Forum


 

Duisburger Chefermittler: Flucht ins Abseits

Heinz Sprenger gilt als einer der erfahrensten Kriminalbeamten Nordrhein-Westfalens: Er klärte die Duisburger Mafia-Morde auf und sorgte im Rockerkrieg für Ruhe - doch nun sucht er das Weite. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen lässt sich der 58-Jährige zur Schutzpolizei versetzen.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...718914,00.html
  1. #10

    Kopfschüttel.

    Was die Ganoven nicht hingekriegt haben, schafft die Polizei jetzt selbst.Sie schafft sich einfach selbst ab ! Na, wenn das mal kein Fortschritt ist...Leider gibt es in solch einem Fall keine Gerechtigkeit....was für ein bitteres Geschehen.Wie armselig...Kopfschüttel.
  2. #11

    .

    Zitat von vantast64 Beitrag anzeigen
    Und die Mafia hat sich über ihn beschwert. Worauf man ihm einen Aufgabenwechsel nahelegte, dem er sich nicht entziehen konnte. Da D. Ruheraum für die O.K. und Geldwäsche ist, ist jede Störung der Geschäfte unerwünscht.
    Warum sollte nicht auch die O.K. Lobbyisten haben?
    Sie meinen, so ähnlich wie in Frankfurt im Falle der zu erfolgreichen Steuerfahnder, die dann mittels bestellter Psycho-Gutachten aufs Abstellgleis geschoben wurden ?
  3. #12

    OK nicht unterschätzen

    Zitat von vantast64 Beitrag anzeigen
    Warum sollte nicht auch die O.K. Lobbyisten haben?
    Statt Mittelsmännern wird man Leute direkt an den Schalthebeln der Macht sitzen haben. Dort wird nachhaltig über Jahrzehnte geplant.
  4. #13

    Höherer Dienst

    Zitat von PeteLustig Beitrag anzeigen
    Ich dachte bisher, diese Charaktereigenschaften seien Beförderungsvoraussetzungen für behördliche Führungsfunktionen.
    Ist Einstellungsvoraussetzung für den höheren Dienst. Aber die nehmen ja eh nur Juristen. Die bringen diese Eigenschaften eigentlich alle mit.
  5. #14

    aber ja doch

    Zitat von derosa Beitrag anzeigen
    Gleichnis vom Ruderachter der hessischen Landesverwaltung in den Dienststellen, der stets seine Rennen verlor.
    Am Ende wurde der einzig rudernde Bedienstete gefeuert und der Rest befördert.
    Da hatte die Landesregierung sich berufen gefühlt,etwas zu ändern.
    Die Chefs traten nach der Änderung dann vor ihre Leute und sagten: "..es bleibt alles so wie es ist".
    Der Achter verliert immer noch.
    Erwarte keiner dass sich da was ändern wird,ob Kommune,Kreis,Land oder gar beim Bund,alles ein Strickmuster,Mauschelei der unfähigen Gilde.
  6. #15

    Eine Entscheidung für das Leben

    Jeder Pol- Beamter, fast jeder Bürger, weiß was abgeht.
    Warum sollen sich rechtschaffende Menschen nicht für das Leben entscheiden?
    Das Verbrechen, politisch gewollt, Zerstörung der Gesellschaft, die herbeigesehnte Anarchie -
    Als Einzelner, Familie und Leben riskieren, ohne Auswahl auf Flucht oder diese Strukturen als Gegeben anerkennen?
    Nee, das muss dieser Mann sich nicht antun.

    Der Marsch durch die Instanzen (68er) hat sich als richtige Strategie erwiesen. Zufällig kommen noch die Eroberungsanstrengungen Dschihad und die Öl-Milliarden Dollar der Wahabiten hinzu und der Sieg der Steinzeitideologien scheint perfekt. Das "System" der s. g. Kapitalisten und Zionisten scheint praktisch zerstört.

    Vielleicht habt Ihr nur die menschlichen, individuellen, lebenden Wesen vergessen, Viele werden jetzt auch wach und fangen an sich zu solidarisiern -
  7. #16

    Nun ja.....

    Zitat von PeteLustig Beitrag anzeigen
    Ich dachte bisher, diese Charaktereigenschaften seien Beförderungsvoraussetzungen für behördliche Führungsfunktionen.
    ...warum sollte die Qualität von "Führungskräften" im öffentl. Dienst anders sein als in der "freien Wildbahn"?
    Die Qualität der Entscheidungsträger etc.pp., egal wo Sie hinschauen, hat enorm gelitten und abgenommen. Und warum sollte "Pisa" nur für eine junge Generation stehen?

    Das gerade in Polizeikreisen gut ausstaffierte Mäntelchen des Schweigens spricht für sich. Heißt es doch sonst "...er stellt sich neuen Aufgaben und Herausforderungen...".

    Beide Artikel, auch http://www.spiegel.de/panorama/justi...649096,00.html ,

    beschreiben den eigentlichen Zustand näher an der Realität als die konsumfreundlichen und ach so bunten Fernsehhäppchen "Toto&Harry" oder "Achtung Kontrolle"....! Die Bilder will man auf der Führungsetage sehen!!
  8. #17

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Heinz Sprenger gilt als einer der erfahrensten Kriminalbeamten Nordrhein-Westfalens: Er klärte die Duisburger Mafia-Morde auf und sorgte im Rockerkrieg für Ruhe - doch nun sucht er das Weite. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen lässt sich der 58-Jährige zur Schutzpolizei versetzen.

    http://www.spiegel.de/panorama/justi...718914,00.html
    Hört sich ja an wie in Sachen Dutroux in Belgien, wo einer der erfahrensten usw. Belgiens zu den Ermittlungen sprach "wenn man mich läßt".
    Man ließ ihn nicht, vielleicht ist es hier genauso ...
  9. #18

    Sauerland

    Zitat von cokommentator Beitrag anzeigen
    ...läßt nicht lange auf sich warten. Es wird wie überall, wo starke Führungskräfte keine(n) neben sich duld(et)en. Es folgt irgendwann der Not gehorchend irgendeiner, also ein Schwacher, nach. Der mag sich ein Weile halten. Aber sicher nicht zum Vorteil der Untergebenen.
    Man sieht es in nahezu allen Einrichtungen mit strukturierten Führungsebenen. Erst kommen die Aufbauer, dann die Bewahrer und dann die Ruinierer. Mal früher, mal später.
    Komisch, dieses Duisburg: Der OB lügt, dass sich die Balken biegen, weicht aus, wiegelt ab, klebt sich in den Sessel - kurz: Er sauerlandet.
    Bei der Polizei hingegen wollen/müssen die gehen, die entweder arbeiten oder Dinge, die Herrn Sauerland zum sauerlanden zwingen, vorhersehen. Oder werden gehen gemacht.

    So ist es mit Kommunen, die eine Weltmetropole sein wollen, dabei aber Zustände wie im tiefsten Russland dulden.

    Nebenbei: In Duisburg würde ich auch lieber Streife gehen wollen. Dort gab es ein Ereignis, das 21 Tote, 511 Verletzte und tausende Traumatisierte "verursachte - bis heute ist keiner verantwortlich, die Aufklärung versandet soeben vor sich hin, Polizei, Justiz und Staatsanwaltschaft sind fleißg damit beschäftigt, ihre Schreibtische, Regale, Stühle und Schränke in's Wasser zu setzen. Als Ausgleichsmasse wird wohl Aktenmaterial verwendet - schließlich ist die Stadtaristokratie verwickelt. Die muss Polizei, Justiz und Staatsanwaltschaft ja schützen. Dafür ist sie doch da...

    In so einer Lage ist Streife gehen besser. Denn Streifenbeamte haben mit Vertuschungsaktionen auf höchster Ebene eher nix zu tun.
    Bloß die Finger da nicht dazwischen bekommen. Das bleibt kleben... auf ewig.
  10. #19

    .

    Zitat von Loewe_78 Beitrag anzeigen
    Denn Streifenbeamte haben mit Vertuschungsaktionen auf höchster Ebene eher nix zu tun.
    Bloß die Finger da nicht dazwischen bekommen.
    Wenn Sie wüssten.
    Falls es politisch (Polizeiliche Kriminalstatistik) oder behördentaktisch (Stellenbedarfszuweisung) gefragt ist, werden eben diese Engel angehalten, bei nächtlichen Anzeigenaufnahmen doch bitte das eine oder andere Auge zuzudrücken und z.B. bei den verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen im alkoholisierten Familienumfeld die sonst üblichen Dutzend Strafanzeigen dem gesetzlichen Legalitätsprinzip zum Trotz doch bitte mit einem einfachen und zurückhaltend formulierten Streifenbericht auf sich beruhen zu lassen...








TOP



TOP