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E-Books: Amazon und Apple setzen auf Luxemburg-Trick

DPANur drei Prozent Umsatzsteuer statt 19 wie in Deutschland: Dank Steueroptimierung in Luxemburg verdienen Amazon und Apple an E-Books deutlich mehr als heimische Händler. Verlage und der luxemburgische Fiskus profitieren, die EU-Kommission aber hält den Abgabenrabatt für illegal.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...829658,00.html
  1. #10

    Zitat von wakaba Beitrag anzeigen
    Ist eigentlich absolut erstaunlich wie sich der deutsche Michel schröpfen lässt. 19% sind doch Wucher. Immer noch nicht in in der Demokratie angekommen, einmal Untertan immer Untertan.
    Hast Du in die Tabelle geschaut? Mit 19% sind wir noch ganz gut dran.
  2. #11

    Regulärer Umsatzsteuersatz in Deutschland

    ... ist in Ihrer Tabelle falsch mit 10% angegebene. Richtig wäre 19%.
  3. #12

    die Mär

    Zitat von wakaba Beitrag anzeigen
    Ist eigentlich absolut erstaunlich wie sich der deutsche Michel schröpfen lässt. 19% sind doch Wucher. Immer noch nicht in in der Demokratie angekommen, einmal Untertan immer Untertan.
    Das liegt wahrscheinlich daran, dass es deutsche Regierungen schaffen, den Menschen zu erzählen, dass ihre Regierungspolitik immer "alternativlos" sei und deshalb und das ist ja mal was Neues man es genaus so und nicht andern machen könne, denn sonst käme es zum Krieg in Europa und wer möchte das denn schon ?
  4. #13

    Total Normal

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nur drei Prozent Umsatzsteuer statt 19 wie in Deutschland: Dank Steueroptimierung in Luxemburg verdienen Amazon und Apple an E-Books deutlich mehr als heimische Händler. Verlage und der luxemburgische Fiskus profitieren, die EU-Kommission aber hält den Abgabenrabatt für illegal.

    E-Books: Amazon und Apple setzen auf Luxemburg-Trick - SPIEGEL ONLINE
    Hallo,

    wundert das wenn bei dieser bundesregrieung? Erstens steigen hier die steuern gerade unter schwarz-gelb an und zweitens sind die unfähig entsprechend zu handeln.

    13.04.2012
    Steigende Abgabenlast
    Der gierige Staat
    Mehr Netto vom Brutto? Von wegen. Die Deutschen zahlen immer mehr Steuern und Abgaben an den Staat, gleichzeitig sind die Sozialkassen prall gefüllt.
    Steigende Abgabenlast: Der gierige Staat - SPIEGEL ONLINE
  5. #14

    Total Normal

    Zitat von wakaba Beitrag anzeigen
    Ist eigentlich absolut erstaunlich wie sich der deutsche Michel schröpfen lässt. 19% sind doch Wucher. Immer noch nicht in in der Demokratie angekommen, einmal Untertan immer Untertan.
    Hallo,

    und das unter einer schwarz-roten regierung und selbst mit der steuersenkungspartei der FDP steigen die steuern und abgaben und steigen und steigen.
  6. #15

    Buchpreisbindung in Luxemburg ?

    Zitat von S-Rara Beitrag anzeigen
    In diesem Artikel wird recht unterschwellig der Eindruck erweckt, dass Amazon und iTunes in LU ansässig sind, weil sie dort von einem "Steuertrick" profitieren. Die MwSt wurde aber erst 2012 in LU angepasst - beide Unternehmen sind jedoch schon vorher dort ansässig gewesen. Ich fände einen Artikel interessanter, der das Phänomen erklärt, warum trotz höchstem europ. Lohnniveau (inkl. Mindestlohn von über 1600 EUR für ungelernte Arbeit) Luxemburg so ein attraktiver Standort für diese Unternehmen ist - und warum so etwas nicht in DE möglich ist.
    Fahr doch mal hin................. Dann werden sie sehen, dass der Staat dort von den gezahlten Steuern mehr an die Bürger zurückgibt. Nur eine winzige Armee unterhält, aber dafür klappt es mit der inneren Sicherheit. In L. können sie problemlos abends ausgehen.
    Und die Firmen werden natürlich nicht so schikaniert wie in D..
    Zum Thema des Artikels zeigt sich, dass die unsägliche Buchpreisbindung wegmuss. Fachliteratur kostet eh astronomische Summen und die kleinen Buchhändler und Verlage, die man schützen wollte, sind doch längst tot. Und dass sie für e-books, die angeblich über L. geladen werden gilt, ist ja wohl der Hohn.
  7. #16

    Ist doch super.

    So wird ist der Endpreis günstiger. Wir Bürger müssen sparen und dann bleibt für Schäuble weniger übrig. Im Übrigen: Das Geld, was wir da sparen, geben wir anderweitig aus. Man sollte noch mal Bastiat lesen: Was man sieht und was man nicht sieht. Schäuble und die anderen Staatsgläubigen sehen hier nur: Deutschland wird um die Umsatzsteuer "geprellt". Sie sehen nicht, dass die Menschen beispielsweise in ein Restaurant in ihrer Heimatstadt gehen können, weil sie Geld ja bei den E-Books gespart haben. Würden die Menschen vor die Alternative gestellt werden: Entweder E-Book oder Restaurant, dann hätte Schäuble keinen Cent mehr an Umsatzsteuer.

    Und was E-Books angeht: Das überdurchschnittlich viele Fachbücher darunter, die sowieso von der Steuer abgesetzt werden können (Ich selbst habe mal amerikanisches E-Book abgesetzt.). Fachbücher sind zudem Investitionen. Angenommen die Menschen kaufen wegen "Strafandrohung" bei Kauf in Luxemburg weniger Fachbücher, dann sind sie auch schlechter gebildet, ihre Produktivität sinkt. Das kann man doch auch nicht wollen.

    Deutschland befindet sich in einem internationalen Steuerwettbewerb und das ist auch gut so. Schäuble, senken Sie doch einfach die Steuer und kappen Sie die Ausgaben. Von Jean-Claude Junker habe ich noch nicht gehört, dass er eine Elternprämie einführen möchte und es wird auf viele andere Sozialleistungen verzichtet und u.a. deshalb schafft es Luxemburg auch, mit 3 % Umsatzsteuer auszukommen. An die eigene Nase fassen, anstatt Luxemburg verbal anzugreifen. Steinbrück wollte ja schon die Kavallerie in die Schweiz schicken. Deutschland benimmt sich wie ein Sitzenbleiber, der den Strebern Prügel androht.
  8. #17

    Für diejenigen die es anscheinend nicht verstehen:

    A: Ob niedrigerer höherer oder mittlerer Steuersatz.
    Die Buchpreisbindung ändert an dem Wettbewerbsvorteil nichts

    B: Das die EU die Bestimung so eng auslegt (E Books sind nicht genannt) ist nicht kleinlich sondern die einzige Waffe gegen das Abzocken Luxemburgs

    C: Für die ganz langsamen: Amazon, Ebay, Google, Facebook Apple und Co sind Parasiten des Sozialstaates

    Diese Unternehmen kosten die Allgemeinheit Steuern, es werden Infrstrukturen genutzt ohne einen gerechten Anteil für das Gemeinwohl zu bezahlen und und und

    Diese Unternehmen stehlen jedem einzelnen von uns Geld
    Und zwar dadurch, das die Steuer durch legale Tricksereien umgangen wird und prozentual jeder nur knapp über der Bemessensfreigrenze hierzulande einen höheren Steuersatz zahlt

    Bsp Google: Zahlte 2009 auf alle Gewinne ausserhalb der USA 3% Steuern (ca 5,5 MRD Gewinn, knapp 130 Mio Steuern)
    In der folge steigen die Steuern für diejenigen, die diese Tricks nicht nutzen
  9. #18

    Endlich!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nur drei Prozent Umsatzsteuer statt 19 wie in Deutschland: Dank Steueroptimierung in Luxemburg verdienen Amazon und Apple an E-Books deutlich mehr als heimische Händler. Verlage und der luxemburgische Fiskus profitieren, die EU-Kommission aber hält den Abgabenrabatt für illegal.

    E-Books: Amazon und Apple setzen auf Luxemburg-Trick - SPIEGEL ONLINE
    Endlich wird das Ganze mal thematisiert.Ich habe das schon häufiger auch in diesem Blog angesprochen.Die Zentrale von Amazon Deutschland sitzt physisch in München,die den Paketen beiliegende Rechnung hat aber praktisch immer Luxemburg als ausstellenden Ort.Das gilt ja nicht nur für Downloads,sondern für praktisch alles bei Amazon Gekaufte.Lässt sich der Fiskus so leicht austricksen?Hat er Angst davor,dass diese Firmen mit einem Großaufgebot an Advokaten versuchen zurückzuschlagen?
  10. #19

    Zitat von boeseHelene Beitrag anzeigen
    dieser Artikel bestätigt mich nur in meiner Meinung die leidige Buchpreisbindung endlich abzuschaffen, Amazon verdient sich dumm und dämmlich daran, was viele nicht wissen die Buchpreisbindung gilt nur für den Endverbraucher Amazon,Hugendubbel und co kaufen als Großkunde die Bücher um einiges billiger als als die nette kleine Buchhandlung um die Ecke. Warum sollte der Kunde davon nicht auch profitieren? Ich würde mich als viel Leser, der einiges an Geld in Bücher steckt sehr über das Fallen der Buchpreisbindung freuen.
    Sie wissen aber, dass das Aufheben der Buchpreisbindung das Ende praktisch jedes normalen Buchladens zur Folge haben wird? Denn Amazon und andere Großhändler können die Bücher ungleich günstiger einkaufen und somit auch verkaufen, als das jedem Buchladen möglich wäre. Damit kann dann einfach keiner mehr konkurrieren.
    Ich sage nicht, dass man deswegen die Buchpreisbindung nicht abschaffen sollte, denn günstigere Bücher könnten langfristig viel größere volkswirtschaftliche Vorteile mit sich bringen als Nachteile in Bezug auf das zwangsläufig massenhaft stattfindende Buchladen-Sterben. Man muss sich nur bewusst sein, dass das so kommen wird.


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