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Hacker planten Angriff auf Akw-Betreiber

Ein französischer Energieversorger war offenbar im Visier von Hackern. Auch in Deutschland rückten Ermittler aus, die Server der Piratenpartei wurden abgeschaltet. Sie sollen zur Planung der Tat benutzt worden sein - offenbar ohne das Wissen der Partei, die kurz vor der Bremen-Wahl ihre Arbeit behindert sieht.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...763939,00.html
  1. #10

    Das wird denen noch Leid tun ...

    ... ihr Pulver bei einer relativ unwichtigen Landtagswahl verschossen zu haben!!

    Es geht nicht nur darum, dass der Schuss in Richtung "Fernhalten der Piraten aus dem Landesparlament" nach hinten losgehen wird.

    Vor allem wir die Piratenpartei - jetzt wo sie weiß das sie im Fokus (unrechts)staatlicher Bekämpfungsmaßnahmen steht - reagieren und eine robuste Infrastruktur aufbauen (Mirror on demand, etc..) , die zukünftige Zensurmaßnahmen ins Leere laufen lassen werden.

    Frei nach Loriot: "Gut, dass es JETZT passiert" ;-)
  2. #11

    Bitte erst recherchieren, dann schreiben, lieber Autor!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hacker planten offenbar einen Angriff auf einen französischen Energieversorger: Auch in Deutschland rückten Ermittler aus, die Server der Piratenpartei wurden abgeschaltet. Sie sollen zur Planung der Tat benutzt worden sein. Die Partei sieht zwei Tage vor der Wahl in Bremen ihre Arbeit boykottiert.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...763939,00.html

    Erstens ist eine DDoS (immerhin das hat der SPIEGEL richtig abgeschrieben) mitnichten eine Erfindung von Anonymous, wie der Artikel suggeriert. DDoS ist eine der primitivsten Angriffsarten, die vielfach von jeder Menge Angreifern verwendet werden. Gegen Unternehmen, gegen Behörden, gegen Infrastruktureinrichtungen.

    Und zweitens ist die Tatsache, dass die Seiten von Polizei und BKA schlecht erreichbar waren, KEIN Hinweis auf eine DDoS-Attacke. Sondern schlicht das Ergebnis, wenn zu viele (durch die Medien aufmerksam gemachte) Menschen auf zu schwach dimensionierte Hardware treffen.
    Das kann man immer sehr schön bewundern, wenn in einschlägigen Technologie-Magazinen etwas Interessantes veröffentlicht wird, dann sind die Seiten in der Regel tot.
    (Gut, das ist auch eine Art DDoS, aber eben nicht im Sinne des Autors).
  3. #12

    Als ob man AKW's mit DDoS "angreifen" kann. Die systemrelevanten Komponenten sind allesamt durch Insellösungen von der Aussenwelt abgeschnitten, das einzige was man evtl. ddossen kann, ist der Rechner von Sachbearbeiter XY in irgendeiner Aussenstelle oder halt die Internetpräsenz von Électricité de France. -_-"

    Da wird von Seiten der Kriminalbehörden mal wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen und die Medien sind auch kein deut besser, da die Geschichte zu 100% wieder dazu genutzt werden wird, um mit der gewohnt populistischen Meinungsmache gegen die brandgefährliche Terror-Hacker-Gruppe Anon zu wettern, bzw. die aktuellen VDS/Netzsperren Forderungen zu pushen.
  4. #13

    Nen SSH-Key reichte?

    ZITAT: Das Amtsgericht in Offenbach erteilte am Freitag den Durchsuchungsbeschluss, weil über einen Server der Piratenpartei ein sogenannter SSH-Key verbreitet wurde.


    Also wenn ein SSH-Key mittlerweile für nen Durchsuchungsbeschluss reicht dann gute Nacht.
  5. #14

    Mal

    wieder ein Zeichen von:
    Wir leben nicht in einer Demokratie.

    Wenn die Kommunikationunterbrechung der sechst größten deutschen Partei als Rettung eines AKW hingestellt wird, dann wundert es micht nicht das die deutschen Medien sich sehr, sehr zurückhaltend geben, wenn es um die Berichterstattung der Proteste in Spanien geht.
  6. #15

    kommt eh nichts raus

    die datenübertragung/der verkehr (server) ist aller wahrscheinlichkeit nach verschlüsselt und der oder die rechner gecryptet. alles andere wäre pure dummheit!
  7. #16

    Kommentar

    Zitat von Wolfizero Beitrag anzeigen
    Hacker als Akw-Sprenger
    Sie glauben, wenn die Homepage eines Energiekonzerns vandaliert wird, dann fliegen Kernkraftwerke in die Luft? Sonderlich weit scheint es mit dem Technik- und Internetverständnis der Piratensympathisanten ja nicht her zu sein. Dabei soll das doch ihre große Stärke sein? Na, dann will ich nicht um ihre Schwächen wissen.

    Zitat von karsten112 Beitrag anzeigen
    Man merkt halt so langsam das die "etablierten Partei" es mit der Angst zu tun bekommen und um sich beissen.
    Nach Ihrer Logik hat die Piratenpartei sogar selbst ihre Server beschlagnahmt, weil einige Piraten Steuern zahlen und damit die Polizei finanzieren. Ich glaube, solch verwirrte Verschwörungsfanatiker tun der Piratenpartei keinen Gefallen, wenn sie sich für sie stark machen...
  8. #17

    Im Austausch zur Serverabschaltung erfolgt die AKW abschaltung ;-)

    ich halte das ganze auch für schickane vor der wahl...völlig unnötig die server der partei abzuschalten. Dabei sitzen die echten Verbrecher gegen Gesundheit der Leute in der Atomlobby die ungestraft das Land verseuchen. Also wer aus Bremen kommt sollte die Piraten wählen, die kümmern sich immerhin noch um Bürgerrechte. Hier noch ein video zur Antiatomkraftbewegung im April:
  9. #18

    Angriff über einen SSH-Key...

    Das Amtsgericht in Offenbach erteilte am Freitag den Durchsuchungsbeschluss, weil über einen Server der Piratenpartei ein sogenannter SSH-Key verbreitet wurde.
    Dieser ließe sich zu einem Angriff auf die Website des Konzerns verwenden, teilte die Piratenpartei unter Berufung auf Ermittler mit.
    Was für ein Unfug ist das denn?
    Wie kann man einen SSH-Key (ein sicherer Ersatz für ein Zugangspasswort für den "Komandozeilenzugriff" auf einen Server) für einen Angriff verwenden?
    Man kann vielleicht einen Server für einen Angriff verwenden, aber wie man mit einem Key einen Angriff bewerkstelligt, das möchte ich doch sehen.

    Und vor allem: Weil jemand einen Key für einen Server irgendwo hinpostet, kassieren die sämtliche Infrastruktur-Server einer Oppositionspartei ein?

    Und vor allem: Weil irgendwelche Franzosen sagen das finden wir aber total illegal, hüpfen unsere Beamten sofort?

    Wenn man sich mal die wirren IT-Gesetze in Frankreich anschaut (Thema "Cyber-Terroristen" http://www.heise.de/newsticker/meldu...t-1246218.html), dann wird einem ja ganz schlecht.

    Nach SOLCHEM Rechtsverständniss richten wir uns jetzt?
  10. #19

    klares Argument gegen AKWs

    Wenn AKW-Betreiber gefärdet sind gehackt zu werden, wirft das doch ein deutliches Licht auf die Sicherheitsstandards.
    Für mich nur ein weiterer Beweis, dass es mit der angeblichen Sicherheit nicht allzuweit her ist.

    Man fagt sich ja, ob die Anlagen überhaupt gegen irgendetwas gesichert sind, was sich nicht beim Pförtner anmeldet:

    Ertbeben: negativ
    Hacker: negativ
    Flugzeuge: negativ
    ...

    wen es interessiert: vgl. Thema Stuxnet und Anlagen zur Steuerung von AKWs + co.








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