Der reguläre Mehrwertsteuersatz in Deutschland liegt bei 10%? Kann man jemand den Tippfehler korrigieren?
DPANur drei Prozent Umsatzsteuer statt 19 wie in Deutschland: Dank Steueroptimierung in Luxemburg verdienen Amazon und Apple an E-Books deutlich mehr als heimische Händler. Verlage und der luxemburgische Fiskus profitieren, die EU-Kommission aber hält den Abgabenrabatt für illegal.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...829658,00.html
Der reguläre Mehrwertsteuersatz in Deutschland liegt bei 10%? Kann man jemand den Tippfehler korrigieren?
willkommen in der Politik...Da steht aber nur "Lieferung von Büchern". Auch die EU-Kommission vertritt diese Auffassung: "E-Books stehen nicht auf der Liste", sagt eine Sprecherin des EU-Kommissars für Steuern.
Buch ist Buch, in welcher Form auch immer. Nur ein Politiker käme auf die idee zwischen einem eBook und einem gebundenen Buch zu unterscheiden. Hier geht es schließlich um die Sache (Information oder Wissen, im besten Falle), nicht die Erscheinungsform.
Buchpreisbindung finde ich auch toll, sollte es in jeder Branche geben. Umsatz garantiert, Konkurrenz beim Preis findet quasi nicht statt und dann auch noch ein paar Steuergeschenke...
Die Lizenz zum Buch.. äh... Geld drucken...
dieser Artikel bestätigt mich nur in meiner Meinung die leidige Buchpreisbindung endlich abzuschaffen, Amazon verdient sich dumm und dämmlich daran, was viele nicht wissen die Buchpreisbindung gilt nur für den Endverbraucher Amazon,Hugendubbel und co kaufen als Großkunde die Bücher um einiges billiger als als die nette kleine Buchhandlung um die Ecke. Warum sollte der Kunde davon nicht auch profitieren? Ich würde mich als viel Leser, der einiges an Geld in Bücher steckt sehr über das Fallen der Buchpreisbindung freuen.
Der eigentliche Skandal hier ist doch, dass Ebooks 19% und normale Bücher 7% USt bei uns haben. Und der reiche Kerl, der sich 10 Bücher im Monat kaufen kann ohne dass er es überhaupt im Geldbeutel merkt, meint man solle den Steuersatz für beides nach oben anpassen.
Warum, damit er nicht mehr mit dem gemeinen Pöbel die selben Bücher lesen muss?
In diesem Artikel wird recht unterschwellig der Eindruck erweckt, dass Amazon und iTunes in LU ansässig sind, weil sie dort von einem "Steuertrick" profitieren. Die MwSt wurde aber erst 2012 in LU angepasst - beide Unternehmen sind jedoch schon vorher dort ansässig gewesen. Ich fände einen Artikel interessanter, der das Phänomen erklärt, warum trotz höchstem europ. Lohnniveau (inkl. Mindestlohn von über 1600 EUR für ungelernte Arbeit) Luxemburg so ein attraktiver Standort für diese Unternehmen ist - und warum so etwas nicht in DE möglich ist.
Ab 2015 muss man laut Artikel bei Verkauf an Endkunden immer den Mehrwertsteuersatz am Wohnort des Endkunden nehmen? Na toll. Für kleine Firmen, die übers Web europaweit verkaufen, führt das zu absolutem Chaos! Wie soll man das seiner Software beibringen? Oder soll das ganze dann über persönliche EU-USt.-IDs laufen, wie jetzt schon für Firmen? Jeder seine eigene mehrwertsteuerpflichtige Firma?
Naja, was soll die Panik und die Wut über die ##### Politiker. Ob der Euro und damit zumindest indirekt der Binnenmarkt 2015 noch existieren wird, wissen die Götter.