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Drohnenopfer in Pakistan: Feldzug gegen die Roboter-Killer

Kareem Khan verlor bei einem Drohnenangriff in Pakistan einen Bruder und seinen Sohn. Jetzt macht sich der Journalist auf die Suche nach den Schuldigen - und verklagt den amerikanischen Geheimdienst CIA.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...731821,00.html
  1. #1

    Unterstützung

    Das Anliegen des Mannes ist absolut gerechtfertigt. Wie kann es sein, dass ein Geheimdienst militärische Aufgaben übernimmt und de facto als Killerkommando agiert? Bekanntlich arbeitet die CIA auch mit privaten Sicherheitsdiensten zusammen, so dass sich eine Armee neben der Armee etabliert hat. Diese agiert im rechtsfreien Raum und widerspricht den hehren Zielen der "westlichen Welt". Nachzulesen hier: http://civitaslibertatis.wordpress.c...g-des-krieges/
    Ich wünsche Herrn Khan viel Erfolg!
  2. #2

    .

    Vielleicht sollte sich der gute Mann als erstes bei seinen Stammesältesten beschweren, die mit ihren militanten Dorfmilizen der pakistanischen Armee und Polizei die Kontrolle dieses Anarcho-Gebietes unmöglich machen.

    Dass die Amis nicht tatenlos zusehen, wie sich im Grenzgebiet ein faktisch autonomer Rückzugsraum der Teleban etabliert, ist nachvollziehbar.
  3. #3

    sie sollten verboten werden

    Drohneneinsätze sind eine riesige Schweinerei.
  4. #4

    Eigentlich einleuchtend

    Zittat_ Artikel:"Da die CIA keine militärische Organisation ist, sondern der zivile Auslandsgeheimdienst der USA, handelt es sich nach Ansicht der Anwälte um einen Fall, bei dem Zivilisten gezielt andere Zivilisten töten. "Die CIA genießt weder nach nationalem noch nach internationalem Recht Immunität"
  5. #5

    Das fünfte Gebot

    "Du sollst nicht töten" gilt auch für die CIA, das kann auch der Präsident nicht aufheben.
  6. #6

    Warum nicht 500 Godzilliarden?

    Zitat von PeteLustig Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte sich der gute Mann als erstes bei seinen Stammesältesten beschweren, die mit ihren militanten Dorfmilizen der pakistanischen Armee und Polizei die Kontrolle dieses Anarcho-Gebietes unmöglich machen.

    Dass die Amis nicht tatenlos zusehen, wie sich im Grenzgebiet ein faktisch autonomer Rückzugsraum der Teleban etabliert, ist nachvollziehbar.
    Eine 500 Millionen Dollar Forderung bei denen durchzudrücken wäre ungleich schwieriger und wahrscheinlich gefährlicher.
    Frage mich allerdings welche Horde afghanischer Anwälte die utopische Forderung von 500 Millionen erdacht hat.
  7. #7

    Unsinn

    Zitat von PeteLustig Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte sich der gute Mann als erstes bei seinen Stammesältesten beschweren, die mit ihren militanten Dorfmilizen der pakistanischen Armee und Polizei die Kontrolle dieses Anarcho-Gebietes unmöglich machen.

    Dass die Amis nicht tatenlos zusehen, wie sich im Grenzgebiet ein faktisch autonomer Rückzugsraum der Teleban etabliert, ist nachvollziehbar.
    Vielleicht sollten die USA mal mit ihrem Verbündeten Pakistan sprechen, die nachweislich die Taliban in der Grenzregion unterstützen. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass das Talibanproblem nur den Vorwand für eine ganz neue Form der Kriegsführung darstellt. Weil die CIA-Mitarbeiter keine Angehörigen des Militär sind, sondern Zivilisten, haben sie einen Freischein zum Töten. Es wird die Glaubwürdigkeit der Supermacht USA untergraben, dass sie auf verbrecherische Weise Unschuldige tötet.
  8. #8

    Najaaa

    ... man sollte mal über die Ursachen der Gewaltätigkeit diskutieren.

    Die Linken diskutieren doch sonst auch immer so gerne über die Ursachen der Gewaltätigkeit, und haben dafür eigentlich so gut wie immer Verständnis. Warum nicht in diesem Fall?

    Also ich mache mir das Linkenargument zu Eigen: "Man muss die Ursachen bekämpfen. Dann hört die Gewalt auch auf."
  9. #9

    Boomerang-(un-)Logik

    Zitat von PeteLustig Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte sich der gute Mann als erstes bei seinen Stammesältesten beschweren, die mit ihren militanten Dorfmilizen der pakistanischen Armee und Polizei die Kontrolle dieses Anarcho-Gebietes unmöglich machen.

    Dass die Amis nicht tatenlos zusehen, wie sich im Grenzgebiet ein faktisch autonomer Rückzugsraum der Teleban etabliert, ist nachvollziehbar.
    Soll das im Gegenzug heißen, dass die amerikanischen Anschlagsopfer sich bei der US-Regierung zu beschweren haben?


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