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Duisburgs neuer Bürgermeister: "Sauerlands Verhalten hat mich zutiefst beschämt"

REUTERSIm Interview rechnet der neue Duisburger Oberbürgermeister mit seinem Amtsvorgänger Adolf Sauerland ab. Doch Sören Link steht vor einer Herkulesaufgabe: Der 36-Jährige soll die nach der Love Parade zutiefst zerstrittene Stadt versöhnen, massiv sparen und Arbeitsplätze schaffen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...845387,00.html
  1. #1

    Es ist ein Märchen,daß

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Interview rechnet der neue Duisburger Oberbürgermeister mit seinem Amtsvorgänger Adolf Sauerland ab. Doch Sören Link steht vor einer Herkulesaufgabe: Der 36-Jährige soll die nach der Love Parade zutiefst zerstrittene Stadt versöhnen, massiv sparen und Arbeitsplätze schaffen.

    Sören Link: Duisburgs neuer Bürgermeister kritisiert Adolf Sauerland - SPIEGEL ONLINE
    ein politiker Arbeitsplätze schaffen könnte.Vielleicht in seinem eigenen
    Umfeld ein paar wenige.Man kann keinen Arbreitgeber dazu zwingen
    Arbeitsplätze zu schaffen,ausser man lockt mit viel Geld.Und wenn das nicht mehr fließt ist auch schon schluß mit lustig.Und dieser Spruch
    "Sauerlands Verhalten hat mich zutiefst beschämt" ist absoluter Schwachsinn, denn was geht den jetztigen Bürgermeister Sauerlands Verahlten an?Entweder man hat Charakter oder keinen, daß hat sich bei Herrn Sauerland ja so richtig gezeigt.Und nicht nur bei diesem Herren!Wenn es ums Geld verdiehnen geht,sind plötzlich jede Menge Abzocker da,aber wenn etwas schief geht will wie üblich keiner Verantwortung übernehmen.Das ist eben diese Unglaubliche Krankheit die sich hier durch unsere Lande zieht.Absolute Charakterlosigkeit und
    bloß keine Verantwortung.Das kennt man ja auch von er sogenannten
    Teamarbeit.Jeder reißt sein Maul auf, aber wenn es schief geht will es keiner gewesen sein.Mich triff keine Verantwortung,ganz schön Krank so was.
    schönen Tag noch,
  2. #2

    Tja...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Interview rechnet der neue Duisburger Oberbürgermeister mit seinem Amtsvorgänger Adolf Sauerland ab. Doch Sören Link steht vor einer Herkulesaufgabe: Der 36-Jährige soll die nach der Love Parade zutiefst zerstrittene Stadt versöhnen, massiv sparen und Arbeitsplätze schaffen.

    Sören Link: Duisburgs neuer Bürgermeister kritisiert Adolf Sauerland - SPIEGEL ONLINE
    ...nur zeigt uns der Fall Sauerland wie es mit Politikern in unserer Republik bestellt ist. Wie auch im Fall Wulff hielt Sauerland trotz massiven Fehlverhaltens an seinem Job fest. Das dies wohl darin begründet lag, dass er seiner Pensionsansprüche verlustig gegangen wäre wenn er zurückgetreten wäre....ein Schelm wer soweit denkt. Ich persönlich stelle es mir schrecklich vor so lange Zeit in einem Amt zu verbleiben in dem mich keiner mehr will und mir daunernd die Vorwürfe anhören zu müssen....aber es hat sich ausgezahlt...Sauerland ist finanziell nun abgesichert und kann seiner Pension entgegensehen...
  3. #3

    Ha!

    Ein Gericht "beweist" nicht, Herr Bürgermeister, es urteilt.
    Ein bißchen Juristerei würde einem Bürgermeister gut anstehen - sonst muß er sich unter Umständen von "Fachleuten" in die Irre führen lassen.
    Und der billige Spruch: "Die hohe Arbeitslosigkeit ist eine Folge dees Strukturwandels"! - hat den nicht Adenauer schon verwendet? Egal - er ist so richtig oder falsch wie: "Der Regen kommt aus den dunklen Wolken!"... Kein guter Start!
    Die Globalisierung als Ursache wird verdrängt, dass Schuldenabbau in unserem Zinseszinsystem direkt in Deflation und Depression führt verschwiegen - oder ist das alles völlig neu für Sie?
    Mein Vorschlag: Kümmern Sie sich um ein funktionierendes Regionalgeld (weil Sie dann vorne sind, wenn der Euro abkackt) und gegen Überfremdung. Pflegen Sie ihr Verhältnis zur Polizei...Beides wird Ihnen den Respekt und die Zustimmung verschaffen, die Sie noch dringend brauchen werden.
  4. #4

    Na ja, das ist Hofberichterstattung durch den Spiegel. In Duisburg sieht man die Entwicklung kritischer.
    Das Internet vergisst nicht, auch nicht die Begeisterung, mit der Link der Loveparade begrüßt hat.
    „’Ich sage dazu ganz deutlich: Wir können von mir aus jeden Tag eine Love Parade in Duisburg machen, solange da keine städtischen oder Landes- oder sonstigen Steuermittel für aufgebracht werden. Das ist eine super geile Party!’
    Aber wenn es schief läuft, dann hat niemand etwas damit zu tun gehabt. Keiner hat Verantwortung.
    Zwar schreibt der Spiegel, dass er 72% der Stimmen hatte, verschweigt aber die Wahlbeteiligung von 25%. Viele Duisburger fühlen sich einfach betrogen, weil ein "Neuanfang" versprochen wurde. Tatsächlich lösen jetzt die alten roten Seilschaften die schwarzen Seilschaften ab, keine Spur von Neuanfang.
    https://www.derwesten.de/staedte/dui...id6458801.html

    Nichtsdestoweniger sollte er eine faire Chance bekommen und seine Leistung ohne Vorurteile bewertet werden. Die Erwartungen sind so gering, da kann er nur positiv überraschen.
  5. #5

    gegen Mitarbeiter wird ermittelt

    und mit ziemlicher Sicherheit hat niemend der Mitarbeiter der diversen Ämter die zur Loveparade die Genehmigung erteilt haben sich in irgendeiner Form strafbar gemacht.

    Nichtmal Sauerland konnte man etwas nachweisen, der seine Mitarbeiter unter Druck gesetzt hat nach Wegen zu suchen die gelternden Sicherheitsauflagen zu umgehen und die Loveparade irgendwie möglich zu machen.
  6. #6

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    hielt Sauerland trotz massiven Fehlverhaltens an seinem Job fest. Das dies wohl darin begründet lag, dass er seiner Pensionsansprüche verlustig gegangen wäre wenn er zurückgetreten wäre....ein Schelm wer soweit denkt
    Glaube ich nicht, dass er seine Pensionsansprüche verloren hätte. Er hätte sich auch vom Stadtrat abwählen lassen können. Das hat er verhindert.
    Es geht wohl auch darum, dass mit dem OB auch die gesamte Seilschaft nach und nach ausgetauscht wird. Denn es war klar, dass es vermutlich für Jahrzehnte keinen OB der CDU mehr geben wird.
  7. #7

    Sünden und Böcke

    Regelmäßig habe ich die Berichterstattung von S.P.O.N und anderen Medien zum Thema Loveparade in Duisburg verfolgt. Es ging nie um Schuld oder Sühne. Es wurde immer weggeschaut wenn sich die Kübel des Hasses ergossen. „Wutbürger“ bekamen sogar neue Gesetze geschenkt, damit ein Bock von der Weide getrieben werden konnte. Die üblichen Medien konnten es nicht ertragen, dass nach hastigen Schuldzuweisungen vor (!) einer gründlichen Überprüfung, ein CDU-Mann nicht sofort floh.

    Alle wissen, dass ein SPD-OB niemals so attackiert worden wäre. Der Duisburger SPD-Chef, Innenminister Jäger, trat früh einer unberührbaren Kaste bei. Um 16.32 Uhr gab er seinerzeit ein Filminterview oberhalb des Geländes und bestätigte, dass die Einsatzkräfte top vorbereitet seien und er stolz darauf sei, dass es so kompetent durchgeführt würde. Ab 16.40 Uhr wurde es unten lebensbedrohlich.

    Die Nachbearbeitung und die Schuldzuweisungen werden klein gefahren und niemand wird mehr zurücktreten. Die Stadt gehört wieder der Roten-Krawatten-Partei. Auch darüber darf man mal recherchieren!
  8. #8

    Fehlverhalten?

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    ...nur zeigt uns der Fall Sauerland wie es mit Politikern in unserer Republik bestellt ist. Wie auch im Fall Wulff hielt Sauerland trotz massiven Fehlverhaltens an seinem Job fest. Das dies wohl darin begründet lag, dass er seiner Pensionsansprüche verlustig gegangen wäre wenn er zurückgetreten wäre....ein Schelm wer soweit denkt. Ich persönlich stelle es mir schrecklich vor so lange Zeit in einem Amt zu verbleiben in dem mich keiner mehr will und mir daunernd die Vorwürfe anhören zu müssen....aber es hat sich ausgezahlt...Sauerland ist finanziell nun abgesichert und kann seiner Pension entgegensehen...
    Welches Fehlverhalten meinen Sie denn konkret? Bislang konnte Herrn Sauerland persönlich nichts nachgewiesen werden.

    Es ist doch wohl eher so: Hier ist ein tragisches Unglück geschehen, und die Öffentlichkeit verlangt, dass ein "Schuldiger" hierfür präsentiert wird. Dass es sich um eine Verkettung unglücklicher Ereignisse, eine Kombination einzelner und isoliert gesehen nicht vorwefbarer Fehlentscheidungen oder gar ein Fehlverhalten der Loveparadebesucher selbst handeln könnte ist als Erklärung für die Öffentlichkeit absolut inakzeptabel.

    Was hätte der Sauerland denn tun sollen? Eine Schuld einräumen, von der er selbst nicht überzeugt ist, nur damit die Erwartungen der Öffentlichkeit befreidigt ist? Und dann? Den Opfern und ihren Hinterbliebenen gehts momentan in erster Linie um Schadensersatz und Schmerzensgeld. Wenn Sauerland eine Verantwortung der Stadt eingeräumt hätte, dann hätte die Stadt das alles bezahlen müssen. Das wäre ein realer und dann wirklich allein vom Bürgermeister zu verantwortender Schaden gewesen. Es ist jetzt Aufgabe der Gerichte zu entscheiden, wer für dieses Unglück die Verantwortung trägt, und ieses Ergebnis wird dann zu akzeptieren sein.

    Völlig verständlich ist auch, dass Sauerland wegen seiner Pensionsansprüche nicht freiwillig zurückgetreten ist. Wie wäre es denn, wenn ein normaler Arbeitnehmer in seiner Firma gemobbt wird? Soll der dann auch von sich aus kündigen und eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld, Verlust von Rentenansprüchen etc. hinnehmen, nur damit er seine Ruhe hat?
  9. #9

    Immer der gleiche Quark

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Na ja, das ist Hofberichterstattung durch den Spiegel. In Duisburg sieht man die Entwicklung kritischer.
    Das Internet vergisst nicht, auch nicht die Begeisterung, mit der Link der Loveparade begrüßt hat.
    „’Ich sage dazu ganz deutlich: Wir können von mir aus jeden Tag eine Love Parade in Duisburg machen, solange da keine städtischen oder Landes- oder sonstigen Steuermittel für aufgebracht werden. Das ist eine super geile Party!’
    Ich hatte es Ihnen im Forum von 'Der Westen' bereits mal geschrieben und tue es gern noch einmal: Das Bild, welches Sie mit diesem Zitat von Herrn Link unermüdlich in allen möglichen Medien zu zeichnen versuchen, ist bar jeder Realität, denn Sie verschweigen (wie immer) wichtige Tatsachen:

    Link hat diese Aussage getätigt, bevor es überhaupt um irgendwelche Sichherheitskonzepte ging, sondern er hat dies im Vorfeld getan, als zunächst mal die Finanzierung der Veranstaltung Tagesordnungspunkt war. Und nur in diesem Kontext sollte man die Aussage dann auch werten!

    Als jemand der an der Umsetzung nicht beteiligt war, konnte er auf die Ereignisse die dann in der Planungsphase folgten, ergo auch keinen Einfluss nehmen.

    Im Übrigen hat er seine Meinung zur Loveparade kund getan zu einem Zeitpunkt, als sehr viele Menschen die solche Veranstaltungen mögen, davon noch begeistert waren. Warum auch nicht? Wollen Sie jetzt jeden, der sich irgendwann mal positiv über die LoPa geäußert hat, in moralische Sippenhaft nehmen, oder was???

    Im Übrigen: Dass die Wahlbeteiligung schlecht war, bestreitet ja keiner, aber es war ganz offensichtlich die CDU, die ihre Wählerschaft nicht zur Wahlurne bequemen konnte!


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