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Drohender Staatsbankrott: Serbien schränkt Rechte der Nationalbank ein
DPASerbiens Regierung steht unter massivem Druck: Dem EU-Beitrittskandidaten droht der Bankrott. Gegen internationale Proteste hat das Parlament jetzt die Unabhängigkeit seiner Nationalbank beschnitten - und will damit an Devisenreserven kommen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...848279,00.html
- #1 04.08.2012 20:16 von
EU-Beitritt
..aber, ja, da reden wir doch gerne mit solchen Typen drüber. Erste Sondierungsgespräche terminieren wir unter diesen Bedingungen vielleicht auf den. 4. März 2053, da ist hoffentlich der letzte "Politiker" aus dieser Bande verstorben -denn mit solchen Typen lohnt es sich wirlich nicht zu reden.
- #2 04.08.2012 20:25 von
EU Beitrittskanditat?
Sicher doch ... nehmen wir doch den nächsten Pleitekandidaten in die Pleiteunion auf. Die ganze EU Zirkus sollte sich mal langsam selbst auflösen. Will nicht nachrechnen was das alles einspart. Der Verschiebebahnhof für abgehalfterte Politiker muss endlich weg.
- #3 04.08.2012 20:30 von
Aufnehmen, schnell aufnehmen, dann....
...haben wir noch ein Land das unter den Schutzschirm flüchtet.
- #4 04.08.2012 20:35 von
- #5 04.08.2012 20:49 von
Haben die EU-Parlaments-Stümperer immer noch nicht kapiert >>
ein jeder x-beliebige Staat in Europa passt nicht in das Staatsgefüge. Das Desaster um die lotterhaften Griechen ist noch nicht ausgestanden, ob sie nicht wieder gelogen haben, droht dem Autokraten Serbien der Staatsbankrott. Sie befinden sich aber in beginnenden Beitrittsverhandlungen. Während die suspekten Kroaten schon so gut wie aufgenommen sind. Es interessiert keinen, dass die Slowenen gerade als €-Land auf 1 Stufe vor Ramsch abgewertet wurde. Und Spanien fabuliert, wahrscheinlich doch unter den ESM zu müssen, obwohl man die ganze Zeit beteuerte, man will nur eine Bankenrettung. In was für ein Drecks-Roulette hat uns Kohl mit seiner Wiedervereinigung hineingelogen und -gezogen??
Langsam muss man die Nase vollhaben, samt allen verstopften Nebenhöhlen, wie und was die abgehalfterten Bürokraten in Bruxelles um einen Oettinger noch alles für Panik-Attacken verursachen werden. - #6 04.08.2012 20:53 von
Die alberne Mär von der unabhängigen Zentralbank
Zu den gegenwärtigen Geheimnissen der Herrschaft gehört die Mär von der angeblichen Unabhängigkeit der Zentralbanken; wobei schon dieser Name nichts als grober Unfug ist, denn dabei handelt es sich um die alten staatlichen Münzämter, schließlich gehört das Geldwesen seit jeher zu den Vorrechten des Staates, entsprechend haben bisher auch nur Regierungen Münzen schlagen bzw. in neuerer Zeit Geld drucken lassen; folglich ist eine Unabhängigkeit vom Staat schon etwas bedenkliches, sofern man hier nicht Montesquieu frönt und der Regierung den Zugriff auf das Geldwesen versagt, indem man dieses einer eigenständigen Behörde unterstellt, aber selbst dann muß das Geldwesen letzten Endes dem Souverän unterstehen, denn wenn nicht, so hat dieser derselbigen entsagt. Man lese hierzu bei Aristoteles die Wichtigkeit des Geldwesens nach: „Ohne solche Berechnung kann kein Austausch und keine Gemeinschaft sein.“ Die heutigen, angeblich unanhängigen Zentralbanken dienen dagegen gewissen Privatleuten.
- #7 04.08.2012 21:10 von
Vor allem sind es genau die, die für das Gelddrucken in Europa eintreten.
Dabei muss man wohl berücksichtigen, dass Devisenreserven von Ländern wie Serbien dazu dienen sollen, den ausländischen Investoren die Sicherheit zu geben, dass sie ihre Gewinne und Veräußerungen jederzeit ohne Währungsrisiko außer Landes bringen können.
Da Serbien aus politischen Gründen kein EU-Mitglied wird, soll es ruhig die Reserven verbrauchen, da man keine Rücksicht mehr auf westliche Interessen nehmen muss. - #8 04.08.2012 21:25 von
Wirtschaftliche Lage auf dem Balkan...
Die wirtschaftliche Lage auf dem Balkan ist generell nicht gut und gleich mehrere Länder nähern sich gefährlich einer Insolvenz. Über Griechenland ist bereits Vieles gesagt worden. Kommt Serbien nicht ans Geld der Zentralbank ist der Staat so gut wie zahlungsunfähig. Nach Meinung Slowenischer Experten wird das Land kaum darum herumkommen unter dem Rettungsschirm zu schlüpfen. Die Österreicher können sich derzeit fast gratis refinanzieren, aber ihre Banken sind groß; übersteigen weit das BIP Österreichs und sind tief in Ost- und Südosteuropa verstrickt. Sei einem sager von Krugman und der Herabstufung durch eine Ratingagentur weis man in Wien wie schnell man selbst ins Visier des marktes geraten kann. Da erklärt sich selbstredend die Ö-Politik. Der Ö-Zentralbankchef hat noch einen Tag vor Draghi Hilfen der EZB gegen den sich ausweitenden Spread Bonos/Buoni zu Bunds verkündet. Es ist auch offensichtlich daß Nowotny zu den engsten Verbündeten und Vertrauten Draghis gehört. Nächstes Jahr sind in Ö Wahlen. Es wird keine FPÖ Anti€Regierungsexperimente geben, die die Bonität des Landes sicherlich gefährden würden. Man rechnet mit einer Neuauflage der heutigen Großen Koalition. Derweil schaut man mit Sorge nach Belgrad; gerne würde man es in Wien sehen wenn Serbien durch wen auch immer geholfen würde. In Ö werden derzeit die ganzen Skandale um FPÖ, BZÖ (Drittes Lager) mit Verbindungen bis in die ÖVP aufgearbeitet; Banken und ihr Südosteuropageschäft(Hypo Group Alpe Adria) spielen dabei eine nicht unwesentliche Rolle.
Hier eine Zusammenfassung:
Die Causa Birnbacher - Chronologie > Kleine Zeitung
Generell ist aber klar. Europäische Hoffnungen auf einen stabilen Balkan haben sich zerschlagen. Ein 'Halbstaat' wie der Kososvo sowie die tendenziell wenig stabilen BiH und Mazedonien zusammen mit der wirtschaftlichen&sozialen Misere in fast allen Staaten lassen wenig Raum für Besserung... ;(
Schian Gruaß... - #9 04.08.2012 21:41 von
Liegt wohl doch nicht an Euro und EU, wenn Staaten in finanzielle Schieflage kommen. Vielleicht kapieren es dann endlich der Letzte, dass wir keine Euro- sonder eine (Staats)schuldenkrise haben.
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