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Drohung mit Pranger: Griechenland stellt Steuersündern Ultimatum

Sie haben noch zehn Tage: Wenn besonders dreiste griechische Steuersünder bis dahin nicht ihre Schuld beglichen haben, will die Regierung ihre Namen veröffentlichen. Auf der Liste stehen allein 40 Bürger, die jeweils mehr als*hundert Millionen vor dem Fiskus versteckt haben sollen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...797635,00.html
  1. #20

    Dr.

    Zitat von itstk Beitrag anzeigen
    ...hab' ich auch spontan gedacht:
    "Das ist alles? - Wo kann man sich dafür einschreiben?"
    Ich zahle in Griechenland ja auch keine Steuern. Zumindest nicht auf direktem Wege. Nur über den Umweg über das Deutsche Finanzamt meines "Vertrauens"...
    Weiß noch nicht genau was ich jetzt schlimmer finden soll, die griechischen Steuerhinterzieher oder die Eurogutmenschen, die sich mal wieder von hohlen Ankündigungen über den Tisch ziehen lassen.
  2. #21

    Zitat von rhs Beitrag anzeigen
    ... warum stellt dann das griechische Finanzamt keinen Strafantrag? Steuerhinterziehung ist doch wohl auch in Griechenland ein Straftatbestand. Oder nicht?
    Natürlich nicht. Wie kommen Sie darauf?
  3. #22

    f

    Zitat von styxx66 Beitrag anzeigen
    So hört sich für mich die Drohung der unterirdischen Sirtaki-Gaukler in der Regierung an.
    Mir sind "Sirtaki-Gaukler" in der Regierung lieber als "Sauerkraut-Braune". Kehren Sie erst mal im eigenen Ländle, bevor Sie sich so abfällig über die neue griechische Regierung äußern.
  4. #23

    @alle

    Eine Denkhilfe an alle, die sich hier gerne mal wieder das Maul über uns Griechen zerreißen, aber Probleme mit dem Denken haben:

    Es geht hierbei vor allem um Gelder, die im Ausland stecken und an die der griechische Staat nicht so ohne weiteres herankommen kann.
    Ich denke, die besser verdienenden unter den hier mitlesenden verstehen was ich meine.
  5. #24

    RE: deplatzierte Kommentare

    Zitat von Soilets Beitrag anzeigen
    Eine Denkhilfe an alle, die sich hier gerne mal wieder das Maul über uns Griechen zerreißen, aber Probleme mit dem Denken haben:

    Es geht hierbei vor allem um Gelder, die im Ausland stecken und an die der griechische Staat nicht so ohne weiteres herankommen kann.
    Ich denke, die besser verdienenden unter den hier mitlesenden verstehen was ich meine.
    Ganz genau! Wie ist es hier in D mit den Steuergeschenken via CD/DVD aus LUX oder LIE? Schon vergessen?
    Übringens sind die Kommentare hier vielerorts für den Papierkorb (=ungelesen zu löschen)!
  6. #25

    Das...

    Zitat von talkbully Beitrag anzeigen
    In D kann man, siehe H. Zumwinkel. Der ist am Knast vorbeigeschliddert, weil er "nur" 990.000 Euro Zinsen nicht versteuert hat.
    Bei 1,0 Mio gehts in den Knast.
    Hatte er eventuell Helfer um drunter zu bleiben?
    Komischer Weise habe ich das durch nichts bewiesene Gefühl.
    Ganz so weit sind wir meiner Meinung nach nicht von den griechischen Verhältnissen entfernt.
    ...vergessen wir lieben Deutschen natürlich allzu gerne. Ständig werden hier auch von den "Großen" Steuern hinterzogen, die dann für ein kleines Taschengeld dann doch wieder frei kommen. Nichts desto trotz, gehören auch diese Steuerhinterzieher in GR hinter Gitter. Nur zum einen geht es hier in erster Linie um Leute, an deren Geld man nicht ohne weiteres kommt und zum zweiten müssen sich die Politiker so oder so schön zurückhalten mit ihren Forderungen nach weitergehenden Strafen, da sie entweder selbst genug Dreck am stecken haben oder aber sind familiär und zumindest freundschaftlich mit jemanden so eng, dass sie denen natürlich nicht an den Karren pi... wollen.
  7. #26

    Dr.

    Zitat von Soilets Beitrag anzeigen
    Eine Denkhilfe an alle, die sich hier gerne mal wieder das Maul über uns Griechen zerreißen, aber Probleme mit dem Denken haben:
    Es geht hierbei vor allem um Gelder, die im Ausland stecken und an die der griechische Staat nicht so ohne weiteres herankommen kann.
    Ich denke, die besser verdienenden unter den hier mitlesenden verstehen was ich meine.
    Nur mal so ins Unreine gedacht... Was genau soll dann eine Veröffentlichung der Namen bringen. Sollen die eine Postkarte mit Urlaubsgrüßen schreiben?
    Und selbst wenn das Geld im Ausland ist, wie sieht es dann mit der Pfändung von Immobilien aus? Sind die etwa auch alle im Ausland. Und wenn es europäisches Ausland ist, warum kann deutsches Geld nach Grichenland fließen und grichische Steuerbehörden nicht im Wege der Amtshilfe auf derartige Werte zugreifen?

    Klar könnte die Antwort lauten: "Weil das nun mal so ist!". Dem möchte ich aber entgegnen, daß DAS halt geändert werden muss, wenn Griechenland Kohle von uns haben will!
  8. #27

    warum?

    Warum ist das überhaupt eine Meldung bzw. einen Artikel wert? In anderen EU-Staaten (z.B.) Estland ist das seit Jahr und Tag schon gängige Praxis! Unabhängig von der Summe und jederzeit online einzusehen, natürlich mit nahezu minütlicher Aktualisierung.
    Armes, reiches Griechenland was sich solch ein Versagen erlaubt hat.
  9. #28

    Kann ich nachvollziehen

    Zitat von tlogor Beitrag anzeigen
    Nein danke, den Merkel-Euro-Schmarotzerstaat dürfen sie schon alleine bedienen bzw. diejenigen, die Frau Merkel gewählt haben.
    Schöne Grüsse aus dem Ausland.
    Vielen dank. Dem kann ich mich nur anschliessen. Seit zwanzig jahren fort aus Deutschland (legal ohne steuerschuld).
    Ach so, toll finde ich die veröffentlichung erst ab mindestens €uro 150.000 schuld. Würde sonst die einzelne zeitung nicht ausreichen um alle namen abzudrucken?
  10. #29

    Warum veröffentlichen...?

    Vielleicht verstehe ich das nicht, aber wieso sollte man da was veröffentlichen:

    "Ding Dong (morgens um 7 Uhr)! Die Steuerfahndung, wir würden gerne ihr gesamtes Haus durchwühlen und alles mitnehmen was nicht angeschraubt ist. Ach ja, ihre Besitztümer haben wir bereits konfiziert. Die Bankkonten sind eingefroren. Wenn Sie uns bitte in die Untersuchungshaftanstanlt folgen würden."

    Ist doch viel besser?! Dann kann man auch veröffentlichen. Aber das Bild für die Bevölkerung ist doch fatal, wenn man eine Liste mit namen veröffentlicht und die Herrschaften sitzen längst in ihrem Zweitwohnsitz in der Schweiz.








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