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Hacker planten Angriff auf Akw-Betreiber

Ein französischer Energieversorger war offenbar im Visier von Hackern. Auch in Deutschland rückten Ermittler aus, die Server der Piratenpartei wurden abgeschaltet. Sie sollen zur Planung der Tat benutzt worden sein - offenbar ohne das Wissen der Partei, die kurz vor der Bremen-Wahl ihre Arbeit behindert sieht.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...763939,00.html
  1. #1

    Hack vereitelt

    Hähähäää:
    Die Partei sieht zwei Tage vor der Wahl in Bremen ihre Arbeit boykottiert.
    So'n Mist aber auch, all die Arbeit für den Hack umsonst. Kommt aber bestimmt noch eine Gelegenheit...
  2. #2

    War ja klar

    So werden in Deutschland also mittlerweile Oppositionelle ausgeschaltet.
  3. #3

    ---

    Eine intelligente Polizei hätte die Daten der Server gespiegelt - ein Unding in Deutschland :D
  4. #4

    Ja ne is klar...

    Sauber Jurnalismus geht anders!

    Heute wurde eine legale, demokratische Partei in Deutschland massiv in ihrer Arbeit eingeschrängt. Massgaben des Grundgesetzes verletzt und ich möchte fast sagen Staatsterrorismus ausgeübt. Beim Spiegel liest es sich so das die Piraten die Bösen sind....
    Die Piratenpartei ist hier das Opfer!
    Opfer von staatlicher Willkür und Unverhältnismäsigkeit!
    Wenn Beamte ohne Sachkenttnis (der günstigste Fall) oder mit vorsätzlich Krimmineller Energie (für mich warscheinlicher) die Kommunikation einer Partei kappen, obwohl die Partei nicht angeklagt ist müssen wir wirklich anfangen uns Sorgen um dieses Land zu machen...
    Es wird ein Nachspiel haben!
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hacker planten offenbar einen Angriff auf einen französischen Energieversorger: Auch in Deutschland rückten Ermittler aus, die Server der Piratenpartei wurden abgeschaltet. Sie sollen zur Planung der Tat benutzt worden sein. Die Partei sieht zwei Tage vor der Wahl in Bremen ihre Arbeit boykottiert.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...763939,00.html
    Das ist ja genial! Hochachtung vor den Menschen, die in den Geheimdiensten sitzen.

    Nicht nur, dass man es schafft, Hacker als Akw-Sprenger hinzustellen, man vernünpft auch eine Hilfe der Piraten-Partei mit der ganzen Sachen, selbst wenn diese nur sehr passiv war und kann sie damit kriminalisieren. Auch noch zwei Tage vor Wahlen... das bleibt im Gedächtnis. Wer sich auch immer diesen Coup erdacht hat, sollte bis in oberste Kreise befördert werden.

    Dass jetzt endgültig die Atomkraft geopfert wurde, für den Sicherheitsterrorismus der Oberen spielt dabei zum Glück überhaupt keine Rolle. Die war eh schon tot. Aber wie geschickt ist es selbst diese letzten Reste Habens der Aromkraft zu nutzen, ja zu opfern, um jetzt jeden verdächtigen zu können, der auch nur mal offen drüber nachgedacht hat Piraten zu wählen? Darauf muss man erst kommen.

    Ich kann meine Begeisterung über dieses strategische Meisterstück nicht länger in Worte fassen.
  6. #6

    Da wird jenseits aller Verhältnismäßigkeit eine Partei offline genommen und dann wird suggeriert, damit sei eine Atomkatastophe abgewendet worden? Noch schlimmer kann man die Tatsachen ja kaum verdrehen.
  7. #7

    Das nächste mal...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hacker planten offenbar einen Angriff auf einen französischen Energieversorger: Auch in Deutschland rückten Ermittler aus, die Server der Piratenpartei wurden abgeschaltet. Sie sollen zur Planung der Tat benutzt worden sein. Die Partei sieht zwei Tage vor der Wahl in Bremen ihre Arbeit boykottiert.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...763939,00.html

    ...bitte die Server der CDU nutzen, die werden dann natürlich nicht abgeschaltet.
    Wer Piraten wählt , wählt sie nun natürlich erst Recht.
    Man merkt halt so langsam das die "etablierten Partei" es mit der Angst zu tun bekommen und um sich beissen.
  8. #8

    Wayne

    HILFE, eine DDos Attacke, da wäre die Website des Energieriesen einige Stunden nicht mehr erreichbar gewesen... Spektakulär...
  9. #9

    Ganz großes Kino

    "Polizei vereitelt Hacker-Angriff auf AKW-Betreiber"

    "Das Amtsgericht in Offenbach erteilte am Freitag den Durchsuchungsbeschluss, weil über einen Server der Piratenpartei ein sogenannter SSH-Key verbreitet wurde. Dieser ließe sich zu einem Angriff auf den Konzern verwenden. Das Bundeskriminalamt ist im Einsatz, offenbar sind die Ermittler am Freitag nicht nur bei dem Webhoster der Piratenpartei, der Firma Aixit, aufgeschlagen."

    Sehr dubios....

    Mit einem SSH-Key ist es möglich eine Verbindung zwischen zwei Rechnern verschlüsselt herzustellen. Mehr nicht.

    Mit dem Schlüssel kann kein Angriff geführt werden. Es ist lediglich möglich, sich mit einem dieser Schlüssel auf einem Server einzuloggen und dann auf dem Rechner Software zu installieren, mit der dann ein Angriff gestartet werden kann.

    Von einer konzertierten Aktion kann somit keine Rede sein, denn dafür bräuchte es ein verteiltes Netzwerk an Rechnern.

    Aus diesem Grund hat die Polizei rein garnichts verhindert. Da es keinen Hackerangriff gegeben hat, verbuche ich diesen Artikel als reine Meinungsmache.

    Wenn ich wüßte, dass mir ein Schlüssel entwendet wurde, würde ich einfach das Schloß auswechseln, dass heißt die Passwörter ändern.

    Rechtfertigt das die Stillegung der Infrastuktur einer verfassungsrechtlich besonders geschützten Organisation vor einer Wahl???

    Wenn im Bundestag ein Schlüssel entwendet wird, evakuiert man diesen auch nicht für einen Tag.


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