Drohung mit Grenzkontrollen: Sarkozy verprellt EU-Partner

DPAFrankreichs Präsident stößt in Europa auf Unverständnis. Mitten im Wahlkampf drohte er, die Teilnahme am Schengen-Abkommen ruhen zu lassen, wenn illegale Zuwanderung nicht stärker bekämpft werde. Luxemburgs Außenminister wirft Sarkozy vor, ein Markenzeichen der EU "mit Füßen zu treten".

http://www.spiegel.de/politik/auslan...820842,00.html
  1. #20

    xxx

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frankreichs Präsident stößt in Europa auf Unverständnis. Mitten im Wahlkampf drohte er, die Teilnahme am Schengen-Abkommen ruhen zu lassen, wenn illegale Zuwanderung nicht stärker bekämpft werde. Luxemburgs Außenminister wirft Sarkozy vor, ein Markenzeichen der EU "mit Füßen zu treten".

    Drohung mit Grenzkontrollen: Sarkozy verprellt EU-Partner - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn hat leicht reden, weil Luxemburg die Probleme einfach nicht hat die offene Grenzen mit sich bringen.
    Ich kenne auch nicht deren Sozialgesetze, aber Herr Asselborn kann ja ein leuchtendes Beispiel abgeben und viele der Problemfälle sich zu eigen machen.
  2. #21

    Adieu

    Sakozy. Auch mit Tante Merkels Hilfe und populistischen rechten Sprüchen geht es wohl zuende mit der Regentschaft ;-)
    Und keiner wird trauern.
  3. #22

    Nachtrag

    Als kleiner Nachtrag: Die Probleme mit dem Schließen der Grenzen zu lösen ist ähnlich sinnvoll wie Raubmord durch Enteignung zu verhindern. Lösungen für dringende Probleme müssen her, statt der Verwaltung des Status Quos um jeden Preis. Das erfordert allerdigns kreatives Denken und keine Verwalterdenke.
  4. #23

    Franzosen: wählt Links

    Ein Markenzeichen? einer politisch linken Elite sowie des von dieser eingefangenen Bevölkerungsanteils, mit dem man den ungefragt gebliebenen Bevölkerungsanteil regelmäßig vor den Kopf stößt.

    Bei mir stoßen EU Markenzeichen auf Unverständnis, durch keine Wahlvorgänge legitimiert, dies gilt für fast alle Markenzeichen dieser Art von EU. Da wäre die Auflösung unserer im Grundgesetz verbrieften Rechte durch eine schlichtweg nicht legitimierte EU- Kommission, die Aufgabe unserer eigenen Währung, und die daraus nun sichtbar werdenden Verwerfungen, ganz sicher auch für die Existenz unserer eigenen Gesellschaft.

    Markenzeichen der EU, das sind Hirngespinste einer selbsternannten Elite, und dieser Sarkozy gehört dazu.

    Ich hoffe, die Franzosen gehen bei der anstehenden Wahl die Abkürzung und wählen sozialistisch. Wie auch wir hier in der BRD 2013 die CDU abwählen, möglichst Die Linke ( aber Grüne, SPD, Piraten: das geht auch. FDP: bitte nicht mehr, der Versuch scheiterte bei der letzten Wahl) damit wenigtens der Eintritt des kommenden Desasters sich beschleunigen kann.

    Mehr an Einfluß durch Wahlen per Obstruktion haben wir einfach nicht mehr. Dann also so.

    Also Franzosen: wählt diesen Sozialisten an Stelle dieses Möchtegern- Konservativen Sarkozy, der jetzt plötzlich (wie ist mir auf einmal?) sich zu erinnern vorgibt, was seine übergangenen Wähler eigentlich von ihm erwartet hatten.

    Zeigt Euren Stolz, daß ihr nicht nach jeder Euch hingehaltenen Wurstpelle schnappt.
  5. #24

    kkkk

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frankreichs Präsident stößt in Europa auf Unverständnis. Mitten im Wahlkampf drohte er, die Teilnahme am Schengen-Abkommen ruhen zu lassen, wenn illegale Zuwanderung nicht stärker bekämpft werde. Luxemburgs Außenminister wirft Sarkozy vor, ein Markenzeichen der EU "mit Füßen zu treten".

    Drohung mit Grenzkontrollen: Sarkozy verprellt EU-Partner - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ich bin gerne bereit, an den Grenzen wieder meinen Pass vorzuzeigen. Die Aktion "Offenes Scheunentor" war m.E. ein Reinfall.
  6. #25

    Das hat er von IM erika gelernt:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frankreichs Präsident stößt in Europa auf Unverständnis. Mitten im Wahlkampf drohte er, die Teilnahme am Schengen-Abkommen ruhen zu lassen, wenn illegale Zuwanderung nicht stärker bekämpft werde. Luxemburgs Außenminister wirft Sarkozy vor, ein Markenzeichen der EU "mit Füßen zu treten".

    Drohung mit Grenzkontrollen: Sarkozy verprellt EU-Partner - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Wählerstimmen am rechten Rand fischen ist besser als in der Opposition landen.
  7. #26

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frankreichs Präsident stößt in Europa auf Unverständnis. Mitten im Wahlkampf drohte er, die Teilnahme am Schengen-Abkommen ruhen zu lassen, wenn illegale Zuwanderung nicht stärker bekämpft werde. Luxemburgs Außenminister wirft Sarkozy vor, ein Markenzeichen der EU "mit Füßen zu treten".

    Drohung mit Grenzkontrollen: Sarkozy verprellt EU-Partner - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Interessant!
    Sind eigentlich die franz. Banken durch, mit den PIGIS-Anleihen?
    Hat er schon was zum euro gesagt?
    Weil nach 'Raus aus Schengen' waere der naechste konsequente Schritt dann ja 'Raus aus dem Euro', oder?
    Interessant, was Merkel doch fuer Leute unterstuetzt. Alternativlos!.
  8. #27

    Jahrhundertelang ...

    Zitat von recardo Beitrag anzeigen
    Nun hat der Sarkozi einmal Recht und schon hacken alle auf ihn ein. Natürlich muß er sein Volk schützen; es wäre gut, wenn auch Deutschlands Regierung sich daran ein Beispiel nehmen würde. Die EU ist gescheitert, völlig überdemensioniert, es sind soviele Völker darin, dass sie daran scheitern wird. Kaum noch jemand will diese undemokratische EU, die politische Elite war es immer, aber dann wird es auch schon mau. Es wird Zeit diese EU zu verkleinern, Macht zurück zu holen oder sie ganz abzuschaffen. Eine EU immer nur gegen jegliche Mehrheit wird nicht überleben.
    ..hat Frankreich "seine" Kolonien in Nord-,Zentralafrika und Südamerika ausgeplündert. Die Ausgeplünderten wollen sich jetzt etwas vom
    "Mutterland" zurückholen. Aber trotzdem glaube ich, daß die jetzigen afrik. Führer, wenn sie fliehen müssen, mit ihren Milliarden in Frankreich willkommen sind (abr auf KEINEN FALL die arme Masse).
    VIVE LA FRANCE!
  9. #28

    realitätsfern

    Zitat von grana Beitrag anzeigen
    Also ich bin auch für Grenzkontrollen und gegen die Einwanderung in unsere Sozialsysteme, bin wohl sehr weit rechts...
    Mit rechts hat das glaube ich nichts zu tun - nur damit, dass Sie weit im Binnenland wohnen und keine Ahnung haben.
    Ich wohne 1 km von Frankreich entfernt und arbeite in der Schweiz. Ich bedanke mich, wenn an den Grenzen wieder grundsätzlich kontrolliert wird. Einwanderung in die Sozialsysteme verhindert man damit keinen Deut, aber man nervt die Bürger, die an der Grenze leben und diese auch regelmässig überqueren. Statt Dauerkontrollen brauchen wir grenzübergreifende Kooperation - also Zusammenarbeit statt nationaler Abschottung. Was S da macht ist reiner Populismus und Bauernfängerei. Markige Sprüche für den Stammtisch, weiter nichts.
  10. #29

    oh je

    Zitat von herr_kowalski Beitrag anzeigen
    Wählerstimmen am rechten Rand fischen ist besser als in der Opposition landen.
    Herr Sarkozy beweist damit nur das er ein politischer Grobmotoriker ist. Solch ein Thema, für das Wahlkampf Gemetzel zu verhunzen, scheint mir dumm. Wie hier schon oft gesagt wurde, ist diese Forderung in der realen Praxis doch kaum durchführbar.
    Sarko is eben doch nur ein Headline-macher, und leider nicht viel mehr. Schade ich find ihn machmal ganz ... keine ahnung, hab grade meine Meinung geändert.