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Duell am Super Tuesday: Santorum quält Romney

AFPDas Ringen der Republikaner geht weiter, immer weiter: Favorit Mitt Romney hat zwar die Vorwahlen in fünf Staaten plus Ohio gewonnen - doch Rechtsaußen-Rivale Rick Santorum ließ sich auch am Super Tuesday nicht abschütteln. Aus dem Underdog ist ein gefährlicher Gegner geworden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...819778,00.html
  1. #60

    Sympathie allein gewinnt keine Wahlen.

    Zitat von kjartan75 Beitrag anzeigen
    Ja, wie sympathisch der rüberkommt, sieht man ja anhand der Ergebnisse. Und moralischer Gewinner? In welcher Sicht? Von was reden Sie?
    Im Sinne von "das kleinere Übel wählen". Ron Paul scheint einfach weit weniger extrem zu sein als der Rest, die ganz offen nur einen bestimmten Wählerkreis ansprechen. Santorum ist ganz klar Erzkonservativ - regelrecht reaktionär, und das mit Bibel als Schwert und Schild.
    Romney steht allein für die Superreichen, den kleinen Mann auf der Straße erreicht er nicht, zu abgehoben ist er von der Realität.
    Und Gingrich ist einfach ein unsympathischer Profipolitiker, der das Gesicht des Lobbyismus verkörpert.

    Der Ron Paul wirkt fast wie'n netter Opa, ein bisschen fern der Moderne, ein bisschen "get-off-my-lawn"-like ... halt irgendwie weniger unsympathisch als der Rest. Steht aber leider auch für nix, kann also keine Wählerschaften mobilisieren. Sympathie allein gewinnt keine Wahlen.
  2. #61

    Kv

    Zitat von iskin Beitrag anzeigen
    Leute ohne Krankenversicherung, die bei einer ernsten Erkrankung in der Familie ihre Häuser verkaufen müssen um die med. Behandlungskosten zu berappen, kriegen direkt Schaum vorm Mund, wenn jemand mit der Idee einer gesetzlichen Krankenversicherung um die Ecke kommt.
    Das würde ich auch, wenn ich bislang die freie Wahl zwischen keiner und einer günstigen privaten KV gehabt hätte, so wie dies die US-Amerikaner derzeit noch haben. Mag eben nicht jeder die Zwangsbeglückung durch Vater Staat, dem Leute wie Sie auch noch nach dem Mund reden.
  3. #62

    Zitat von a.weishaupt Beitrag anzeigen
    Das würde ich auch, wenn ich bislang die freie Wahl zwischen keiner und einer günstigen privaten KV gehabt hätte, so wie dies die US-Amerikaner derzeit noch haben. Mag eben nicht jeder die Zwangsbeglückung durch Vater Staat, dem Leute wie Sie auch noch nach dem Mund reden.
    ...und weil die privaten Krankenversicherungen in den USA so "günstig" sind, können sich auch nur knapp 50 Millionen Amerikaner keine Krankenversicherung leisten. Und selbst die, die versichert sind, bekommen zum Teil nur sehr eingeschränkt notwendige Behandlungen erstattet.

    Sie erliegen dem fatalen Irrtum, die "privaten" Krankenversicherungen in den USA mit den privaten Luxus-KVs in Deutschland gleichzusetzen. Da gibt es himmelweite Unterschiede, was den Leistungsumfang angeht.
  4. #63

    Vater Staat hat mit einer gesetztlichen

    Zitat von a.weishaupt Beitrag anzeigen
    Das würde ich auch, wenn ich bislang die freie Wahl zwischen keiner und einer günstigen privaten KV gehabt hätte, so wie dies die US-Amerikaner derzeit noch haben. Mag eben nicht jeder die Zwangsbeglückung durch Vater Staat, dem Leute wie Sie auch noch nach dem Mund reden.
    Krankenversicherung nichts zu tun. Es wird ja auch niemand gezwungen in selbiger zu sein, es sei denn, er kann sich keine private KV leisten. Sie werden ja sicherlich nicht wiedersprechen, dass es eine Errungenschaft ist, wenn ein Land eine auf Solidarität basierte KV hat.. Oder finden Sie es besser, dass man Leute auf der Straße krepieren lässt, weil sie nciht krankenversichert sind? sowas kann einem armen Hund in USA ohne weiteres passieren. Und Leute wie Sie verteidigen das auch noch. Ich fasse es nicht.
  5. #64

    ...

    Zitat von a.weishaupt Beitrag anzeigen
    Mag eben nicht jeder die Zwangsbeglückung durch Vater Staat...
    Es hat wenig mit "Zwangsbeglückung durch den Staat" zu tun, sondern damit, daß eine staatliche Versicherung für alle vor allem denjenigen, die es sich nicht leisten können, eine vernünftige Krankenversicherung garantiert.
    Für mich gilt immer noch die ethische Maxime "Die Qualität einer Gesellschaft bemißt sich daran, wie sie mit ihren schwächsten Individuen umgeht" weshalb ich als jemand der auf eigenen Füßen steht, gerne denjenigen etwas Abgebe, die in nicht so einer glücklichen Lage sind. Und da ich dieses für eine gute ethische Maxime halte, bin ich auch sehr dafür, daß eine Gesellschaft dies via Abgaben (aka "Steuern und Abgaben") zur Pflicht jedes Individuums macht.
    Die Rückkehr zu einer reinen Privatisierung der Risikovorsorge wäre für mich auch keine "Freiheit" oder "Abkehr von staatlicher Bevormundung", sondern wäre die bewußte Aufgabe einer zivilisatorischen Errungenschaft (gesellschaftliche Gemeinschaftsvorsorge für die Schwachen) zugunsten einer Rückkehr zu einer primitiveren Gesellschaftsform.
  6. #65

    Zitat von les.fleur.du.mal Beitrag anzeigen
    Mich interessiert es, und scheinbar noch eine ganze Menge anderer Leute. Wenn Sie ein On-Line-Magazin für lau (oder, falls Sie das besser verstehen, für das Sie nichts bezahlen) lesen, ist es doch wohl nicht zuviel von Ihnen verlangt, die Sachen, die Sie nicht interessieren, stillschweigend zu übergehen, anstatt hier dämliche "das interessiert mich nicht"-Kommentare abzugeben.

    Meinen Sie, es interessiert irgendjemand, ob Sie das interessiert?

    Fleurs
    Weiß gar nicht, warum Sie so rumbleffen?
    Meinungen sind total verschieden, den einen interessiert etwas, den anderen stört etwas, Sie interessiert der "Vorwahlkampf" in den USA, ich halte ihn für pure Geldverschwendung und eine pseudodemokratische Farce, was ärgert Sie so an meiner Meinung, dass Sie so reagieren müssen?

    Und was all das mit einem "Gratis-Medium" zu tun hat, bleibt auch Ihr Geheimnis.
  7. #66

    les.fleur.du.mal

    Zitat von les.fleur.du.mal Beitrag anzeigen
    Mich interessiert es, und scheinbar noch eine ganze Menge anderer Leute. Wenn Sie ein On-Line-Magazin für lau (oder, falls Sie das besser verstehen, für das Sie nichts bezahlen) lesen, ist es doch wohl nicht zuviel von Ihnen verlangt, die Sachen, die Sie nicht interessieren, stillschweigend zu übergehen, anstatt hier dämliche "das interessiert mich nicht"-Kommentare abzugeben.
    Fleurs
    ---------
    ehrlich gesagt, ich fände es viel wichtiger, unsere Probleme welche die Welt mit uns und wir mit der Welt haben, zu Diskutieren. Diese Sache finde auch ich nicht WICHTIG. Schön ist Ihr Satz: "Meinen Sie, es interessiert irgendjemand, ob Sie das interessiert? " Dass liest sich zwar gut, doch mich interessiert es schon, dass es diese und jene nicht interessiert und vielleicht auch die Administratoren, damit die solche unwichtige Themen nicht bringen








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