Forum


 

E-Mail-Dauerfeuer: Wer sortiert, verliert

Sie haben Elektropost, und zwar jeden Tag viel zu viel davon? Lassen Sie's einfach laufen - jeder Versuch, Mails durch ausgefuchste Systeme zu sortieren, macht nur Scherereien. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher von IBM. Moment mal: Ist das nicht jene Firma, die der Welt Lotus Notes bescherte?

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...764737,00.html
  1. #100

    Ein wenig Automatismus ist OK

    Ich habe eine Hand voll automatisierter Filter mit denen ich einige Mailinglisten einsortiere, Autoreplies von Foren wegschiebe und Rechnungen ablege. Das sind glaube ich zehn Regeln für fünf zusätzliche Ordner. Früher warens mal doppelt so viele Ordner und Regeln, aber letztlich warum soll man einen Fall automatisieren/besonders handhaben der nur einmal pro Woche eintritt?

    Damit bändige ich recht problemlos 100 Mails am Tag. In meinem Posteingang landen nur noch 4-5 Mails am Tag.

    Wers genau wissen will, ich habe lange den Filter von Thunderbird verwendet, später den integrierten "mailfilter" meines IMAP-Kontos so daß die Mails auf dem Server vorsortiert werden. Verwunderlich daß kein Programm ausser "mailfilter" mit Header-Tags wie z.B. "List-Id" umgehen kann...

    Über Leute die sowas per Hand sortieren kann ich nur den Kopf schütteln, das sind in meinen Augen uninformierte Ordnungsfanatiker.
  2. #101

    Lotus - Kranke Software

    Zitat von president Beitrag anzeigen
    Jedes Projekt erhält einen nach Projektnummer sortierten Emailordner. ......... Als drittes archiviere ich Emails über wichtige Onlineregistrierungen, Onlinekäufe oder Softwarelizenzen, um da einen Überblick zu behalten und notfalls auch mal wieder gezielt etwas finden zu können.
    Im Prinzip Ja, uns Danke ebenso.

    Unternehmensführung kann nur mit einer solchen oder ähnlichen Ordnung erfolgen.
    Für den einfachen Angestellten genügt vielleicht der nach Absendern oder ähnlichem sortierbare Einganskorb.

    Aber schon, wenn man zu einem Projekt mit mehreren Partnern zu tun hat, muss man einen Projektordner anlegen.

    Ähnliches gilt für die von Ihnen auch vermerkten Käufe und Lizenzen - ein Problem, das Angestellte auch oft kaum haben.
    Papier war, ist und bleibt wichtig, wie Sie sagen.

    Ansonsten scheint die Studie zu stimmen, solange man Angestellte o.ä. betrachtet. Für Führungskräfte bin ich mir nicht so sicher, da sollten die Jungs auch mal ein paar Manager und Mittelständler studieren.
    Aber nicht Vorstände von Grossunternehmen, die lassen sortieren - im Zweifelsfall eben auch mit Lotus.

    Wobei ich selber ab und zu an verschiedenen Plätzen mit Lotus in Berührung komme.
    Die Krankheit dieser Software Namens Lotus fängt aber damit an, dass es keine Möglichkeit gibt, die Namenssortierung nach Nachnamen durchzuführen.
    Wenn man also Herrn Müller sucht, findet man den nicht, sondern der steht vielleicht unter Oskar.
    Oder hat jemand einen Tip, wie man so ähnlich wie unter Outlook Express, Outlook oder WindowsMail die Kontakte auch mit führendem Nachnamen oder sogar mit Projekt- oder Abteilungskürzeln vorweg gestalten kann.
    Wäre dankbar für Hinweise.
  3. #102

    wieso überhaupt zu viel Mail

    Ist mir schleierhaft, wieso man überhaupt zu viel Mail bekommt. Dass jemand hunderte Mails pro Tag in seinem Eingang vorfindet, ist komplett irre, ebenso wie eine Untersuchung, wie man dann auf die Flut reagiert. Die Untersuchung passt aber voll in mein Bild von Lotus ... sinnlose Software ist eben das Ergebnis sinnloser Denkansätze ...

    Die Frage ist doch nicht, wie ich mit Massen von Spam-Mails umgehe, sondern wie ich mir die vom Hals halte. Die dürfen doch gar nicht erst bei mir ankommen!

    a) Alle halbwegs professionell agierenden Unternehmen (und die meisten mir bekannten Privatleute) setzen zunächst mal Spamfilter ein, die den ganzen Viagra- und Nigeria-Mist samt Virenmails etc. bestmöglich wegfiltern.
    b) für irgendwelche sinnlosen Anmeldungen in Foren oder für sonstige unklare Einsätze kann man beliebig viele vorübergehende oder meinetwegen auch dauerhafte eMail-Accounts bei einem beliebigen Kostenlos-Anbieter anlegen (und nie wieder reinschauen). Da verwendet kein Mensch eine echte Adresse.
    c)Private Mails haben auf Firmen-eMail-Accounts nix zu suchen - weder ein- noch ausgehend.
    d) auf privaten wie Unternehmens-Webpages gibt man eine eMail-Adresse nie in direkt Maschinen-lesbarer Form an.
    e) Wer als Vertriebsmitarbeiter oder sonst im Namen seines Unternehmens unterwegs ist, sollte seine direkte eMail-Adresse nur jenen Leuten mitteilen, von denen er oder sie auch eMails erhalten möchte. Visitenkartenstreuen auf Messen ist beispielsweise meist Nonsense, es reicht üblicherweise, einen Firmenflyer mit einer zentralen Eingangsadresse auszuteilen.

    Mit solchen simplen Regeln kann man sich den Großteil unerwünschter Mails locker vom Hals halten. Wer dann immer noch hunderte von Mails pro Tag bekommt, sollte mal gemeinsam mit seinen Kollegen überlegen, was im Unternehmen eigentlich schiefläuft. Oder den Arbeitsplatz bzw. Arbeitgeber wechseln ...
  4. #103

    Wer seine eMail adresse nicht "im Internet hinterlassen"

    möchte, das heißt sie niemals nutzt, der braucht auch keine oder es kann ihm egal sein wieviel Spam kommt. Denn die eMail-Adresse kann man nunmal naturgemäß nur im Internet nutzen, Sie können damit keine Papierpost und keine Pakete empfangen!

    Zitat von freierFranke59 Beitrag anzeigen
    eine dienstliche E-Mail Adresse, vor allem, wenn es eine in großen Unternehmen übliche LTE (Lifetime EMail Address) ist, sollte man
    -unter keinen Umständen
    -Niemals
    -Never ever!

    irgendwo im Internet hinterlassen.
    Dann tritt der ganze EMail Spam, den der Artikel anspricht, gar nicht erst auf, bestenfalls ein paar Massenspams, die durch den Filter gerutscht sind.


TOP



TOP