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E-Books: Amazon und Apple setzen auf Luxemburg-Trick

DPANur drei Prozent Umsatzsteuer statt 19 wie in Deutschland: Dank Steueroptimierung in Luxemburg verdienen Amazon und Apple an E-Books deutlich mehr als heimische Händler. Verlage und der luxemburgische Fiskus profitieren, die EU-Kommission aber hält den Abgabenrabatt für illegal.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...829658,00.html
  1. #40

    Zitat von event-horizon-2012 Beitrag anzeigen
    Genauso wir der Staat bei Ihnen verfahren, wenn sie später Rente beziehen wollen, oder ins Krankenhaus müssen. Der Staat wir Sie dann sicherlich auf das US Rentenniveau herabsetzen und sie bei Behandlungsbedarf an die USA verweisen.

    Steuerlich kann auch an Ihren Kindern sicherlich gespart werden. Eine Ausbildung bis zur Hauptschule ist ausreichend und mit den geltenden Gesetzen vereinbar. Danach müssen sie wie in den USA die Schulausbildung selbst finanzieren.

    Auch sind sie sicherlich bereit in Zukunft auf die Straße, U-Bahn, was auch immer zu verzichten. Auch hier ist Sparpotential zu sehen.

    Wenn sie einmal Arbeitslos verzichten sie gerne auf eine Unterstützung des von Ihnen als ausbeuterisch bezeichnenden, da sie selbstverständlich cool wie Sie sind keine Zahlungen geleistet haben. Ähnlich wie es in den USA praktiziert wird.

    Bedenken sie Geiz ist geil wenn man davon profitiert, aber wehe andere wenden dies Praxis bei Ihnen an.
    Kann mal endlich jemand das Steuerparadies Luxemburg ausradieren? Das wollte der Steinbrück mal mit der Schweiz. Der soll mal direkt vor der Haustür kehren.

    exilator
  2. #41

    Zitat von exilator Beitrag anzeigen
    Kann mal endlich jemand das Steuerparadies Luxemburg ausradieren? Das wollte der Steinbrück mal mit der Schweiz. Der soll mal direkt vor der Haustür kehren.

    exilator
    Würde man das gleiche jetzt von Deutschland schreiben dann wäre das Stöhnen wegen angeblicher Volksverhetzung gross...
    Bei solchen Posts weis man warum die Deutschen eigentlich so unbeliebt sind auch wenn sie es immer glauben zu sein...
  3. #42

    Zitat von synoptiker Beitrag anzeigen
    Dass Amazon von der Buchpreisbindung profitiert, ist Schwachsinn. Würde sie wegfallen, wären die Verlierer die lokalen Buchhandlungen, weil Amazon und Thalia sie durch einen Preiskampf platt machen würden. (Bücher-Aldi-Effek) Das wäre ein weiterer Schritt in Richtung Kulturwüste.
    Ist etwa die Schweiz eine Kulturwüste weil es dort keine Buchpreisbindung gibt?
  4. #43

    Oh weh

    Zitat von gustavsche Beitrag anzeigen
    Abschaffung des ermäßigten Steuersatzes und Senkung des regulären Satzen und dann erübrigen sich alle Diskussionen um Schnittblumen, Hotelumsatzsteuern, Gewürzen und Gewürzmischungen, Windeln und E-Books.

    Gebt der Vernunft doch mal eine Chance, ihr dummen, staatsversessenen Politiker, Medienschaffenden und Untertanen.
    Ad 1) Kubiki ist FDP'ler. Ergo: Aussage für's Klo, weil unglaubwürdig!
    Ad 2) Für Oma, die von ihrer Rente nur Grundnahrungsmittel kaufen kann, wird alles teurer...
  5. #44

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod

    Zitat von johnnychicago Beitrag anzeigen
    Fragt man die Grenzgänger die nach Luxemburg arbeiten gehen nach dem Warum, dann kriegt man zu 100% die Antwort: Wegen dem Geld!
    Wegen des Geldes!, bitteschön ;-)

    Ich weiss... mit dem Genitiv tut man sich an Saar und Mosel eher schwer.
  6. #45

    Zitat von event-horizon-2012 Beitrag anzeigen
    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    Dann gibt man halt eine Adresse in Luxemburg an und zahlt weiterhin den Luxemburger MWS.-Satz. Das ist nicht schwer.

    Ich kaufe Musik, Software und Filme über Anbieter in den USA meist günstiger und ganz ohne Märchensteuer. Für manche Angebote braucht man jedoch einen Proxi-Server um so zu tun als wenn der eigene Rechner in den USA steht. Bei anderen Angeboten reicht es eine beliebige Adresse in den USA anzugeben.
    Genauso wir der Staat bei Ihnen verfahren, wenn sie später Rente beziehen wollen, oder ins Krankenhaus müssen. Der Staat wir Sie dann sicherlich auf das US Rentenniveau herabsetzen und sie bei Behandlungsbedarf an die USA verweisen.
    Ich zahle weder in die Renten- noch in die Krankenversicherung ein. Ich erwarte daher auch keine Leistungen daraus.

    Zitat von event-horizon-2012 Beitrag anzeigen
    Steuerlich kann auch an Ihren Kindern sicherlich gespart werden. Eine Ausbildung bis zur Hauptschule ist ausreichend und mit den geltenden Gesetzen vereinbar. Danach müssen sie wie in den USA die Schulausbildung selbst finanzieren.
    Meine Kinder haben ihre Schulausbildung auf einem privaten Gymnasium abgeschlossen. Die Schulgebühren habe ich gerne bezahlt.

    Zitat von event-horizon-2012 Beitrag anzeigen
    Bedenken sie Geiz ist geil wenn man davon profitiert, aber wehe andere wenden dies Praxis bei Ihnen an.
    Ich bin nicht geizig aber ich überlege mir wofür ich Geld ausgebe. 19% oder 27% MWSt. für Downloads gehören nicht dazu.
  7. #46

    Money rules

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nur drei Prozent Umsatzsteuer statt 19 wie in Deutschland: Dank Steueroptimierung in Luxemburg verdienen Amazon und Apple an E-Books deutlich mehr als heimische Händler. Verlage und der luxemburgische Fiskus profitieren, die EU-Kommission aber hält den Abgabenrabatt für illegal.

    E-Books: Amazon und Apple setzen auf Luxemburg-Trick - SPIEGEL ONLINE
    Wenn das Thema "Nachhaltigkeit" die Rolle spielen würde, die medial so geheuchelt wird, müßte das gedruckte Buch wohl weit höher besteuert sein als ein eBook.
    Da aber selbstgefällige Juristen die Taktgeschwindigkeit der Welt von den Kirchen geklaut haben, wird diese Welt immer unfairer und ungerechter, denn der wahre Slogan der Juristen muß lauten

    "Money rules the world"

    Ciao
    DerDemokrator
  8. #47

    Zitat von Illya_Kuryakin Beitrag anzeigen
    Wegen des Geldes!, bitteschön ;-)

    Ich weiss... mit dem Genitiv tut man sich an Saar und Mosel eher schwer.
    Ich tus machen wegem dem Geld.
    Jetzt können Sie noch mehr Kk.
  9. #48

    Der Dativ...

    Zitat von Illya_Kuryakin Beitrag anzeigen
    Wegen des Geldes!, bitteschön ;-)

    Ich weiss... mit dem Genitiv tut man sich an Saar und Mosel eher schwer.

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, das weiß man nicht nur an der Mosel...

    Davon mal abgesehen hat er aber recht. Bedingt durch die vergleichsweise strukturschwache Region, die höheren Löhne und niedrigeren Steuern hat man als Grenzgänger am Ende eigentlich nur Vorteile.

    Man verdient mehr, zahlt weniger und tankt auch noch billig. Wer dort allerdings mal etwas anderes als Sprit und Kaffee eingekauft hat, der weiß, wo die Kohle dort hingeht. Nicht umsonst fahren die Luxemburger gerne nach Deutschland zum Einkaufen und in Urlaub...
  10. #49

    Taschenbuch vs. E-Book

    Zitat von boeseHelene Beitrag anzeigen
    das ist mir bewusst, aber auch jetzt schon mit Buchpreisbindung sterben die kleinen Buchläden da es immer mehr Ketten gibt die auch weil sie mehr Bücher vom Großhandel kaufen, am einzelnen Buch mehr verdienen als der kleine Laden.
    Ich versuche erst gar nicht übers Internet einzukaufen, auch wenn das bequem ist. In unserer Stadt gibt es ziemlich viele leere Kleinläden in deren Schaufenster geschrieben steht: "Provisionsfrei zu vermieten." Das ist schade, deshalb unterstütze ich den kleinen Einzelhandel, kaufe dort ein, auch wenn es evtl. teurer ist.
    Ich informiere mich über Produkte im Internet, beispielsweise über Neuerscheinungen meiner bevorzugten Autoren, kaufe das Buch aber beim örtlichen Buchhändler. Somit muss kein unterbezahlter Paketfahrer bei mir klingeln und der Buchhändler und ich sind die Gewinner.
    Er macht Umsatz und ich lebe in einem noch funktionierenden Umfeld.


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