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Duale Ausbildung in Fernost: Die Chinatroniker kommen
DPAStreng, präzise, fleißig: Ausgerechnet die teutonischen Klischee-Tugenden locken immer mehr junge Chinesen in die Niederlassungen deutscher Unternehmen. Neuerdings können sie dort eine duale Ausbildung absolvieren -und anschließend vielleicht im Land ihrer kühlen Träume arbeiten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-876942.html
- #1 27.01.2013 06:36 von
...............
Na ja das Land ihrer Traeume?
Bei Studenten gilt Deutschland meist als Notloesung, da man kein Stipendium oder Geld fuer eine US-Uni, Australien oder Kanada hat.
Die Deutschen gelten als nicht gerade gastfreundlich (zu Recht), die Sprache ist sehr schwer, die deutschen Behoerden sehr wenig hilfsbereit und wenn man wieder zurueck nach China will, was macht man bitte mit Deutsch? Selbst die dt. Expaten sprechen besser Englisch als die meisten Chinesen in 10 Jahren Aufenthalt Deutsch lernen....;-) - #2 27.01.2013 07:59 von
China
der Ansatz in Chinaist richtig aber bei uns nicht. Viele kommen wirklich nur zu uns weil die Uni-Ausbildung ( fast ) gratis ist, die Studentenwohnheime mit ca.250.- Euro / Monat günstig sind und vor allem wil man an bestens ausgerüsteten Instituten viel lernt. Viele deutsche Firmen mit sicherheitsrelevanten Abteilungen nehmen grundsätzlich keine Werkstudenten aus Chia, Iran etc... an und auch das hier arbeiten wollen beschränkt sich oft darauf während des Studiums zu jobben,denn nach bestandenem Master hier, winken oftmals sehr lukrative Angebote im Heimatland oder den USA wo man eigentlich hin will.Der deutsche Steuerzahler hat ausgebildet und Andere profitieren.Wo ist da die Logik ?
- #3 27.01.2013 08:08 von
die Bildung
Ich überlege, wie ich eigentlich eifach meine entsetzung ausprechen kann. Wir leben in Europa, und nur in heutiger ausgabe auf dieser Seite lese ich über tanzen im Davos, der Arbeitlosichkeit i EU um 10% (in einigen Staten 25 %) bei jungen Leuten und wir bilden Chinese aus! Warum wird nichts getan!? In Tschechien bekommen die Absolventen keine Arbeit ! Die augebildeten Chinesen werden dann doch auch in China arbeiten und uns dann eine Konkurenz machen ! Warum macht die EU nichts für eine andere Bildungsrichtung hier bei uns? Die Firmen könten auch dazu beitragen.
Entschuldigen sie bitte mein Deutch. - #4 27.01.2013 08:24 von
schlecht recherchiert?
"Das liegt erstens daran, dass viele junge Chinesen eher einen akademischen Grad als ein Diplom anstreben."
Das Diplom *ist* ein akademischer Grad - zumindest in Deutschland - und einen Diplom-Mechatroniker gibt es weder als Berufsausbildung in Deutschland noch höchstwahrscheinlich in China.
Deutschlands Stärke in der Ausbildung ist das Duale Ausbildungssystem, das es sonst kaum irgendwo gibt. Anderswo gibt es vielleicht eine höhere Akademikerquote, aber viele Berufe, die bei uns Ausbildungen sind, werden anderswo an Hochschulen verlagert, ohne dass sich die Qualität ändert.
Gut, dass man dieses sehr erfolgsversprechende System auch in anderen Länder transportieren kann.
Trotzdem sollte die Autorin aufpassen, dass sie nicht Ausbildung, Studium und die Begrifflichkeiten durcheinanderschmeisst!
"So produzieren die chinesischen Unis zwar massenhaft Ingenieure, doch sind diese für die Anforderungen ihres Berufs kaum gewappnet. "In chinesischen Berufsschulen kommt die Praxis zu kurz", sagt Britta Buschfeld, die die Ausbildungsprogramme der deutschen Auslandhandelskammer weltweit koordiniert. "Auch lösungsorientiertes Arbeiten, Teamwork und Führungskompetenzen werden zu wenig gefördert." "
Was denn nun? Sind die chinesischen Berufsausbildungen schlecht oder die, die ein Studium (= Ingenieur) durchlaufen haben? Ich vermute: Ersteres ist gemeint! - #5 27.01.2013 08:45 von
Was heißt denn hier "Diplom"? Bei uns wurde das Diplom an den Unis doch abgeschafft und nun kommen chinesische Azubis mit einem "Diplom". Bitte nochmal den korrekten Begriff recherchieren.
"Deutsche Strenge": Man sollte mal die Lehrer an unseren Schulen fragen, wie die das sehen... - #6 27.01.2013 08:48 von
Selbstmord
Interessant zu wissen, dass "die chinesischen Unis zwar massenhaft Ingenieure produzieren, doch diese für die Anforderungen ihres Berufs kaum gewappnet sind.
Europas Märkte sind schon jetzt von chinesischen Waren überschwemmt. Kein Grieche, Spanier, Süditaliener wird irgendetwas jemals wieder am Weltmarkt verkaufen und verdienen können, wenn China richtig fit. Also auf geht´s?
Es macht mir Angst zu sehen, wie deutsche Dummköpfe, hier von der "deutschen Auslandshandelskammer" willfährig unser Know-How transferieren.
Wozu? Was hat Deutschland davon?
Dann können die mittlerweile chinesischen Inhaber mittelständischer deutscher Firmen endlich auch die gesamte Herstellungskette auslagern.
Stoppt diesen Wahnsinn, sofort! - #7 27.01.2013 08:56 von
Das ist in der Region nicht nur bei den Chinesen
ich seh das z.B. in Thailand und Myanmar, was da gepfuscht wurd mangels Ausbildung ist grausam. Ich habe z.B. neulich einen Elektriker zugesen die Flachkabel die man in der Regel auf den Ziegeln befestigt um diese dann unter dem Moertel verschwinden zu lassen, auf die fertige Mauer nagelten und weiss anstrichen. Warauf ich die Leute fragte of sie nicht wissen das man dies andersherum macht, die grinsten und meinten alle machen dies so und so gehts mit allen, da ist keinerlei denken da es den Leuten erst gar nicht erklaert wird was das eigentlich ist. Es gibt hier z.B. nur "anlernen" d.h. keine vernuenftige duale Sache wie es in D und OE ablaeuft.
- #8 27.01.2013 08:58 von
Manche haben wohl..
.. den Artikel nicht richtig gelesen. Denn der Pei, der hier als Beispiel genannt wird, wird wohl in Deutschland kein Studium angehen, sondern eine Arbeit, fuer die er ausgebildet wurde. Wenn er als Fachkraft in Deutschland die Luecken füllt, kann das nur positiv fuer Deutschland sein.
Auf der anderen Seite fehlendes 'loesungsorientiertes Arbeiten, Teamwork,...bla bla' muss nicht ueberall funktionieren. Gerade konfuzianistisch gepraegte Laender in Fernost ist es oft produktiver, wenn von oben nach unten delegiert wird.
Und wir sollten auch zugeben, dass fuer die meisten in Deutschland nach dem Studium das Lernen in den ersten Jahren im Berufsleben wieder losgeht. Und wir weurden uns in die Tasche lügen, wenn wir behaupten, im Studium sei der Inhalt wichtiger gewesen als der Abschluss. 90% von dem was gebueffelt wurde, ist doch nur Muell gewesen, das man nur fuer die Pruefung gelernt hat und nie wieder abgerufen wird. Wie effizient ist das denn? - #9 27.01.2013 09:01 von
optional
Chinesische Abschlüsse werden anerkannt, während z.B. osteuropäische Ärzte bei uns keinen Fuß in die Tür bekommen, obwohl man sie durchaus brauchen könnte. Seltsame Logik.
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