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Drohendes Aus: Ver.di fleht die Politik um Hilfe für Schlecker an

DPAKurz vor der Entscheidung über das Schicksal von Schlecker appelliert die Gewerkschaft Ver.di noch einmal an die Politik. Sie soll dem Unternehmen mit einem Sonderfonds noch mal Luft verschaffen. Aber alles scheint auf ein Aus der deutschen Filialen zuzulaufen. Die französische Tochter ist bereits verkauft.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836125,00.html
  1. #30

    Zitat von smashjack Beitrag anzeigen
    Sind ja auch nur '"einfache" Dienstleistungsstellen und nichts wo der Deutsche aufschauen kann.
    Aber wehe eines der Dax Unternehmen würde es an den Kragen gehen, dann möchte ich mal den Aufschrei sehen der hier durchs Land geht wenn dort der Staat oder deren Bank nicht eingreift.

    Grundsätzlich bin ich auch dafür nicht überall gutes Geld hinterherzuwerfen, hier geht es aber um die Stellung von Sicherheiten.
    Wie viel Geld ging denn bisher für "notleidende" Banken drauf bzw. an Subventionen für Konzerne und Unternehmen jeglicher Art, die diese aus ihren Gewinnen selbst hätten zahlen können?
    Was kostet es denn den Steuerzahler monatlich, wenn zehntausende Mitarbeiter demnächst Arbeitslosengeld bekommen? Nicht jede der Mitarbeiter werden irgendwo wieder eine Stelle bekommen, die meisten Stellen im Handel sind mittlerweile 400€ Jobs und in strukturschwachen Regionen war dies für die Betroffenen die einzige Option.
    Die Kollegen von der Ver.di verfügen über ein Gesamtvermögen von 1,7 Mrd, wenn die mal Solidarität üben wollen, dann würde ich vorschlagen, dass die die Sicherheiten von ihrem Geld stellen.

    Sicherheiten bedeutet nämlich nicht, dass niemand was bezahlen muss, sondern nur, dass man nicht sofort zahlt, sondern erst, wenn es schiefgeht.

    Haben Sie wirklich ein so gutes Gefühl bei der Sache, dass Sie der Ver.di empfehlen würden, geschätzte 50-60 Mio € als Sicherheit oder Kredit zu stellen?

    ich würde mich ja freuen, wenn die Gewerkschaft hier mal praktische Solidarität unter Kollegen üben würde, aber die wissen schon, warum sie das nicht tun.
  2. #31

    Genau

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...die Mitarbeiter sind bereit auf Sonderzahlungen zu verzichten. Das wird allerdings nicht reichen. Meine Meinung: Auch weiterhin keinen Cent aus dem Steuersäckl für dieses - oder andere - private Unternehmen.
    ...und auch nicht fuer die Hunderttausende Staatsangestellten, die nur Buerokratie erzeugen.

    Nicht fuer die Vorstaende von Gewerkschaften, die in ihren Aufsichtsratsposten Jahresgehaelter ab 500.000 EUR kassieren.

    Nicht fuer Politiker, die in ihrer Anzahl und oft auch Funktion so ueberfluessig sind wie ein Kropf.

    Nicht fuer beitragsfrei versicherte Ehefrauen in der Krankenkasse.

    Nicht fuer die Berechnung von Pensionen nach LETZTEM Gehalt statt dem Durchschnitt wie bei der ARBEITENDEN Bevoelkerung.

    Dafuer fuer Kinderbildung. Fuer eine steuerfinanzierte Krankenversicherung fuer Kinder. Fuer angemessene Renten im Niedrig- und Mittellohnbereich. Fuer Schuldentilgung statt Neuschulden. Fuer dezentrale Energien statt gigantische Netze. Gegen Zensur. GegenAusbeutung der Chinesen zu unseren Gunsten (40 Cent Stundenkosten !!!). Fuer eine Belohnung des Nicht-Fahrens statt Abzock-Maut (wie in der Niederlande bewaehrt !).


    Aber mal ehrlich - wollen wir das wirklich oder wollen wir nur meckern ? Weil - KEINE der Altparteien bekommt irgendwas substantielles hin. Es gibt ein Leben ausserhalb dieser Grenzen.
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.








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