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Drohungen der Bundesregierung: Scheinheilige Griechen-Retter

REUTERSSeit zweieinhalb Jahren stützen die Euro-Staaten und der IWF Griechenland mit immer neuen Milliarden - und nun soll plötzlich Schluss sein? Die Drohungen der Bundesregierung zeigen, wie unehrlich die angebliche Rettung des Landes bisher betrieben wurde.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...845901,00.html
  1. #130

    Zitat von pl-pitt Beitrag anzeigen
    Fazit: Etwas mehr Zurückhaltung in Wort und Schrift wäre vom politischen Deutschland, aber auch hier im Forum, angebracht!
    Wenn Sie seinerzeit ein AUge zugedrückt haben dann sollten Sie nun wirklich zurückhaltend sein. Ich meinerseits habe nie ein Auge zugedrückt sondern mich immer gerne bei Politikern mit meinem Hinweis auf den Bruch von verträgen unbeliebt gemacht. Und wer angesichts von Regierungspolitikern kritisiert wird das angesichts eines Augenzudrückers von annodazumal weiterhin tun.
  2. #131

    Zitat von michael1960wupper Beitrag anzeigen
    D hat bisher 500 Millionen an der Krise VERDIENT und GR keinen Cent geschenkt! Bildung hilft.. Mein Gott, ist das hier BILD Niveau!
    Stimme völlig zu. Die 500 Mio sind völlig aus der Luft gegriffen udn damit Bild Niveau.

    Aber was wollten Sie uns nun sagen, ausser dass Sie Bild-Leser sind?
  3. #132

    Wenn man bedenkt wie "nett" die Deutschen...

    Zitat von conny2 Beitrag anzeigen
    Und es würde mich sehr wundern, wenn es nicht von Anfang an so gedacht und geplant gewesen wäre.
    ...Medien, insbesondere die Springerpresse und die BLÖD-Zeitung über die Griechen hergefallen sind, dann kann ich mir sehr gut denken das dies so geplant war. Da wird dem Deutschen, leichtgläubigen Erzkonservativ-Neoliberalen Volke, dann kurz mittels der Presse vermittelt das die Griechen "faul" sind und "sich mit verlogenen Mitteln in den €uro geschlichen haben" und schon laufen diese Sturm weil sie glauben, nicht den Banken ihr Geld zu geben, was der Wahrheit entspricht, sondern den Leuten dort !

    Die Leute dort aber fühlen sich von den Deutschen verraten, da sie nicht kapieren, warum sie Sparen sollen, wenn die Banken für alles verantwortlich sind ! Und treten auf die Bremse ! Dies gefällt wiederum Deutschland nicht, insbesondere den Casino-Wettern der Deutschen Bank, die darauf gewettet haben das Griechenland aus dem €uro fliegt, und prompt kriegt Schäuble den Hinweis, dafür zu Sorgen das dies auch passiert.

    In den Banken und am Aktienmarkt köpft man mittlerweile den Champagner. Weil man nicht nur gut an den manipulierten Zinsgeschichten verdient hat, sondern weil man auch beim Griechenland Ausstieg mächtig kassieren wird. Und wer irgendwie denkt, das geht doch nicht mit Rechten Dingen zu, der kann sich freuen, denn sollte der Fiskalpakt/ESM im September doch verabschiedet werden, dann geht dieses Spiel munter weiter, bis der Finanzsektor sich dumm und dähmlich verdient hat und Europa dabei ruiniert bis auf Ewigkeiten ! Dann gibt es Langzeitarbeitslosigkeit en Masse, die Kluft zwischen Arm und Reich wird noch größer und Europaweite Arbeitslosigkeit steigt auf 38 Millionen Menschen ! Vielen Dank Merkel ! Ihre "Krisenpolitik" ist echt mittlerweile so lächerlich, das ich mich Frage, wie sie sie überhaupt noch, außer an ihre Finanzklientel, verkaufen können.
  4. #133

    so isses

    Zitat von indisbelief Beitrag anzeigen
    ... die Banken die Zeit benötigt haben um ihre griechischen Verluste zu minimieren? Jetzt, wo die Last eines griechischen Bankrotts hauptsächlich den Steuerzahler betrifft, geben die Banken den Weg für einen Austritt GR aus der Eurozone frei. Das muss man sich mal vorstellen: Der Steuerzahler zahlt die Zeche und wurde durch geschickte Lobbyarbeit auch noch dazu gebracht die Übergangszeit zu finanzieren! Danke an Regierung und Opposition!!!
    Hauptrisiko für GR: französische Banken. Deshalb hatte Sarkozy nämlich Merkel in diese "Rettung" gezwungen. (nun gut, auch die dt. Banken hatten einen Riesenhaufen gr. Staatsanleihen).
    Nur Eichel hat keine...
    Der Eichel, der noch groß getönt hatte, das griech. Staatsanleihen so sicher seien, das er sogar privat welche erwerben werden.
    Als er seinerzeit nach dem griech. Schuldenschnitt dazu gefragt wurde, was jetzt aus seinen Staatsanleihen wurde, verwies er auf Schwierigkeiten und das aus dem Plan 5000 Euro anzulegen leider nichts geworden sei. Technische Probleme.
  5. #134

    Ich muß Sie enttäuschen.

    Zitat von spiegelreflexion Beitrag anzeigen
    Wo ist die. Partei für intelligente Wähler?!?
    Es gibt keine "Partei für intelligente Wähler" oder eine sogenannte "Alternative", weil für alle etablierten Parteien "Europäismus"
    Staatsdoktrin ist. Demokratie ist also nicht Lösung, sondern Teil
    des Problems.
  6. #135

    Tatsache ist,

    dass Griechenöand nur mit einer eigenen Währung die Chance auf einen Neuanfang hat. Ökonomen (im allgemeinen von "Experten" als solche verschriien, die keine Ahnung haben) und Praktiker (auch z.B. ehemalige Industriellenvorsitzende...) haben das natürlich schon vor zwei Jahren erkannt und auch gesagt. Indes, in der Regierung und unter Politierkern befinden diese Leute sich nicht - aus ihnen ist etwas geworden, so dass sie sich auch nicht als so genannte "Experten" ihre Brötchen verdienen müssen. Die bereits geflossenen Milliarden sind natürlich futsch - auch das war von vornherein klar. Jeder verschleppte Konkurs kostet Geld, und je größer das Unternehmen, desto mehr. Wenn Herr Schlekcer möglicherweise der Konkursverschleppung angeklagt wird (was bei der Gesellschaftsform schwer möglich ist), dann sollte man zu allererst jene Bundestagsabgeordneten anklagen, die für diese ewigen Rettungspakete votiert haben. Aber nein, die Herren haben sich ja immunisiert. Schade, im Gefängnis könnten sie wenigstens für eine gewisse Zeit keinen weiteren Schaden anrichten.
  7. #136

    Keine Milliarden für das griechische Volk

    sondern Hilfsmilliarden für Banken die die Lieferungen von Waffen UBooten etc. finanziert haben. Und weil die griechische Regierung wußte dass Sie niemals zahlen konnte hat man erstens in den Geberländern sein Image mit guter Wirtschaftslage poliert und jetzt darf der dumme Bürger dafür dass er gearbeitet hat auch noch die Rechnung bezahlen , diesem stinkts und der gemeine Grieche wird dafür verachtet. Nur der kann gar nichts dafür und wehrt sich. Die Banken und die Industrie sowie Ihre Politikerfreunde reiben sich die Hände, und benutzen alles noch für den Niedergang des Euros so funktioniert globales Verbrechen. Dafür bekommen Politiker Spitzenposten in der Industrie.
  8. #137

    Unsinn

    Zitat von tizian Beitrag anzeigen
    Verheugen hat es neulich mal in einer Talkshow sehr klar eingeräumt, alles was bisher Eurorettung genannt wurde, ist nichts anderes als eine Bankenrettung und dass praktisch nicht ein Cent beim Volk sondern bei den Gläubigern gelandet sei...
    Wenn man den Griechen die Zinsen zahlt für die Kredite, die sie schon verfuttert haben, ist das keine Wohltat für die Banken, sondern für die Griechen. Dass man das Geld nicht durch deren Hände gehen lässt, scheint angesichts des Zustands des Landes angebracht.
    Wenn ich Ihnen Ihre Miete zahle, ist der Begünstigte nicht Ihr Vermieter. Sie sind es.
  9. #138

    etwa 210 von 300 Sparauflagen wohl nicht erfüllt

    ...dann soll noch jemand den Gläubigern der Überbrückungsgelder (es wurde immer nur Hilfe zur Selbsthilfe geleistet, schließlich sind es "Kredite") vorwerfen, sie hätten eigensinnig gehandelt. Dieser Kommentar ist an Naivität kaum zu überbieten. Wenn das Boot 300 Löcher hat und fast voll gelaufen ist, muss ich handeln und mehr als 90 Löcher stopfen. Das Ganze ist ein Paket, ich kann mir nicht die Reförmchen rauspicken und wenn es dann nicht aufgeht, sind die anderen Schuld. Statt Reformen umzusetzen versteckt man sich hinter (einmal wieder) notwendigen Neuwahlen und legt die Hände in den Schoß. Dann wählt man die alte korrupte Elite und hofft. Ich hoffe dieses Mal vergeblich.
  10. #139

    Akropolis Adieu

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit zweieinhalb Jahren stützen die Euro-Staaten und der IWF Griechenland mit immer neuen Milliarden - und nun soll plötzlich Schluss sein? Die Drohungen der Bundesregierung zeigen, wie unehrlich die angebliche Rettung des Landes bisher betrieben wurde.

    Schuldenkrise: Die Drohungen gegen Griechenland sind scheinheilig - SPIEGEL ONLINE
    Na endlich!
    Dank des völlig abwegigen Verhaltens von Basta-Kanzler Schröder im Verbund von Hans Eichel wurde GR entgegen dem Rat vielen Experten in die Eurozone aufgenommen. Man kann ja sonst von ihm halten,
    was man will (nicht viel), aber Stoiber hat massiv gewarnt.
    Griechenland hatte nie die strukturellen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für den Euro.
    Man sieht es ja jetzt wieder. Es fehlt alleine der Wille, hier entscheidende Dinge zu verändern in Griechenland. GR hat einen völlig aufgeblähten Staatsapparat. Anstatt hier 100000 Leute zu entlassen (ich weiß, ist schlimm) werden so noch Einstellungen vorgenommen. Eine Armee, die völlig überdimensioniert ist.
    Die Macht der Reeder. Es gibt kein Grundbuchsystem (wer soll investieren, wenn er nicht weiß, ob das Grundstück auch ihm gehört).
    Es gibt keine funktionierende Finanzverwaltung.
    Und ich befürchte, dass die Troika sowiewo mit Lügenstatistiken versorgt wird (wie bei der Aufnahme in die Eurozone).
    Dieses Land hat in der Eurozone nichts verloren. Laßt sie sich doch wieder die Drachme einführen, langsam die Renten halb Drachme, halb Euro auszahlen,sich konsolidieren, wie z.B. Argentinien nach der Staatspleite.
    Der Euro geht nicht unter und einen Krieg gibt es höchsten im Nahen Osten.


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