Eine Abwicklung wäre hart für die betroffenen Mitarbeiter, aber es ist nicht einzusehen, warum dafür Geld der Steuerzahler ausgegeben werden sollte, einen insolventen Handelskonzern zu erhalten, der offenbar keine Gewinne mehr macht, den also weder die Kunden, noch potentielle Investoren so schätzen, dass sie ihr eigenes Geld da reinstecken.
Bisher ist jedesmal, wenn der Staat seine schützende Hand über irgendeinen großen Laden gehalten hat (Philipp Holzmann; Bremer Vulkan z.B.) am Ende mehr Geld verfeuert worden und der Laden war am Ende doch pleite.
Wenn es nicht einmal Geld für Opel gegeben hat, warum dann für eine Drogeriekette? Da hat die FDP ausnahmsweise mal recht.
Zumal diese Pleite auch nicht eine Stadt oder Region besonders hart trifft. Schade für die Leute, aber ich bin mir sicher, dass die in Kürze wieder einen Job haben werden, Rossmann, dm und die anderen werden ja die zusätzlichen Kunden irgendwie bedienen müssen.

Antworten / Zitieren

