Forum


 

Drohender Staatsbankrott: Irland schließt Milliarden-Finanzhilfen der EU nicht mehr a

Irlands Finanznot wird größer -*jetzt schließt*die Regierung in Dublin nicht mehr aus, die EU um*Unterstützung zu bitten. Einem Zeitungsbericht zufolge*will das*Land*Gelder für seine maroden Banken beantragen - und damit einen Antrag auf staatliche Hilfe vermeiden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...729112,00.html
  1. #70

    Papandreou macht Deutschland verantwortlich

    Alles ist noch schlimmer: Griechenland hat 2009 nicht nur weit mehr Schulden gemacht, als bisher eingestanden. Auch die Staatsschulden insgesamt türmen sich weit höher. Das aber ist für Griechenlands Premier Giorgos Papandreou das kleinere Problem. Das derzeit größere sei - Deutschland.

    Luxemburg - Die Europäische Union (EU) hat die Neuverschuldung Griechenlands für 2009 nach oben revidiert. Es wurde mit 15,4 Prozent der Wirtschaftsleistung festgestellt, wie das Statistische Amt Eurostat am Montag mitteilte. Bislang war ein Minus von 13,6 Prozent ausgewiesen worden. Den gesamten Schuldenstand des Landes bezifferte die europäische Statistikbehörde Eurostat mit 126,8 Prozent der Wirtschaftsleistung. Im Vorjahr hatte die Gesamtverschuldung noch bei 110,3 Prozent gelegen.

    http://www.manager-magazin.de/politi...729192,00.html

    Die realen Zahlen von 2009!! tröpfeln schön langsam wie vom dummen Michel erwartet, aber von offizieller Seite stets dementiert und verniedlicht, durch die griechische Schuldendecke. Wenn Deutschland aber nicht stante pede bezahlt, kommt sofort wieder die Nazikeule und es werden wirre Geschichten vom gestohlenen Nazigold erfunden.

    Was können wir von Irland erwarten?
    - Nazikeule - ja
    - Anklage gegen die Exportlastigkeit der deutschen Wirtschaft - ja
    - Volkszorn gegen Euro und EU - ja
    - weitere Aufrechungsgeschichten, diesmal von der gestohlenen Jungfrau aus dem Jahr 1669 - zumindest nicht ausgeschlossen
    - ...
  2. #71

    Quo Vadis

    Zitat von reinhard_m Beitrag anzeigen
    Es war eine unglaubliche Leistung, dieses - wirtschaftlich einst starke und gesunde Land so herunterzuziehen.

    Zu meiner Jugendzeit war Deutschland in aller Welt für seinen Wohlstand und seine Zukunftsfähigkeit beneidet. .....
    Sie haben Recht-das waren noch Zeiten !
    Interessanterweise wurden über all die Jahre hinweg aber auch noch soziale Errungenschaften umgesetzt, die wir uns heute angeblich nicht mehr leisten können. Mit dem Untergang der DDR begann wohl auch der Abgesang auf die Solidargesellschaft. Quo vadis ?
  3. #72

    Starke Binnenmarkt wäre natürlich auch gut

    Zitat von Oskar ist der Beste Beitrag anzeigen
    .
    Dass es durch den "Dumpinglohn/H4 Staat" in Deutschland keinen Binnenmarkt gibt und daher man sich in diese Exportzwangslage begeben muss, kommt noch erschwerend hinzu.
    Von daher gesehen, ist es nur recht und billig, wenn Deutschland die Zeche zahlt, um andere Staaten im Euroraum vor dem Bankrott zu bewahren.
    Auch ich würde einen starken Binnenmarkt schätzen, dass wäre aber auch wieder das Ende der heutigen EU und des Euros. Ansonsten verstehe ich Ihre Argument gar nicht. Anscheinend ist Deutschland als Nettozahler wieder mal schuld:

    Das Unternehmenssteuer-Dumping von Irland (1995: 40 %; heute 12 %) gibt es ihrer Meinung gar nicht, ebensowenig die schädlichen Auswirkungen auf die anderen EU-Länder.

    Mich würde mal interessieren, ob Ihre pathologische Form des erweiterteten Selbsthass, einen besonderen Namen hat. Soetwas findet man ansonsten doch nur bei den Grünen.
  4. #73

    Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

    Zitat von ergoprox Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte man mal noch ein wenig Augenmerk auf die historischen Expertisen unsere deutschen Wirtschafts-Koniferen*grins* namens Hüther (oder auch Sinn)- nur um die Einordnung für deren heutige "Expertisen" zu erleichtern:

    Hühter (2005) in der FAZ:
    "Als Vorbild dient den IW-Ökonomen Irland: “Die Iren kommen mit halb soviel [Sozialbudget] aus wie Deutschland – ihre Wirtschaft boomt seit Jahren”, heißt es. Für das IW ist der direkte Zusammenhang von niedriger Sozialquote und hohem Wachstum erwiesen."
    Da nennen Sie mal zuvörderst die Rot/Grünen Agenda-"Reformer" unter Schröder, dabei stets naßforsch vorneweg: Peer Steinbrück und sein später zum Staatssekretär avancierter Ministerialdirektor Jörg Asmussen (Goldman Sachs Deutschland), heute im Soffin-Lenkungsausschuß. Ihr Meisterstück: Öffnung des bundesdeutschen Finanzmarkts für Geschäfte mit Verbriefungen und Subprime-Papieren durch Zweckgesellschaften mit inhärenter Betrugsabsicht - neben der Demontage der sozialen Marktwirtschaft ein Rot/Grünes Kernprojekt. Es ist nur schwer zu fassen, daß die Grünen Komplizen bei diesem Schurkenstück derzeit ein Umfragehoch erleben, außer man konstatiert gnädig deren Überforderung jenseits der Planung und Eröffnung von Krötentunneln.

    http://www.youtube.com/watch?v=ht3ZF...layer_embedded
  5. #74

    keltischer Tiger

    Irland hat ein Staatsdefizit von über 32%. Unfassbar, nur zur Erinnerung, alles über 3% ist eigentlich schon zuviel. Was haben die all die Jahre dort getrieben? Wieso schickt die EU keine Beobachter in solchen Länder um sowas zu verhindern?
  6. #75

    Die Mutter der Dummen ist immer schwanger

    Zitat von Phantom Beitrag anzeigen
    Irland hat ein Staatsdefizit von über 32%. Unfassbar, nur zur Erinnerung, alles über 3% ist eigentlich schon zuviel. Was haben die all die Jahre dort getrieben? Wieso schickt die EU keine Beobachter in solchen Länder um sowas zu verhindern?
    Weil man einen Deppen hat, der für alles zahlt - ganz gleich wie schamlos getrickts und betrogen wird.
  7. #76

    Eigentlich nix

    Zitat von Phantom Beitrag anzeigen
    Irland hat ein Staatsdefizit von über 32%. Unfassbar, nur zur Erinnerung, alles über 3% ist eigentlich schon zuviel. Was haben die all die Jahre dort getrieben? Wieso schickt die EU keine Beobachter in solchen Länder um sowas zu verhindern?
    Die Iren selbst haben da möglicherweise die geringste Schuld. Fast schien es, als hätte man sich Irland als Basis auserkoren, hier in Europa ein gigantisches Pyramidenspiel anzuleiern. Irland hatte über Jahre einen irren Kapitalzufluss zu verzeichnen. Auch die ganzen deutschen Pleitebanken hatten in dieser Steueroase ihre Dependancen. Als die Blase schlussendlich platzte, verliessen auch die Zocker die Insel wieder und hinterliessen verbrannte Erde.
    Wie ging der Spruch: Das Geld ist ja nicht weg-es hat nur jetzt ein Anderer !
  8. #77

    .

    Zitat von HolyGhost Beitrag anzeigen
    Die Iren selbst haben da möglicherweise die geringste Schuld. Fast schien es, als hätte man sich Irland als Basis auserkoren, hier in Europa ein gigantisches Pyramidenspiel anzuleiern. Irland hatte über Jahre einen irren Kapitalzufluss zu verzeichnen. Auch die ganzen deutschen Pleitebanken hatten in dieser Steueroase ihre Dependancen. Als die Blase schlussendlich platzte, verliessen auch die Zocker die Insel wieder und hinterliessen verbrannte Erde.
    Wie ging der Spruch: Das Geld ist ja nicht weg-es hat nur jetzt ein Anderer !
    Ach, Irland nicht schuld?

    Der Quatsch mit der Dienstleistungsgesellschaft funktioniert nur dann, wenn man andere Länder parasitär ausnehmen kann.

    Genau das haben die Iren versucht.
    Gibt da noch so ein paar Länder von.

    Die meisten auf dem absteigenden Ast.

    Siehe GB.
    Von gross ist da auch keine Rede mehr eher Gebrechlich.
    Wollten auch die grössten auf dem Finanzmarkt sein.

    D ist noch einigermassen funktionsfähig, weil es eben auch noch viel Produktion gibt.
    Und das sollte sich auch nicht ändern.
  9. #78

    Bankster in die Ecke stellen

    Zitat von sgt. karotte Beitrag anzeigen
    Danke für den netten Witz. Das hat mir heute den Tag gerettet. Die Clowns vom IWF finden im Dunkeln doch nicht mal mit beiden Händen ihren Hintern. Das sind doch nur die Erfüllungsgehilfen der Banken und haben keine Intention STAATSfinanzen zu sanieren. Die Priorität dieser Institution ist doch völlig klar: Profite für die Großbanken und Großanleger sichern. Verluste auf die Steuerzahler abwälzen.

    Meiner Meinung nach wäre es hoch an der Zeit die verschuldeten Banken in den Konkurs zu schicken, die Kleinanleger meinetwegen mit Steuergeld abzusichern und in den Büchern herausfinden WER in den letzten drei Jahren Profitiert hat und diese Personen zur Rückzahlung des Profites zu zwingen. Dabei ist den Geldern so lange nachzugehen bis man bei natürlichen Personen oder bei steuerfinanzierten Körperschaften (Staaten, Länder, Gemeinden etc..) ankommt. Jeder Besitz gehört (Schlußendlich) irgendwem.
    Sie zielen auf die falschen.

    Bankster persoenliche verantwortlich machen waere die richtige Loesung. Leider gehen diejenigen die dem kleinen Mann den Mist in die Schuhe schieben mit dicken Boni problemlos in den wohlverdienten Ruhestand und kassieren dann unter Umstaenden ihre dicke Fruehrente.

    Ohne Banken geht es leider gar nicht und wie die USA heute gerade lernen, Banken die kein Geld leihen wollen oder koennen, sind auch nutzlos.

    Meine Loesung: Negative Boni. Wennimmer eine Bank Verluste schreibt, oder Staatsdarlehen abschreibt, muessen Boni zurueckgegeben werden.

    Dann treffen sie die richtigen.

    Leider muss bis dahin der kleine Mann immer die Rechnung zahlen.
  10. #79

    Die Schulden der anderen

    Zitat von fridericus1 Beitrag anzeigen
    ... wie ich kotzen möchte - frei nach Max Liebermann.
    Für mich gibt es für solche Bankrottstaaten wie Irland (und alle, die da noch kommen mögen) nur eine Lösung, die sich aus folgenden Maßnahmen zusammensetzt:
    - Beteiligung aller .....
    Sie haben nichts begriffen - überhaupt nichts scheinbar!

    Das irische Bankwesen ist nicht kaputt weil die Iren selber gezockt haben , sondern weil die anderen Staaten, darunter auch Deutschland und zb: die dt. Bank wie auch viele Landesbanken dort gezockt haben!

    Die Iren, die Briten, sie haben genau das getan was die anderen Länder ja wollten - ein billiges "Gewinnspiel" aufziehen - irgendwer muss doch all die schönen Privatisierungen und die Zinsen dafür zahlen - und da braucht man eine Menge an Vertuschung um zu verhindern das klar wird das es diese "Zinsen" so nicht gibt!

    Sprich - genau das Geld der dt. wurde dort verzockt - es sind die "Instituionellen Anleger" - nämlich die Banken und Versicherungen die dort ihr Geld angelegt haben - also letztenendes Sie selber!

    Die Iren haben nur ein paar Banken da stehen lassen - die Zocker kommen aus allen anderen Ländern - aus der gesamten EU - genauso wie die Zockerei mit Griechenland, Spanien - überall!

    Anders gesagt - würde man das Zockerspiel beenden dann dürfen sie ihre Lebens- Renten, kranken- sonstigen Versicherungen etc. im Ofen verbrennen - genau darauf beruht es nämlich - immer mehr Geld schlicht hin und her zu schieben bis jeder glaubt das immer die "anderen" a) die Rente zahlen , b) die bösen sind!

    Und genau deshalb kann auch Merkel das nicht beenden - Sie müßte zugeben das all ihre Gesetze u. die ihrer Vorgänger letztlich darauf bassieren das man ein Verwirrspiel treibt - imaginäre "Zinseinzahler" die ihr Geld von Kobolden bekommen damit sie die "Privaten Versicherungen" füttern - ist aber nicht so .. es ist eine Illusion die ihnen dort entgegenschlägt!

    Ihre "Persönlichen Gewinne" - das sind die Schulden in den anderen Ländern. Werden die Anleger zur "Kasse" gebeten, dann sind SIE der Anleger, und wenn die Schulden verdunsten dann verdunsten genau auch IHR Vermögen!


TOP



TOP