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Drohnenangriff in Pakistan: US-Militär tötet wichtigen Qaida-Mann
DPA/ USAFMit einem Drohnenangriff hat das US-Militär in Pakistan einen Qaida-Anführer getötet. Abu Said al-Kuwaiti sei in Nord-Waziristan umgekommen, hieß es. Sein Vorgänger war erst im Sommer bei einer ähnlichen Attacke umgekommen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-871742.html
- #1 08.12.2012 15:20 von
optional
Und jetzt soll noch einer sagen, Drohnen wären brutal und nutzlos. Vor 12 Jahren haben wir wegen Osama Bin Laden den Afghanistankrieg angefangen. Wie viele Menschen sind in diesem Krieg gestorben?
Hätte USA damals solche Drohnen wie jetzt gehabt, und hätte man schon damals auf diese Technik vertraut, wäre dieser Krieg gar nicht nötig gewesen.
Dieses mal sind zwar 4 weitere Menschen gestorben. Terroristen oder Unschuldige, wahrscheinlich eher Terroristen, aber die waren kaum das Ziel und nun sind die tot. Wie viele Menschen sind aber mittlerweile gestorben nur weil man Osama bin Laden töten wollte? - #2 08.12.2012 15:31 von
Schnell, ...
... schnell, noch einen Friedensnobelpreis für Obama und am Besten direkt für die Drohne hier auch!!!
Achso, okay... Den Friedensnobelpreis gibts demnächst als Sparpack bei Aldi vor der Kasse in der Grabbelkiste für nen Euro Fuffzich. Sind wir nicht alle friedlich? - #3 08.12.2012 15:48 von
Ja, aber ...
... auch wenn die Schuld des Getöteten in diesem Fall zweifelsfrei feststand, auch wenn die vier anderen auch alle ganz ganz böse waren. Was machen wir, wenn eines Tages ein Bundeswehroberst von einer Drohne getötet wird? In seinem "Unterschlupf", in irgendeiner deutschen Garnisonsstadt. Sollten dann auch vier weitere Menschen getötet werden, dann wären das mit Sicherheit seine Frau, seine Kinder, vielleicht Freunde der Kinder.
Für den Absender der Drohne wäre der Oberst (oder welchen Rang der Kerl eben haben soll) ein ganz ganz Böser. Vielleicht weil dieser fast die komplette Jugend eines afghanischen Dorfes mit einem Luftangriff ausgelöscht hat?
Oder steckt die Südamerikanische Drogenmafia hinter der Tat? Wenn sie es uns nicht sagen, wissen wir es nicht ... - #4 08.12.2012 16:27 von
Hurra, nur 160 Kinder getötet
Der Artikel erinnert mich an Merkels "Freude" über den Tod Bin Ladens und der Kommentar von yournightmare, der seinem Nickname hier alle Ehre macht, ist einfach nur zynisch. Hier mal ein paar Fakten zum Drohnenkrieg, die von den Mainstreammedien gerne "übersehen" werden:
Aufklärung über den geheimen Drohnenkrieg der CIA | TelepolisWeitere Infos zum Drohnenkrieg in Pakistan unter:Während das Pentagon natürlich behauptet, dass die gezielten Tötungen genau sind, ihnen kaum Zivilisten zum Opfer fallen und in der Regel Taliban- oder al-Qaida-Führer, nicht einfache Kämpfer eliminiert werden, sieht die Wirklichkeit anders aus, zumindest nach einem Bericht des britischen Bureau of Investigative Journalism, für den alle Informationen, die über die Drohnenangriffe vorhanden waren (Medienberichte, Zeugenaussagen, Berichte von NGOs und Anwälten, geleakte geheime Dokumente etc.) , gesichtet und neu bewertet wurden. Die gesammelten Informationen können auf der Website durchsucht werden, dazu gibt es auch Karten, wo die Angriffe stattgefunden haben.
Seit 2004 sind danach bis zum 12. Juli zwischen 2.292 und 2.863 Menschen bei insgesamt 291 Angriffen getötet worden, 239 wurden seit Beginn der Präsidentschaft von Obama ausgeführt. Das sind 8 Prozent mehr als nach den offiziellen Angaben des Pentagon. Nach glaubwürdigen Berichten, so die Autoren, wurden mindestens 160 Kinder getötet. Insgesamt sind zwischen 385 bis 775 Zivilisten durch die Drohnenangriffe ums Leben gekommen. Nach aktuellen Angaben der US-Regierung seien hingegen 2.050 Menschen getötet wurden, darunter nur 50 Zivilisten. Unter den Toten sollen sich nur 126 mit dem Namen bekannte Militante befunden haben, bei den übrigen handelt es sich um unbekannte Kämpfer niederen Rangs. Verletzt wurden bei den Angriffen mindestens 1.114 Menschen. Damit wurden erstmals auch die Verletzten erfasst.
Pakistan drone statistics visualised: The Bureau of Investigative Journalism - #5 08.12.2012 16:29 von
Ganz schlechtes Beispiel. Die USA befinden sich offiziell im Kriegszustand mit Al Qaida. Somit sind sie berechtigt, jede Art von militärischer Operation gegen die Mitglieder dieser Gruppe durchzuführen. Rechtlich ist das eine schwierige Situation, da internationales Recht nur Krieg zwischen Staaten kennt. Was inzwischen vielleicht nicht mehr ganz zeitgemäß ist...
- #6 08.12.2012 16:32 von
optional
gute Sache, so ne bewaffnete Drohne. Taschentücher gefällig?
- #7 08.12.2012 16:40 von
Ohne Wenn und Aber.
Das ist Mort.
- #8 08.12.2012 17:06 von
Bundeswehr und Qaida? Sehen sie da keinen Unterschied? Ausserdem verreckten viele zivile Deutsche im zweiten Weltkrieg, heisst ja noch lange nicht, dass das Gute nicht gewonnen hat. Wo gehobelt wird, faellt Spaene. Aber meckert ruhig weiter, von der Seitenlinie kann man das ja, wenn man immer den Luxus hat, den Schwanz einzuziehen wenn es ernst wird.
- #9 08.12.2012 17:11 von
Weiter so
Viel mehr dieser Typen müssten auf diese Weise getötet werden. Sie hätten auch keine Skrupel eure Kinder zu töten für ihre verschobene Ideologie. Und bevor noch mehr Soldaten getötet werden, ist diese Art der Kriegsführung um Ziele in der Tiefe zu vernichten doch um vieles besser.
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