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Drum-Revoluzzer Lillinger: Der Berliner mit der Rappelkiste
Katrin LillingerPlastikflasche, Autohupe, Kinderrassel: Christian Lillinger aus Berlin erweitert das traditionelle Werkzeug eines Drummers und wird dafür gefeiert als vollkommen neuer Typ des Jazz-Schlagzeugers. Und wie es sich für einen Revolutionär gehört, ist er jung.
http://www.spiegel.de/kultur/musik/j...-a-878223.html
- #1 19.01.2013 09:19 von
- #2 19.01.2013 09:53 von
Simmt.
Alte Hüte, in der Tat. Die Herren scheinen die völlige Auflösung aller melodischen und rhythmischen Strukturen mit Jazz zu verwechseln. Das wird auch schon seit Jahrzehnten gemacht und ist der Grund für die leeren Konzertsäle.
Ich hoffe immer noch auf den "Young German Jazz" wie ihn z.B. THREE FALL machen. - #3 19.01.2013 10:20 von
Ich finde, dass so etwas schon sehr spannend sein kann und einen coolen Sound haben kann-nur eben ist das nicht mehr ganz so neu, es gibt durch Clicks & Cuts und Co. viele andere Möglichkeiten das ganz toll miteinander zu kombinieren und alte Regel im Jazz zu brechen...
- #4 19.01.2013 10:52 von
Schön aber
Der leider im letzten Jahr viel, zu früh gestorbene Drummer, Dirigent und Performance Künstler Frank Köllges aus Düsseldorf hat das alles schon vor 30 Jahren gemacht.
- #5 19.01.2013 11:30 von
schön?
Hoch komplexe Rhythmen? Das sind eher spastische Zuckungen, autistische Selbstfindungen oder bestenfalls sportliche Übungen (siehe Martin Grubinger). Wie stellt Kenny Barron traurig fest:"Jazz Today is from the Head and Not the Heart." http://www.youtube.com/watch?v=QRWLsdmVJxs . Dem ist nichts hinzuzufügen.
- #6 19.01.2013 11:37 von
Das hat doch...
..Drummer Mani Neumaier von GURU GURU schon vor 40 Jahren "erfunden".
- #7 19.01.2013 11:49 von
Uiiii, wie revolutionär.... zirka 90 Prozent aller Schlagzeuger haben, bevor sie sich ihr erstes Set leisten konnten, auf Kochtöpfen, Plastikflaschen, Holzkisten etc. pp. herumgetrommelt. Und gerade in der experimentellen Jazzszene haben Schlagzeuger über Jahrzehnte hinweg auch immer wieder Alltagsgegenstände in ihr Klangarsenal eingebaut. In New York traf man schon in den 80ern an jeder Straßenecke sehr virtuose Drummer, die auf Plastikeimern spielten. Und die nun nicht gerade revolutionäre Mariah Carey featurte den "bucket drummer" Larry Wright schon 1990 in einem ihrer Videoclips. Mit seinem Kollegen David Chapman war Wright dann auch auf dem "Bahia Black"-Album gefeaturet - an der Seite von "no names" wie Wayne Shorter, Herbie Hancock, Bernie Worrell, Henry Threadgill und Bill Laswell.
- #8 19.01.2013 12:55 von
nicht ganz neu, aber
lillinger hat nen eigenen sound! es gibt legionen von
musikern, hochvirtuos, aber austauschbar, da belanglos. - #9 19.01.2013 13:05 von
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