Düsteres Szenario: Rating-Riese sagt Pleite Griechenlands voraus

Die Rating-Agentur Fitch hält eine Insolvenz Griechenlands*für unausweichlich: Daran führe kein Weg vorbei, erklären die Finanzexperten. Trotzdem halten sie es für wahrscheinlich, dass das hochverschuldete Land*in der Euro-Zone bleibt - das Risiko eines Austritts sei viel zu groß.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...787362,00.html
  1. #30

    stümmt!

    Zitat von thorland Beitrag anzeigen
    Das verunsichert schließlich die Finanzmärkte...
    So geht das aber nicht!
    Stimmt!
    Merkelchen hat auch schon mit dem Fuß voll des Zornes aufgestampft und die Argentur telefonisch zurecht gewiesen.
  2. #31

    Re: Risikolose Geldanlage

    Zitat von holzkopfchen Beitrag anzeigen
    Risikolose Geldanlage für 4,56% - welch ein Geschäftsmodell! Kurz mal Geld von der EZB zu 0% Leihen und dann für 4,56% weiterreichen. Kein Risiko? Wozu dann 4,56 %, macht mal kurz 6,175 Mio € im Monat.
    Keiner bekommt von der EZB Kredite zu 0% Zins! Die zahlen üblicherweise min. den Basiszins, also ca. 1,5 - 2%. Das alle, die nun Griechenland die Anleihen abgekauft haben Bank sind, steht nirgends. Es waren wohl "private Anleger", worunter sich Banken, Fonds und Investmentfirmen verstecken können. Da diese Anlage risikolos ist (ESF bürgt), ist es ein gutes Geschäft für die Anleger für drei Monate 4.56% Zisen zu kassieren.
  3. #32

    nicht nur das

    Zitat von kuddel37 Beitrag anzeigen
    Jeder weiss das Griechenland pleite ist, nur unsere Politiker wollen dies nicht.
    Diese verschleppen die Insolvenz indem sie immer neue Steuergelder für Rettungsschirme veruntreuen.
    Alle diese Politiker welche Bürgschaften für insolvente Pleitestaaten absegnen gehören sofort aus der Politik entfernt und für ihr Verhalten abgeurteilt.
    Und müssten mit ihrem Privatvermögen wegen grober Fahrlässigkeit haften
  4. #33

    Banken geht es super, brauchen kein Geld

    Den Banken geht es weltweit so gut wie nie, die zahlen Boni aus, die Rekordlevel erreicht haben.

    2008 wurden die Banken gerettet, die brauchen kein Geld, egal von welcher staatlichen Stelle, denen geht es allen super.

    Ich glaube nicht an das Märchen der armen, kleinen Banken.

    Oder wenn es stimmen sollte, ja "irgendjemand" 2008 so richtig groß gelogen.
  5. #34

    Warum?

    warum wird dort immer noch kein Druck ausgeübt in Sachen Privatisierungen, Steuergerechtigkeit? Die Griechen leben seit vielen Jahren in Saus und Braus, jede Putzfrau hat dort ein Eigenheim, dank proika und der bis vor kurzem so "günstigen" Dalehen. Fast jeder hat ein dickes Auto, alle technical devices, von denen man so träumen kann - und er zahlt allenfalls die Mehrwertsteuer auf die täglich konsumierten Güter.
    Man fühlt sich so unendlich veräppelt, als verantwortungsvoll mit seinen eigenen Finanzen agierender doofer detuscher Bürger, der brav seine STeuern zahlt und überaus sparsam lebt. Wir alle zahlen diesen ganzen Wahnsinn, nicht nur über die Rettungschirme, sondern via Inflation, über unsere ständig an WErt verlierenden Depots respektive Altersversorgung.
    Und die Greeks lachen sich einst ins Fäustchen - denn, liebe Freunde, Mangel herrscht dort definitiv nicht. Die Griechen selbst sind reich, sehr reich. Auch wenn ihr Staat pleite ist (ihre Abermilliarden liegen jetzt in der Schweiz und wir dürfen die griechischen Banken retten). Ein Hohn, das Ganze.
  6. #35

    pleite

    Dass GR pleite ist, konnte jeder halbwegs interessierte Laie schon im Mai 2010 sehen.

    Nur Politiker und Eurokraten lügen immer weiter und wollen uns einrede, dort wäre noch etwas zu retten.
    Weil nicht sein kann, was sein darf, wirft man immer mehr Milliarden in ein Fass ohne Boden und erzählt uns noch, das sei richtig und "alternativlos".
  7. #36

    Keine Kunst

    Keine Kunst die Pleite Griechenlands vorherzusehen.
    Das habe ich schon zu beginn der Kriese gesagt, aber auf mich hört ja keiner.

    Außer das Geld reingepumpt wird passiert ja nichts.
    Die Wirtschaft dümpelt vor sich her, und die Ausgaben können garnicht so beschränkt werden, dass es ausreichen würde keine neuen Schulden zu machen. Durch die Einsparungen feuert man die Kriese sogar noch an denn die Wirtschaft beflügeln solche Sparprogramme nicht sonderlich.
  8. #37

    Ja aber ...

    Zitat von kuddel37 Beitrag anzeigen
    Jeder weiss das Griechenland pleite ist, nur unsere Politiker wollen dies nicht.
    Diese verschleppen die Insolvenz indem sie immer neue Steuergelder für Rettungsschirme veruntreuen.
    Alle diese Politiker welche Bürgschaften für insolvente Pleitestaaten absegnen gehören sofort aus der Politik entfernt und für ihr Verhalten abgeurteilt.
    da hat der Wähler in Berlin anders geurteilt ...
  9. #38

    Re: Die Griechen sind einfach nur dumm-dreist

    Zitat von brux Beitrag anzeigen
    Risikolose Geldanlage für 4,56% - welch ein Geschäftsmodell! Kurz mal Geld von der EZB zu 0% Leihen und dann für 4,56% weiterreichen. Kein Risiko? Wozu dann 4,56 %, macht mal kurz 6,175 Mio € im Monat. .
    Die Griechen sind einfach nur dumm-dreist, aber die Banken haben es wirklich raus. Ich frage mich nur, ob die Politiker einfach nicht durchblicken oder alle geschmiert sind. Wahrscheinlich beides.
    Nicht die Griechen sind diejenigen, die diese 4,56% einstreichen. Sie zahlen diese Zinsen! Dumm-Dreist sind die Banken und sonstigen "Anleger", die Griechenland diese Anleihen abkaufen und mal auf die schnelle 4.56% abkassieren...
  10. #39

    Versaille ohne Krieg

    Zitat von hansklauspeter Beitrag anzeigen
    Steinbrück hat noch deutlich vor Rösler gesagt, dass Griechenland einen Schuldenschnitt machen muss. Und ein Schuldenschnitt heißt Pleite. Bei Rösler geht es um eine Insolvenz, für die es noch garkein Verfahren gibt. Hätte er über eine Insolvenz Griechenlands spekuliert nachdem er ein Verfahren wie die gestaltet werden sollte vorgelegt hat, hätte sich auch niemand beschwert.
    Ganz einfach:
    Frankreich will keinen Schuldenschnitt (siehe Sarkozy, Trichet und Largarde) da ihre Banken die groessten glauebiger von Griechenland, Italien etc sind.
    Bei einer Unterstuetzung durch die EU zahlt Deutschland mehr als Frankreich.
    So gesehen sind die Zahlungen und Garantien der EU (und Deutschlands) zu allererst fuer die Banken, und da vornehmlich fuer die franzoesischen.

    Weswegen die deutschen Medien und Politiker hier wirklich nicht fuer reinen Tisch sorgen kann ich mir nicht erklaeren....vielleicht ist es ein Automatismus das Deutschland fuer Frankreich zahlt