machen -das bedeutet ja womöglich teure Investitionen.

    Sonnenkraft, Windkraft, Geothermiekraftwerke
    -Dann muss eben ein "VEB" her wenn die Privatwirtschaft keine zukunftsfähigen Kraftwerke bauen will, weil diese die Vorstände nicht genügend mäßten würde.
  10. #149

    Zwangssubvention

    Zitat von Volker Tuermer Beitrag anzeigen
    ... weil ich in D zum subventionieren so unwirtschaftlicher Energieforem wie Solar und Windkraft zwangsverpflichtet bin. In einem funktionierenden Markt könnte ich z.B. auch Atomstrom aus Frankreich kaufen und würde es auch tun und die unwirtschaftlichen Erzeugungsarten würden bald verschwinden. Aber hier werden die ineffektievsten Stromarten am meisten gepampert, es ist einfach Irrsinn.
    In einem funktionierenden Markt würden die Kosten die durch die Umweltverschmutzung, die Entsorgung und ggfs. durch die Langzeitschäden entstehen eingepreist und nicht als heimliche Subventionen der Allgemeinheit aufgeladen werden.

    Atomkraft rechnet sich nur solange man bei der Urangewinnung die Arbeiter ausbeutet, die Umwelt zerstört, die Umweltverschmutzung durch den Transport vernachlässigt, die Sicherheitsaufwand so niedlich wie möglich hält (z.B. nach dem Grundsatz "security by obscurity", Nebelkerzen gegen Flugzeuge ...), Kollateralschäden die nicht von eigenen Studien nachgewiesen sind, genauso wie eventuelle "Restrisiken" ignoriert und die Entsorgung und Endlagerung für die nächsten 100.000 Jahre dem Steuerzahler in Rechnung stellt.

    Kohlekraft verhält sich das ganz ähnlich, nur das die Kosten für die Umweltverschmutzung durch direkte Emissionen deutlich größer, dafür die Langzeitkosten deutlich kleiner sind.

    Da finde ich es nur gerecht, die einzige Energieform, bei der die Rechnung fair ausgehandelt wird, mit Geld zu subventionieren. Alleine weil die o.g. heimlichen Subventionen dort wegfallen.


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