Forum


 

Drohnenangriff in Pakistan: USA beschwören Tod von al-Qaidas Nummer zwei

AFP / IntelcenterIn den USA verdichten sich die Hinweise, dass ein erneuter Drohnenangriff gegen al-Qaida gelungen ist. In Washington heißt es, der ranghohe al-Qaida-Führer al-Libi sei tot. Das wäre der schwerste Schlag gegen das Terrornetzwerk seit der Tötung Osama bin Ladens.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837176,00.html
  1. #60

    Es gibt jemanden, dem Sie Ihr Anliegen senden könnten ...

    Zitat von Sozialist12 Beitrag anzeigen
    Ich halte die "gezielten Tötungen" nach wie vor für illegitim, unrechtsstaatlich und menschenrechtswidrig.

    Rechtsstaatlich wäre es, Personen zu verhaften, ihnen einen fairen Prozess zukommen zu lassen (mit handfesten .....
    Pakistan / Islamabad

    Staatsoberhaupt Staatspräsident Asif Ali Zardari
    und/oder
    Regierungschef Premierminister Yousaf Raza Gilani

    Vielleicht finden Sie dort Gehör?
    Könnte es nicht sein, dass Pakistan das Drohnenproblem anderweitig lösen könnte?
    Schätze aber eher, dass man den Status Quo lieber beibehalten will.
  2. #61

    Welcher Steuersuender setzt Himmel und Hoelle...

    Zitat von ewspapst Beitrag anzeigen
    Das ist ganz einfach zu beantworten. Es ist so zu handeln, wie es nach unseren Rechtsauffassungen nur geschehen darf:
    Den Angeklagten vor ein ordentliches Gericht zu bringen und dort nach Recht und Gesetzt zu handeln.
    Wenn es jedoch nicht gelingt einen Beschuldigten zu fassen, muss man solange nach ihm fanden, bis man ihn schnappt, wie die Steuersünder in der Schweiz und wenn man solche Gauner wie Nixon und Bush nicht erwischt, muss man sie zähneknirschend laufen lassen, aber nicht durch Drohnen ermorden, gell.
    LOL Wirklich lauf gelacht bei Ihrem Beitrag, Danke!
    Welcher Steuersuender setzt Himmel und Hoelle in Bewegung um ein Verkehrsflugzeug mittels Unterhosenbombe zum Absturz zu bringen?

    Wenn der Mann, britscher Staatsbuerger, der die neuere Version dieser Bombe getragen hat, diese NICHT an die Sicherheitsbehoerden von Saudi Arabien uebergeben haette, sondern damit ein Verkehrsflugzeug gesprengt haette, wie haetten Sie anschliessend die Bombenbauer gefasst?

    Ihrem Beitrag nach muss ja erst ein Verbrechen passieren, bevor, ganz rechtstaatlich gehandelt werden darf.
    Mit internationalem Haftbefehl, unter Amtshilfe der jemenitischen Behoerden, den Dorfpolizisten mit Handschellen an der Tuere des Bombenbauers klingeln lassen?

    Warum hat Helmut Schmidt dieses Vorgehen bei der Entfuehrung der Lufthandsamaschine in Mogadishu denn NICHT gemacht? Sondern Gewalt angewendet?

    Die Frage die sich stellt:
    Ist die Anwendung von Gewalt als vorbeugende Massnahme gegen Personen, welche sich in Chaos-Staaten oder Regionen (Azawad, Somalia, Jemen, Nord Pakistan) befinden, und dort Bomben bauen, legal im juristischen Sinne, und/oder Gerechtfertigt im moralisch-ethischen Sinne?

    Barak Obama hat wie jeder USA Praesident geschworen Unheil von seinem Volke abzuwenden.
    mfG Beat
  3. #62

    Verzeihung

    Zitat von KnoKo Beitrag anzeigen
    Wenn Sie keine Ahnung haben wovon ich spreche, dann sollten Sie sich eines Kommentars besser enthalten.
    Verzeihen Sie bitte, ich wusste, dass Sie in diesem Forum angestellt sind um mich davon abzuhalten, meine Meinung zu äußern.
  4. #63

    Mogadischu

    Zitat von Beat Adler Beitrag anzeigen
    Warum hat Helmut Schmidt dieses Vorgehen bei der Entfuehrung der Lufthandsamaschine in Mogadishu denn NICHT gemacht? Sondern Gewalt angewendet?
    Weil es keine Alternative gab. Allerdings hätte Helmut Schmidt sich auch mit den Flugzeugentführern treffen und per Münzwurf entscheiden können, ob das Flugzeug gesprengt wird oder nicht.
  5. #64

    Zitat von kuac Beitrag anzeigen
    Egal, welche Motivation Sie und Obama haben, einen Anspruch oder ein Recht auf Toetung von Zivilisten gibt es nicht. Es reicht nicht zu sagen, dass das traurig ist.
    Zum Einen handelte es sich ja (laut Meldung) um eine Art Versammlungsstätte. Ich gehe nicht davon aus, dass da viele Zivilisten ein- und ausgehen. Zum Zweiten hätten die getöteten Terroristen sehr wahrscheinlich mittelbar eine sehr viel größere Zahl von Zivilisten in den Tod befördert, als in diesem Fall bei schlimmstmöglicher Annahme geschehen sein mag.

    Erst heute früh lesen wir eine Meldung von zwei Dutzend getöteten Zivilisten (Opfer von Al Quaida). Seltsamerweis gibt es da keine Stimmen der Missbilligung
  6. #65

    Korrektur

    Zitat von Bochumer.Junge Beitrag anzeigen
    Verzeihen Sie bitte, ich wusste, dass Sie in diesem Forum angestellt sind um mich davon abzuhalten, meine Meinung zu äußern.
    Korrektur: Es sollte natürlich heißen "ich wusste nicht".
  7. #66

    konfliktfreie Zivilisation?

    Zitat von hfcoma Beitrag anzeigen
    Und das ist jetzt zivilisiert? Was ist aus "probatio incumbit ei, qui dicit, non ei, qui negat." geworden? Verstehe, das alte Testament ist gerade wieder "in". Manch Kommentator scheint sich die dunkelen Zeiten zurück zu wünschen. *kopfschüttel*
    Sie gehen offensichtlich davon aus, dass es in einer zivilisierten Welt/Gesellschaft keine Konflikte gibt, keine Kriege und keinen Hass.

    Glückwünsch, die westlich propagierte Denkweise haben Sie intus.
    Nur, leben wir nicht der Meinung unserer Staatenlenker nach in einer zivilisierten Welt?
    Hätten Sie statt einer unbemannten Drohne (mit einem definiterten Ziel) lieber wieder einen Helikopter voller amerkanischer Infanteristen?
  8. #67

    richtige Strategie

    Man kann auch nüchtern feststellen, dass Die USA inzwischen die richtige Strategie gegen führende Terroristen gefunden haben. Gegen diese Angriffen aus der Luft und Einsatz bestens ausgebildeter Spezialkommandos hat die Al Qaida nicht viel entgegenzusetzen. Hierbei kommen auch weit weniger Unschuldige ums Leben als bei dem Abwurf von irgendwelchen Bomben.
  9. #68

    Drohnenterror

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In den USA verdichten sich die Hinweise, dass ein erneuter Drohnenangriff gegen al-Qaida gelungen ist. In Washington heißt es, der ranghohe al-Qaida-Führer al-Libi sei tot. Das wäre der schwerste Schlag gegen das Terrornetzwerk seit der Tötung Osama bin Ladens.

    Drohnenangriff: USA vermelden Tod von Qaida-Mann Libi - SPIEGEL ONLINE
    Das ist -leider- genau die richtige Antwort auf Guerilla & asymetrische Kriegsführung der Terroristen.
    Den Vorwurf "ziviler Opfer" kann ich nur sehr bedingt teilen. Sicher, man sprengt keinen Marktplatz um einer Person Willen (außer man ist Terrorist, die dürfen das). Aber das des Nächtens die Leibgarde oder bei Plandebatten zum Terror die Anwesenden mitgenommen werden kann ichnachvollziehen. Alle Beteiligten wissen worauf sie sich im Bund mit so einer Person einlassen. Das ist das Berufsrisiko im Terrorismusgeschäft.
    Denn wieviele unschuldige Zivilisten wären denn bei neuen Terroranschlägen ums Leben gekommen?
  10. #69

    Zitat von max-mustermann Beitrag anzeigen
    Nicht das ich irgendwelche Terroristen mag oder diesem Religiösen Spinner nur eine Träne nachweine aber lassen sie uns mal vergleichen. Die einen haben ihr eigenes Leben geopfert als sie ihren Anschlag verübten und in die Tower flogen, die Anderen haben im klimatisierten Raum per Joystik eine Rakete abgefeuert und diesen Typen gekillt ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Wieso genau waren diejenigen die ihr Leben geopfert haben jetzt feige und diejenigen die vom PC aus töteten Helden ?, ich warte gespannt auf ihre Erklärung.
    Ich halte es für absolut unerheblich, ob der Raum klimatisiert ist oder nicht, ob man einen Joystick verwendet oder sich mit dem Messer zwischen den Zähnen hinter das Zelt robbt. Sicher nehmen die vom PC aus tötenden nicht für sich in Anspruch Helden zu sein. Wir sind hier weder in einem Wildwestfilm, noch auf der Pirsch, wo die Waidgerechtigkeit gilt. Genausowenig wie sich uns die Frage stellt, welchen Heldentums es bedurfte, den unbewaffneten und gefesselten Bauingenieur zu liquidieren, der vor einer Woche in Afrika von Al Quaida ermordet wurde. Auch diese Tat barg kein Risiko für die Terroristen.

    Dass die Selbstmord-Attentäter ihr eigenes Leben "geopfert" haben, ist für mich keine Heldentat, denn kein Mensch hat etwas davon, und sie entziehen sich zudem der Verantwortung. Eine Entschuldigung mag für jene gelten, die unter Zwang gesetzt wurden (Beispiel hier: Samira Jassam ).

    Ein Aspekt, den man nicht vernachlässigen sollte, ist aber, dass es sich bei vielen Selbstmorden um einen Hilfeschrei handelt. Der Selbstmörder möchte sich wichtig machen, er möchte Liebe, Anerkennung, Bewunderung, Interesse auslösen. Vielleicht wurde er immer nur gehänselt und gemobbt. Al Quaida, die in mancherlei Hinsicht ja psychologisch nicht ungeschickt agieren, weiß sehr wohl, diese Gemütslage auszunutzen. Allerdings ist es meine persönliche Überzeugung, dass ein Sawahiri oder ein Libi selig diese "Opfer" genauso kaltschnäuzig als Erfolg oder Misserfolg verbuchen wie der klimatisierte General mit dem Joystick.








TOP



TOP