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Drohnenangriffe in Pakistan: Attacke auf al-Qaidas Nummer zwei

AFP / IntelcenterEs wäre der größte Erfolg für US-Präsident Obama nach dem Tod Osama Bin Ladens: In den USA und Pakistan vermutet man, dass al-Qaidas Nummer zwei, Abu Jahja al-Libi, bei einer Serie von Drohnenangriffen getötet wurde. Damit sähe sich Washington in seiner tödlichen Strategie bestätigt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...836981,00.html
  1. #1

    Falsch informiert?

    Bin ich da falsch informiert? War nicht nach bin Ladens Tod Herr al-Sawahiri die Nummer zwei?
  2. #2

    Zitat von Peter.Lublewski Beitrag anzeigen
    Bin ich da falsch informiert? War nicht nach bin Ladens Tod Herr al-Sawahiri die Nummer zwei?

    aiman al sawahiri war zu bin ladens lebzeiten die nummer 2. nach dessen tod ist er zum anführer ernannt worden.

    abu yahja al libi war die nummer drei. er ist zur nummer zwei aufgestiegen.
  3. #3

    Wiederwahl..

    Zitat von Peter.Lublewski Beitrag anzeigen
    Bin ich da falsch informiert? War nicht nach bin Ladens Tod Herr al-Sawahiri die Nummer zwei?
    Vielleicht ist er die Nr.2 nach dem Tod von OBL, Also vorher die Nr.3.
    Wie dem auch sei, mir scheint es, dass es hier um Obamas Wiederwahl geht und sonst nichts. Deswegen nimmt er in Kauf, dass dabei viel mehr Zivilisten ums Leben kommen als Alqaida Mitglieder. Obama geht leider über Leichen von unschuldigen Menschen. Eine gezielte Tötung wie bei OBL wäre sicherlich die bessere Strategie.
  4. #4

    Ihr Mitgefühl geht an die Falschen

    Zitat von kuac Beitrag anzeigen
    Wie dem auch sei, mir scheint es, dass es hier um Obamas Wiederwahl geht und sonst nichts. Deswegen nimmt er in Kauf, dass dabei viel mehr Zivilisten ums Leben kommen als Alqaida Mitglieder.

    Obama geht leider über Leichen von unschuldigen Menschen. Eine gezielte Tötung wie bei OBL wäre sicherlich die bessere Strategie.
    Sie begreifen das nicht. An Libi konnte man nicht so nah herankommen wie an OBL. OBL lebte seit Jahren in einem Haus in einem nicht umkämpften Umfeld.

    Libi war/ist hoch beweglich. Da musste man zuschlagen, wenn man eine genaue Ortung hatte.

    Sie reden hier von erbarmungslosen Mördern, die sich auf eine verrückte und bizarre Auselegung des Korans berufen, um jeden, der nicht ihrer Richtung folgt zu töten.

    Mehr als 2/3 der Opfer der Al Qaida sind sogar Muslime, die völlig unschuldig sind. Ihr Mitgefühl geht an die Falschen.
  5. #5

    .

    Zitat von Peter.Lublewski Beitrag anzeigen
    Bin ich da falsch informiert? War nicht nach bin Ladens Tod Herr al-Sawahiri die Nummer zwei?
    Warten Sie 5 Minuten. Ich rufe eben mal bei dem Hauptsitz der Quaida an und lasse mir deren Pressesprecher geben. Der kann mir sicherlich ein ordentliches Diagram zufaxen, auf dem wir alle erkennen können, wer nun den Laden führt und wer Stellvertreter ist. Ich werde aber darauf achten, dass nur das originale al Quaida Papier verwendet wird.
  6. #6

    Zitat von wernerthurner Beitrag anzeigen

    Gezielte Tötungen (insbesondere in diesem Ausmass) sind eines angeblichen Rechtsstaats nicht nur nicht unwürdig und widerlegen den, sie führen auch in den Faschismus.
    Sind Sie sich da sicher? Welche Methode zur Tötung empfehlen Sie denn? Oder wollen sie den gesetzlosen Massenmördern (Terroristen) Fernsehverbot oder Antiagressionstrainig erteilen?
    Die Faschisten und Nazis im WKII wurden u. a. mit Flächenbombadements bekämpft (nicht persönlich, aber ihre Infrastrukturen) wobei erheblich mehr Zivilisten, Kinder und Alte getötet wurden. Nach Ihrer Aussage haben sich die Alliierten damit in den Faschismus geführt? ... ???

    Nun ja dann sind die Menschen/Kulturen eben alle Faschisten nach Ihrer Definition die sich aktiv gegen gesetzlose Massenmörder wehren.

    (Ihr mögl. Motiv - aber ich will da nix unterstellen -, die Weltbevölkerung zu reduzieren durch gewähren lassen von Mördern und nur mit Taschenmesser oder so wehren - und dann bitte auch nur einzelne, nie im organisierten Kollektiv - ist nicht unbedingt humaner)
  7. #7

    Logik?

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Sie begreifen das nicht. An Libi konnte man nicht so nah herankommen wie an OBL. OBL lebte seit Jahren in einem Haus in einem nicht umkämpften Umfeld.

    Libi war/ist hoch beweglich. Da musste man zuschlagen, wenn man eine genaue Ortung hatte.

    Sie reden hier von erbarmungslosen Mördern, die sich auf eine verrückte und bizarre Auselegung des Korans berufen, um jeden, der nicht ihrer Richtung folgt zu töten.

    Mehr als 2/3 der Opfer der Al Qaida sind sogar Muslime, die völlig unschuldig sind. Ihr Mitgefühl geht an die Falschen.
    Was ist das für eine Logik? Nur weil die Alqaida unschuldige menschen tötet, sollen wir auch das tun? Damit begeben Sie sich auf die gleiche Ebene wie die Leute, die Sie für "erbarmungslosen Mörder" halten. Damit wäre auch Obama ein erbarmungsloser Mörder.
  8. #8

    Zitat von ministry-for-silly-walks Beitrag anzeigen
    Mir drängt sich hier ein Rechtfertigungszwang, für die Mordattacken ohne Rechtsgrundlage.
    Wieso ohne Rechtsgrundlage? Wenn der US-Präsident als Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt einen Befehl erteilt, gibt es die.
    Zitat von ministry-for-silly-walks Beitrag anzeigen
    Wer Terrorismus mit terroristischen Methoden bekämpft bemerkt nicht wie er zum Faschisten mutiert. Zum Gewaltherrscher der qua Autorität andere zum Tode verurteilt. Nicht das der gemeine Terrorist besser wäre... aber ist das der Anspruch?
    Einen klitzekleinen Unterschied gibt es schon noch. Aus Sicht von Al Quaida hat jeder den Tod verdient der sich nicht 5mal täglich gen Mekka verneigt und also ein Ungläubiger ist, ganz so wie in irgend so einem merkwürdigen Buch gefordert. Ich glaube nicht, dass dies das Ziel von Obama ist.
  9. #9

    Was fuer einen Erfolg

    Nach einer Dekade des Krieges gelangten, wenn es sich herausstellt, dass Al Libi tatsaechlich getoet worden ist, der internationalen Truppen 2 wichtige Maenner der al Qaida-Fuehrung zu toeten. Aber um sie zu toeten starben dafuer tausende Unschuldige in Afghanistan und im Nordwest-Pakistan. Aber es ist Krieg und Propaganda gehoert zum Krieg, besonders dann, wenn in einem Land die Wahlen bevorstehen.


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