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E-Books: Amazon und Apple setzen auf Luxemburg-Trick

DPANur drei Prozent Umsatzsteuer statt 19 wie in Deutschland: Dank Steueroptimierung in Luxemburg verdienen Amazon und Apple an E-Books deutlich mehr als heimische Händler. Verlage und der luxemburgische Fiskus profitieren, die EU-Kommission aber hält den Abgabenrabatt für illegal.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...829658,00.html
  1. #60

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...durch ein Aufheben der Buchpreisbindung, würde es den Buchläden so gehen, wie den Plattenläden. Sie würden weitestgehend vom Markt verschwinden, weil die großen sie plattmachen würden.

    Ich kann im Umkreis von 20 km lediglich bei zwei Media-Märkten und nach 22 km einem Saturn CDs kaufen. Da lobe ich mir die Buchpreisbindung, denn ich habe einen kleinen Buchladen in meiner Stadt.
    Und? Ist das so schlimm? Die Innenstadt sieht mich nur zum Arbeiten, dank Firmenparkplatz. Alle weiteren Einkäufe (Lebensmittel und Kleidung ausgenommen) mache ich übers Netz, zu 99,99% per Amazon. Bequemer kanns nicht sein - heute bestellt, (meistens) am nächsten Tag geliefert. Und Amazon bzw. das Internet ist überall, keine lästige Fahrerei mehr, kein Schlangestehen an der Kasse, kein Inkompetentes Verkaufspersonal.
    Denn meistens war es doch so: Will ein bestimmtes (Fach-) Buch kaufen, der örtliche Händler hat es nicht, kann es aber zur Abholung bestellen - also am nächsten Tag nochmal in die Stadt fahren.
    Im Netz: Einfach das gewünschte Buch kaufen und alles ist gut.
    Und Romane lese ich als eBook, allerdings immer mehr in der englischen Originalversion - dank Buchpreisbindung, die die deutschen Bücher unverschämt teuer macht.

    Meinetwegen können die Innenstädte veröden!
  2. #61

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...durch ein Aufheben der Buchpreisbindung, würde es den Buchläden so gehen, wie den Plattenläden. Sie würden weitestgehend vom Markt verschwinden, weil die großen sie plattmachen würden.

    Ich kann im Umkreis von 20 km lediglich bei zwei Media-Märkten und nach 22 km einem Saturn CDs kaufen. Da lobe ich mir die Buchpreisbindung, denn ich habe einen kleinen Buchladen in meiner Stadt.
    Bauchläden werden genau so verschwinden wie Bücher. Es ist nur eine Frage der Zeit.
  3. #62

    Totgesagte leben länger...

    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    Bauchläden werden genau so verschwinden wie Bücher. Es ist nur eine Frage der Zeit.
    Bei ersterem gebe ich Ihnen recht, letzteres wage ich anzuzweifeln...

    Das Fernsehen wollte einmal das Radio ablösen, als die CD aufkam wurden Schallplatten tot geredet, das Internet sollte die Zeitung und mp3 die CD ablösen, Smartphones den PC ersetzen...

    Viele haben für sich in Anspruch genommen, das Rad neu erfunden zu haben.

    Naja... inwieweit das geklappt hat, soll mal jeder selbst entscheiden...

    Versuchen Sie doch mal, mit dem Internet die Fenster zu putzen oder legen Sie ihr iPad unter, wenn sie ihre Gemüse putzen... ;o)

    Jedes Ding hat irgendwie mal seinen Platz im Leben und was gekauft wird, wird auch weiterhin angeboten. Ja, selbstverständlich, Dinge ändern sich...
  4. #63

    Wenn in Deutschland wie in Luxemburg aufgrund der Preisbindung der gleiche Nettopreis die Berechnungsgrundlage für die Erlöse der Verlage ist, sind diese doch in beiden Ländern auch identisch. Den Vorteil der kleineren MWSt in Luxemburg kommt dem Konsumenten - also uns - zugute. Man zahlt halt weniger fürs E-Buch. Natürlich erlaubt uns das, mehr Bücher zu kaufen und dann verdienen die Verlage indirekt auch mehr.
  5. #64

    Zitat von asdf01 Beitrag anzeigen
    Apple, Amazon und Co. kann man sowieso keine Vorwurf machen, im Gegenteil, aus ihrer Sicht wäre es dumm und fahrlässig, solche Schlupflöcher nicht zu nutzen, schließlich sind das profitgetriebene Unternehmen. Kritisieren muss man die, die sowas ermöglichen...
    Das ist blanker Unsinn

    Jeder halbwegs Vermögende könnte problemlos seine Steuerlast hierzulande nahezu gegen Null drücken.
    Manche haben aber so etwas wie ein ethisches empfingen und sägen nicht auf dem Ast auf dem man sitzt.

    Prinzipiell gilt: Politik und Demokratie wird niemals so schnell sein wie Steuerschlupflöcher gefunden werden-ohne Ethik geht es nicht
    Es sei denn wir wollen eine Diktatur
  6. #65

    Zitat von Xtasy178 Beitrag anzeigen
    Würde sagen dumm gelaufen Deutschland... Könnt die Steuern ja auch senken...
    Super Idee
    Wer bezahlt dann die Straße die Sie tglich benutzen?
    Die Schule Ihrer Kinder?
    Ihre KKV?
  7. #66

    Zitat von Inuk Beitrag anzeigen
    Ich versuche erst gar nicht übers Internet einzukaufen, auch wenn das bequem ist. In unserer Stadt gibt es ziemlich viele leere Kleinläden in deren Schaufenster geschrieben steht: "Provisionsfrei zu vermieten." Das ist schade, deshalb unterstütze ich den kleinen Einzelhandel, kaufe dort ein, auch wenn es evtl. teurer ist.
    Ich informiere mich über Produkte im Internet, beispielsweise über Neuerscheinungen meiner bevorzugten Autoren, kaufe das Buch aber beim örtlichen Buchhändler. Somit muss kein unterbezahlter Paketfahrer bei mir klingeln und der Buchhändler und ich sind die Gewinner.
    Er macht Umsatz und ich lebe in einem noch funktionierenden Umfeld.
    Ich kauf inzwischen zu 99% bei Amazon, was daran liegt, dass die Buchhandlungen das meiste was ich lese bestellen müssen und ich dann nochmal kommen muss da bestelle ich lieber gleich bei Amazon. Mit ein Amazon Vorteil, ich kann Monate im voraus bestellen muss mir keinen Kopf machen und das Buch wird ins Haus geliefert. Ich finde es aber gut, dass noch Leute gibt die zum kleinen Buchhändler gehen.
  8. #67

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...durch ein Aufheben der Buchpreisbindung, würde es den Buchläden so gehen, wie den Plattenläden. Sie würden weitestgehend vom Markt verschwinden, weil die großen sie plattmachen würden.

    Ich kann im Umkreis von 20 km lediglich bei zwei Media-Märkten und nach 22 km einem Saturn CDs kaufen. Da lobe ich mir die Buchpreisbindung, denn ich habe einen kleinen Buchladen in meiner Stadt.
    Gerne nochmal für sie, die Buchpreisbindung gilt nur für uns Endverbraucher alleine die Tatsache, dass Amazon,Thalia,Hugendubbel mehr bestellen, sorgt dafür dass sie weniger für das selbe Buch bezahlen ob oder lang wird dies der Tod der kleinen Buchhandlungen sein, außer die Politik würde so konsequent werden und die Buchpreisbindung auch für den Großhandel einführen alles wird dazu führen, dass nur die starken großen überleben werden.
  9. #68

    Zitat von whocaresbutyou Beitrag anzeigen
    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    Bauchläden werden genau so verschwinden wie Bücher. Es ist nur eine Frage der Zeit.
    Bei ersterem gebe ich Ihnen recht, letzteres wage ich anzuzweifeln...
    Wir werden es ja sehen. Ich glaube dass gedruckte Bücher immer weniger werden und nur noch ein Nischenprodukt sein werden wie heute Langspielplatten.

    Zitat von whocaresbutyou Beitrag anzeigen
    Das Fernsehen wollte einmal das Radio ablösen, als die CD aufkam wurden Schallplatten tot geredet, das Internet sollte die Zeitung und mp3 die CD ablösen, Smartphones den PC ersetzen...
    Ich habe seit Jahren schon keinen Fernseher mehr und Radio nur noch im Auto. Den SPIEGEL lese ich seit zwei Jahren nur noch auf dem iPhone. Ich nutze noch CDs und DVDs aber schon lange keine Schallplatten und Musikkassetten mehr.
  10. #69

    Zitat von hoteldelta Beitrag anzeigen
    Und? Ist das so schlimm? Die Innenstadt sieht mich nur zum Arbeiten, dank Firmenparkplatz. Alle weiteren Einkäufe (Lebensmittel und Kleidung ausgenommen) mache ich übers Netz, zu 99,99% per Amazon. Bequemer kanns nicht sein - heute bestellt, (meistens) am nächsten Tag geliefert. Und Amazon bzw. das Internet ist überall, keine lästige Fahrerei mehr, kein Schlangestehen an der Kasse, kein Inkompetentes Verkaufspersonal.
    Denn meistens war es doch so: Will ein bestimmtes (Fach-) Buch kaufen, der örtliche Händler hat es nicht, kann es aber zur Abholung bestellen - also am nächsten Tag nochmal in die Stadt fahren.
    Im Netz: Einfach das gewünschte Buch kaufen und alles ist gut.
    Und Romane lese ich als eBook, allerdings immer mehr in der englischen Originalversion - dank Buchpreisbindung, die die deutschen Bücher unverschämt teuer macht.

    Meinetwegen können die Innenstädte veröden!
    Na wie gut das es noch Menschen gibt die ein ganz klein wenig mehr Ahnung haben wie Sie

    Wenn jeder im Internet bestellen würde, was glauben Sie passiert dann mit Ihrem Arbeitsplatz?








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