REUTERSSeit zweieinhalb Jahren stützen die Euro-Staaten und der IWF Griechenland mit immer neuen Milliarden - und nun soll plötzlich Schluss sein? Die Drohungen der Bundesregierung zeigen, wie unehrlich die angebliche Rettung des Landes bisher betrieben wurde.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...845901,00.html
Versprechungen und nichts als leere Versprechungen. liest sich fuer mich als waere der "Verbrecher" der "Gute" hier. GR luegt und beweist es verdient keine weitere Hilfe.
"So haben Griechenland und seine Retter jahrelang die Realität verdrängt. Hauptsache, die Milliarden kaufen noch ein bisschen Zeit."
Nur darum ging es, Zeit zu kaufen, um die eigenen Banken zu retten. Jetzt kann Griechenland über den Hades gehen.
Wer, wie in den griechischen Medien und im Mainstream DIE Deutschen als Nazis beschimpft, brauch sich nicht zu wundern, wenn die Zahlmeister Europas keine Lust mehr haben, die griechischen Bürokraten, Lokalpolitiker und Neureichen dicker zu machen. Griechen haben mehr als 600 Milliarden Euros z.B. auf schweizer Banken. Soll das griechische Finanzamt dem Beispiel NRWs folgen und Steuer-CDs kaufen... Geld ist vorhanden!
wenn Verantwortliche der Wirtschaft nach einem Jahr solch ein Chaos anrichten dann schmeisst man sie raus.
Wir haben nächstes Jahr die Chance diesem gemerkel ein Ende zu machen! Sucht nicht die Schuld bei den Anderen!
Und dieser Satz galt von Anfang an, er gilt für Griechenland wie für Spanien, ebenso für Italien und Zypern. Irland und Portugal haben eine reelle Chance.Es gibt in dieser Krise keine billigen Lösungen. Doch wahrscheinlich ist ein Bankrott Griechenlands tatsächlich der beste Weg. Es würde dem Land die Chance zum Neuanfang eröffnen und dem Rest der Euro-Zone davor bewahren, noch mehr Geld in ein schwarzes Loch zu überweisen.
Was es jetzt braucht, ist ein Nord-Euro sowie einen Marshall-Plan für die schlimmsten Folgen. Die einzige Frage, die sich noch stellt, ist die nach dem "wie", nicht die nach dem "ob". Das Kind liegt längst im Brunnen, also sollte man daran arbeiten.
Europa wird zusammenhalten, solange man nur ehrlich bleibt. Aber daran hapert es in Brüssel - nicht so sehr in Deutschland.
Zusätzlich zu Ihren immer noch vorsichtig formulierten Thesen, gesellt sich die, wonach Frau Merkel durchaus aus dem Euro raus will, aber dafür erst gewichtige Gründe braucht, da sie sonst außenpolitisch isoliert wird. Wenn es dann heißt "Sorry, wir haben alles versucht!" dürfte Deutschland selbst im Nehmerstatus sein und trotzdem sind alle sauer auf uns! Der Treppenwitz ist allerdings, dass genau vier deutsche Bundesländer tatsächlich den gesamten Euro-Schwachsinn finanzieren sollen. Hat sich schon mal jemand Gedanken gemacht, wie das funktionieren soll?
Ich denke wir haben Unehrlichkeit auf beiden Seiten. Der Geldseite ging es darum die eigenen Verluste, besonders die der wildgewordenen Banken, so gering wie möglich zu halten, der anderen so lange wie möglich weiter zu machen wie bisher.
Der Netto Effekt ist vor allem, das fast alles Privatvermögen der Griechen, besonders der sehr reichen, abgezogen wurde. Das ist einfach pervers - zeigt aber was für ein Gigant auf hohlen Füssen der EURO und die EU geworden sind.