dapdBrüssel will Europas Energiewende massiv vorantreiben: Laut einem Zeitungsbericht sollen entlang wichtiger Verkehrsadern Hunderttausende Tankstellen für Elektroautos und Flüssiggasmobile entstehen. Allein in Deutschland ist von 150.000 Ladestationen die Rede.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-879333.html
Das nützt aber gar nichts, wenn die Kisten nach wie vor zwischen 60 und 180 Minuten zum Aufladen benötigen und ca. einmal pro Stunde an den Stecker müssen. (Im Winter alle 4-5 Tage, auch wenn gar nicht gefahren wird)
Wer sind die Abgeordneten, welche Parteien, welches Land versucht das durch zu drücken. Welche Lobyby war an der Entscheidung maßgeblicht beteiligt.
Ich empfinde diese Gesichtslosigkeit der Brüsseler Bürokratie erbärmlich. In einer normalen Demokratie, müssen die Politiker gerade stehen für das was sie veranstalten. Bei der EU könnte es sich auch um das Zentralkommittee der DDR handeln, man weiß nicht wer was entscheidet und unterstützt.
Ich bin normalerweise für die EU, aber diese Glühbirnen und jetzt diese Geschichte sind doch sehr schockierend.
damit die Durchblicker in Brüssel freie Sicht zum Mittelmeer haben.
Letztes Jahr wurden nichtmal 3000 Elektrowagen neu zugelassen. Aber wir brauchen 150.000 Tankstellen. Offensichtlich eine sehr energiesparende Technologie :D.
Entlang der A9 baut man versuchsweise ja ein enge E-Tanksäulennetz auf, die Frage ist allerdings, welchen praktischen Nutzen man sich davon vrspricht. Ein typisches E-Auto kommt auf der Autobahn 100km weit, das bedeutet, dass ich alle 100km für wenigstens 30-40 Minuten eine Rast einlegen muss, das ist schlichtweg nicht praktikabel und daher fällt mir schwer, an den Nutzen dieser Infrastruktur zu glauben.
Sinnvoller erschienen mir da schon E-Zapfsäulen für die städtischen Laternenparker ohne eigene Garage, aber auch das birgt gewisse Probleme mit sich.
Etwas völlig anderes ist die Erdgastankstellendichte. Könnte man die von heute knapp 1000 auf meinetwegen 10.000 erhöhen dann würde nahezu jedes Argument gegen Erdgas als Treibstoff entfallen. Erdgas wäre der Treibstoff meiner Wahl, müssten wir uns heute nochmla ein Auto zulegen. Aber nur, wenn es mehr Tankstellen gäbe.
Mit Methan als Treibstoff ist auch ein nachhaltiger Ökopfad möglich.
An sich eine gute Idee. Die Politiker mögen mir nur noch erklären, warum der Strompreis schneller als der Benzinpreis steigt und warum man dann schlau sein soll, wenn man auf Strom umsteigt ...