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E-Books für iPad und Co.: Es geht auch ohne
Mehr Geld für Autoren: Ob für iPad und Kindle oder als Book-on-Demand, Bücher lassen einfach selber verkaufen, ganz ohne Verlag. Bestseller-Schreiber Markus Albers hat es ausprobiert - und ist überrascht.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...687744,00.html
- #20 11.04.2010 09:22 von m-pesch
...
Die Bestellmöglichkeit kann auch aus einem Link bestehen von einem Portal das meinetwegen die Autoren selbst betreiben und das nur kostendeckend arbeiten muß.
Auch die Hompage kann von mehereren geteilt werden.
Mit Foren, Buchvorstellungen, Kritiken, Terminen usw.
http://litcolony.de/ Hatte ich schon mal gepostet. - #21 11.04.2010 10:15 von
Wa(h)renwert
Da haben Sie etwas falsch verstanden. Ich sagte nicht, dass Bücher vom Käufer ein zweites Mal gelesen würden.
Wenn Sie Ihr Buch für 9,90 kaufen und dann an Oxfam weitergeben, bleibt ein Wert bestehen. Oxfam verkauft das Buch dann nochmal für - sagen wir - 5 Euro. Eine schöne Spende.
Kaufen Sie ein E-Book, bleibt nach dem Lesen nur digitaler Müll, nicht weiter verwertbar. Dafür tragen Sie die Kosten für das Lesegerät und für das Speichern.
Ist es nicht erstaunlich, wie mit diesem Artikel die Autoren geadelt werden und der Handel verteufelt? - #22 11.04.2010 11:02 von Andreas Henn
.
Das wäre bei amazon ja der Fall, wenn der Artikel richtig ist, dann bekommt der Autor bei Amazon 65% (wenn kein Verlag dazwischen abgreift), bei einer Taschenbuchver£offentlichung ca 1%.
Natürlich ist derzeitig das Englischsprachige Angebot grösser, allerdings bietet Amazon.com (nicht .de) m. W. ziemlich systematisch Leseproben an, ich kaufe manchmal E-Books blind, wenn es sich um einen Autor handelt, den ich sammle, aber ansosnten habe ich noch immer eine (eher längere) Leseprobe bekommen.
Ansonsten kann ich auf den Kindle 2 beliebige .PDF-Dateien laden, das geht von meiner Tageszeitung, bis zu Arbeitunterlagen auf der Reise. Selbst auf dem 6"-Bildschirm des Kindle 2 sind A4-PDF lesbar (selbst hier in der prallen Mittelmeersonne, was man weder vom IPad, noch von irgendeinem anderen Note/Netbook behaupten kann, das ist der Unterschied zwischen E-Ink, und LCD/LED-Bildschirmen.)
Eine Ebookseite, die Autoren beim Vermarkten hilft,
werden wir bald hochziehen, Novelibro.com -
aber da werden wir hoechstens 10 Prozent "schneiden",
nicht umgekehrt !
Die Domain "schlummert" seit 7 Jahren und wartet auf
ein günstiges Klima, so wie die Autoren...
allmählich wird es interessant.
Ich selbst lese ja erst Bücher auf Computern,
seitdem es anständige Netbooks gibt, darum
wundert mich die Verzögerung auch gar nicht.
Ich war nur überrascht, daß sich das Lesen nun
optisch angenehmer gestaltet als mit einem echten Buch,
auch der Effekt, daß man beim Lesen das Buch entweder
extrem vorsichtig handled oder es teilweise zertört,
hat sich erledigt.[/QUOTE] - #23 11.04.2010 11:13 von
E-Books für iPad und Co: Es geht auch ohne
Mit Verlaub, das ist schon lange nicht mehr üblich. 10% haben Autoren bei Taschenbüchern noch nie bekommen, das Höchste der Gefühle waren 5-6%, damals (bis vor ca. 3-5 Jahren) noch vom Verkaufspreis minus MWSt. 10% gab's nur bei Hardcover, und auch da begann die Staffelung meistens bei 8% und steigerte sich mit der Auflage langsam auf 10-12%.
HEUTE legen so gut wie alle Verlage nur noch Verträge vor, die vom NETTOERLÖS ausgehen, das heißt, Ladenverkaufspreis minus MWST. minus Buchhändlerrabatt. Letzterer liegt bei 50-60%. Fazit: Wenn ich heute 10% vom Nettoerlös bekomme, ist das in etwa die Hälfte von dem, was ich früher bekommen habe. 10% vom Nettoverkaufspreis (= Ladenpreis minus MWSt.) gibt's kaum noch, da heißt es dann immer gleich: "Wenn Sie diese Berechnungsgrundlage möchten, können wir nur noch 5% geben" – womit wir dann beim etwa gleichen Honorar wären, das sich ergibt, wenn man 10% vom NETTOERLÖS bekommt. Mithin halbieren sich die Autorenhonorare zurzeit. So ist die Lage.
Die Idee mit der Selbstvermarktung übers Internet ist ja schon nicht schlecht, nur: wer garantiert mir, dass das pdf dann nicht ständig weitergereicht wird? Das lässt sich ja ohne weiteres zigfach in die Welt verschicken - unkontrolliert und unbezahlt. Das hebelt dann diese gute Idee ganz fix wieder aus und funktioniert allenfalls bei einem Interessentenkreis, der nicht gut miteinander vernetzt ist. - #24 11.04.2010 11:51 von
.
Zudem versperrt eine Veröffentlichung in einem Verlag (auch Eigenverlag oder print-on-demand) eine spätere Veröffentlichung in einem anderen Verlag. Die Rechteübernahme ist für Verlage zu aufwendig.
Da print-on-demand Bücher nie die Auflage erreichen, die ggf. bei einem normalen (Taschen)Buch möglich wären, kann mamn sich bei einem wirklich guten Buch sogar den finanziellen Erfolg zerhageln.
Print-On-Demand ist nur was fürs Ego. Damit man seinen Namen auf einem Buchrücken sehen kann. - #25 15.04.2010 08:09 von
tja...
Da wird sich der Autor darauf verlassen müssen, dass es Menschen gibt, die bereit sind, für eine erbrachte Leistung auch Geld zu bezahlen. Wenn mir ein Kumpel einen aus dem Netz gezogenen Film auf Datenträger vorbeibringt und der Film ist gut, dann kaufe ich ihn anschließend. Für Musik gilt das auch. Für mich ist das wie eine Probefahrt beim Autohändler - ist schließlich auch kein Diebstahl. Vielleicht ist das etwas blauäugig; schließlich ist bei einem PDF die Kopie qualitativ nicht schlechter, wie das bei Kopien von DVDs oder MusikCDs gewöhnlich der Fall ist; trotzdem muss man sich ja auch mal den Sinn und Zweck einer Buchveröffentlichung vor Augen halten. Will ich, wie bereits oben erwähnt, nur meinen Namen auf einem Buchrücken? Oder will ich Millionenauflagen und berühmt werden? Auf der Frankfurter Buchmesse hieß es "30.000 Neuerscheinungen in Deutschland pro Monat".
Bei wie oben beschrieben ca- 600 verkauften Exemplaren oder "Verkaufszahlen, die sich dem Vierstelligen nähern", würde ich mir über die zwanzig Raubkopien noch keine Gedanken machen. Ob ich nun von dreitausend Euro für ein halbes Jahr Arbeit nicht leben kann oder von dreitausendzweihundert, ist gleichgültig. Und wenn mein Buch irgendeinem armen Schwein, dass die Kohle nicht übrig hat, ein klein wenig Licht in sein düsteres Leben bringt, dann hat das Buch in meinen Augen auf jeden Fall seinen Zweck erfüllt. Vom Schreiben leben können, kann sich ein Newcomer offenbar sowieso abschminken, liest man die ganzen Kommentare. Bleibt noch der Gedanke, eine gute Tat vollbracht zu haben. Und wer weiß? Vielleicht gibt´s ja doch noch mehr Leute, die für Leistung auch bereit sind zu zahlen? Ich werde es auf jeden Fall probieren mit der E-Book-Veröffentlichung und wenn´s genug einbringt, kann man den Gewinn ja in eine gedruckte Variante investieren und es ìn Papierform noch einmal probieren :) - #26 15.04.2010 08:12 von
tja...
Da wird sich der Autor darauf verlassen müssen, dass es Menschen gibt, die bereit sind, für eine erbrachte Leistung auch Geld zu bezahlen. Wenn mir ein Kumpel einen aus dem Netz gezogenen Film auf Datenträger vorbeibringt und der Film ist gut, dann kaufe ich ihn anschließend. Für Musik gilt das auch. Für mich ist das wie eine Probefahrt beim Autohändler - ist schließlich auch kein Diebstahl. Vielleicht ist das etwas blauäugig; schließlich ist bei einem PDF die Kopie qualitativ nicht schlechter, wie das bei Kopien von DVDs oder MusikCDs gewöhnlich der Fall ist; trotzdem muss man sich ja auch mal den Sinn und Zweck einer Buchveröffentlichung vor Augen halten. Will ich, wie bereits oben erwähnt, nur meinen Namen auf einem Buchrücken? Oder will ich Millionenauflagen und berühmt werden? Auf der Frankfurter Buchmesse hieß es "30.000 Neuerscheinungen in Deutschland pro Monat".
Bei wie oben beschrieben ca- 600 verkauften Exemplaren oder "Verkaufszahlen, die sich dem Vierstelligen nähern", würde ich mir über die zwanzig Raubkopien noch keine Gedanken machen. Ob ich nun von dreitausend Euro für ein halbes Jahr Arbeit nicht leben kann oder von dreitausendzweihundert, ist gleichgültig. Und wenn mein Buch irgendeinem armen Schwein, dass die Kohle nicht übrig hat, ein klein wenig Licht in sein düsteres Leben bringt, dann hat das Buch in meinen Augen auf jeden Fall seinen Zweck erfüllt. Vom Schreiben leben können, kann sich ein Newcomer offenbar sowieso abschminken, liest man die ganzen Kommentare. Bleibt noch der Gedanke, eine gute Tat vollbracht zu haben. Und wer weiß? Vielleicht gibt´s ja doch noch mehr Leute, die für Leistung auch bereit sind zu zahlen? Ich werde es auf jeden Fall probieren mit der E-Book-Veröffentlichung und wenn´s genug einbringt, kann man den Gewinn ja in eine gedruckte Variante investieren und es ìn Papierform noch einmal probieren :)
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