nun als optimist denke ich, dass sich bald eine lösung durchsetzen wird, wenn diese genug mehrwert bietet. derzeit ist das mit dem ebook noch nicht der fall. dafür sind die lesegeräte noch nicht ausgereift genug, deren kosten zu hoch- genau wie bei den ebooks auch diese sind vergleichsweise teuer. ausserdem ist das resultat nicht so viel besser als das buch.
viele dieser probleme sind technischer art und werden sich in zukunft sicher lösen lassen. vielversprechende ansätze existieren bereits. diese weiterzuentwickeln ist sicher kein problem.
die musikindustrie hat doch ein ganz anderes problem: sie verliert ihre existenzberechtigung. für was braucht man in zeiten von internet, audiosoftware und portalen überhaupt labels die den markt kontrollieren und vortrefflich von der arbeit der künstler leben?
stellen sie siche portal wie itunes vor bei dem künstler oder autoren ihre werke nahezu gratis einstellen können und so einer breiten leserschaft zuänglich machen können, ohne dass labels/verlage entscheiden wer veröffentlicht wird und wer nicht (da das risiko von unverkaufbaren auflagen entfällt)? hier könnten kommunities entstehen, unbekannte oder kleine autoren gefördert und entdeckt werden. eine demokratisierung der kunst sozusagen.
die urheber könnten dann zb pro verkauf 1€ verdienen- weit mehr als das meines wissens derzeit der fall ist. das ist die revolution welche die großen labels/ verlage verschlafen.



