CorbisTrinker dunklen Bieres zweifeln mitunter schon vor dem ersten Schluck an ihrer Wahrnehmung: Die Blasen im Getränk steigen nicht wie gewohnt auf, sie sinken ab. Forscher haben das Gebräu nun ausgiebig getestet - und liefern eine Erklärung.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...836010,00.html
Selbst solche Forschung hat seinen Grund. Ohne ein Verständnis von solchen Effekten, würde es beispielsweise keine berührungslosen Transportsysteme geben, wie diese hier geben:
http://www.boschrexroth.com/pneumati...F_p9234_de.pdf
Lustigerweise funktionieren diese nicht, indem Luft angesaugt wird, sondern indem Druckluft aus dem Greifer rausfließt. Dieser Effekt heisst übrigens Bernoulli-Effekt und leitet sich aus den Navier-Stokes-Gleichungen her.
Und außerdem: Selbst wenn das Forschungsergebnis vielleicht nicht sonderlich gut wissenschaftlich verwertbar ist, so lernen die Doktoranden doch die Benutzung von Simulationssoftware, das Einholen von Spenden oder das wissenschaftliche Schreiben. Außerdem haben sie so eine hohe Chance auf den IG-Nobelpreis der Harvard-Universität und dadurch eine sehr gute Möglichkeit einflussreiche Forscher kennenzulernen.
PS: Wissen Sie was das beliebteste Beispiel fast aller Effekte in ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenfächern ist?
Bier.
Also ohne den Redakteuren zu nahe treten zu wollen, aber wenn ich schon mal Gelegenheit habe, auf ein Thema multimedial zu reagieren....
ist es zu teuer, ein iPhone neben ein Guinness zu halten, einmal mit dem richtigen und einmal mit dem falschen Glas, damit wir einfach mal SEHEN können, worum´s dabei geht?
Und was mir noch abstruser scheint: der Effekt ist doch durch Hingucken sichtbar und wenn ich halbwegs intelligent bin, komme ich auch drauf, ein gerades Glas mal auszuprobieren... wofür in Odins Namen braucht´s da Forschungsgelder? Damit man abends mal wieder in einen Pub gehen kann?
grübelnde Grüße
Der Effekt ist bekannt: Druckabnahme bei Geschwindigkeitserhöhung der Strömung durch Querschnittverengung, die so das gleiche Volumen pro Zeiteinheit passieren lässt.
Aber warum flattert das Beispielsteil nicht? Gibt es einen Zustand, bei dem sich die Effekte Druckluft/Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit stabil die Waage halten?
Gruss l/d
Aber das ist ja toll – wieder einmal eine einfache Erklärung eines Phänomens (welches die rechnergestützte Simulation eigentlich gar nicht erfordert hätte)! Aber wenn ich da allein an die Stromkosten denke – na gut, die Simulation der Explosion einer Kernwaffe wäre noch viel teurer gewesen (aber was will man machen, wenn das real nicht mehr so richtig erlaubt ist).
Ich schätze mal die Kosten dieser Untersuchung spontan auf mögliche Kosten solcher Berechnungen:
Fractal Zoom (Last Lights On) Mandelbrot (HD) e228 (2^760) - YouTube
Aber vielleicht war das alles (beides) ja auch nur das Hobby gelangweilter Halbtagsjobber:
Wie junge Wissenschaftler an den Unis geknechtet werden - SPIEGEL ONLINE
Darauf ein alkoholfreies Alster – auf die Freiheit der Wissenschaft!
Schauen wir doch mal unter Neerstrom nach...