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Druck auf Journalisten: Peking weist Korrespondentin von al-Dschasira aus
REUTERS/ ChinaAid.orgErstmals seit 14 Jahren muss eine akkreditierte ausländische Journalistin China verlassen. Die englischsprachige Reporterin des arabischen Fernsehsenders al-Dschasira, Melissa Chan, musste ausreisen. Der Führung in Peking passte offenbar ein Bericht über Arbeitslager nicht.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...831887,00.html
- #1 08.05.2012 06:35 von
Armselig
Da hat China sich in den letzten Jahrzehnen zu einer der stärksten Volkswirtschaften entwickelt, die auch wissenschaftlich hervorragende Leistungen hervorbringt, auf die das Land und seine Menschen zu recht mächtig stolz sind.
Dennoch misstraut die Regierung allem und jedem:
Die unleugbaren wirtschaftlichen Fortschritte haben jedoch bei den politisch Verantwortlichen keinerlei Umdenken bewirkt; denen fehlt weiterhin jegliches souveränes Selbstvertrauen, das normalerweise mit einer solchen Entwicklung einhergeht.
Ökonomisch: riesig; politisch/ sozial: armselig - #2 08.05.2012 06:59 von
Gegenschlag
Interessant - man schiebt eine Frau ab, weil man über einen Bericht verärgert ist, mit dem die Frau nix zu tun hat.`Dass man damit in die berufliche Karriere einer Person eingreift und evtl. negativ beeinflusst, scheint dabei gar nicht zu stören. Das verwundert dann auch wieder nicht - ist China doch ein Land, wo Bürger illegal - weil ohne Prozess - auf Jahre wegesperrt werden können.
Die Journalisten dieser Welt sollten sich das nicht gefallen lassen. Wie wäre es denn damit, wenn Journalsiten den Spieß mal umdrehen und geschlossen mit Ausreise drohen? Irgendwie muss man doch darauf reagieren... - #3 08.05.2012 07:45 von
- #4 08.05.2012 08:18 von
- #5 08.05.2012 08:24 von
- #6 08.05.2012 08:27 von
- #7 08.05.2012 08:32 von
Armselig
Eine aufstrebende Weltmacht hat Angst vor der freien Meinungäußerung und darum unterdrücken sie alles was sich in ihren Weg stellen könnte.
Aber solche Angst, also einer könnte ja mal ihnen nicht nach dem Mund reden haben doch nicht nur die Chinesen, Russen und andere Länder die wir hier ständig kritisieren, sondern auch bei uns ist die freie Meinungsäußerung nicht immer genehm und Menschen die das tun werden diskreditiert und ihre Beiträge zensiert und nicht öffentlich gezeigt.
Ich habe es in der DDR-Zeit erleben müssen wie es ist wenn man seine Meinung nicht frei äußern konnte, immer hatte man sich an einer vorgegebenen parteilich und staatlich verordneten Ansichten zu halten und schon der kleinste Ausrutscher wurde einem angekreidet und konnte dann schlimme Folgen hinter sich herziehen.
Es war ein system dass ständig Angst hatte, sie könnten die eigenen Menschen verlieren und sie glaubten tatsächlich daran, dass westliche Meinungen sie verunglimpfen würden, dabei wollte man nur die Welt so darstellen wie sie war und man wollte sich selbst nicht belügen.
Aber in der heutigen freien demokratischen Welt ist es auch nicht viel anders, auch hier darf man nie zu weit gehen, wobei ich damit nicht meine, dass man Hass streut.
Die Meinungsfreiheit wird auch nur solange gewehrt wie es gewissen Leuten genehm ist und sie entscheiden was du sagen, oder zu schreiben hast.
Wenn dieses System sich mit den Rücken an der Wand gedrängt sieht, werden sie dann anders als die Chinesen und Russen handeln, ich glaube es nicht.
Darum sollten wir die Meinungsfreiheit aller Bürger zulassen, außer einer verbreitet faschistische und Hasstiraden unter den Menschen. - #8 08.05.2012 08:51 von
- #9 08.05.2012 08:55 von
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