Zweitligist*Dresden hat Einspruch gegen den vom DFB geforderten Ausschluss aus dem kommenden Pokal-Wettbewerb eingelegt. Die im Raum stehende Strafe für randalierende Fans habe*unüberschaubare Konsequenzen, sagte der Dynamo-Anwalt.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...796580,00.html
Ich stehe dem BVB näher als Dresden. Ich habe mit Dynamo nix zu tun, aber macht ja nix.
Zum Thema 'ablenken'. Gibt es einen Grund warum sie meine konkreten Punkte nicht sachlich beantwortet haben und stattdessen persöhnlich wurden?.
Hat irgendjemand geleugnet was passiert ist? Zur Erinnerung: Das Thema ist gerade Verantwortung des Veranstalters, bzw Begünstigung und Beiheilfe zu den Ausschreitungen.
Ich habe nix auf den Alkohol geschoben sondern lediglich kritisiert das bei einem Hoch-Risiko-Spiel Alkohol ausgeschenkt wird was sonst ÜBERALL in der Liga ein absolutes No-Go ist.
Nehmen wir mal an Dortmund hat tatsächlich Sicherheitsvorkerungen unterlassen und irgendjemanden wird die Nase von einem Baseballschläger gebrochen. Was glauben Sie wen der Anwalt des Opfers vor Gericht zieht unabhängig vom konkreten Täter: Den Veranstalter und den Gastverein. Warum genau sollten jetzt in der Sport-"Justerei" andere Regeln für die Verantwortung gelten als in der echten staatlichen Justerei?
So und hier hörts denn aber auch auf. Überdenke sie mal ihre Vorwürfe die Sie in meine Richtung schiessen, lediglich auf Grundlage ihrer Projektion. Ich werwarte eine Entschuldigung für die Unterstellung ich wäre gewaltbereit.
Also, ich bitte sie: Wo leben wir denn. Im Mittelalter, oder in der modernen Kommunikationswelt?
Es muss sich wohl auch bis nach Dortmund herumgesprochen haben, dass es leider unter den Anhängern von Dynamo auch ein paar Typen gibt, die das Wort Anhänger nicht verdienen - es sind keine Ultras, es sind schlicht Hooligans. Und alle Dresdner, die im Stadion waren, mal eben als solche zu deklarieren, finde ich ehrlich gesagt, ziemlich dreist. Das packt mich auch ein wenig an meiner Dresdner Ehre, und dabei zähle ich sogar mehr auf die Schwarz-Gelben aus Dortmund.
Ich glaube, dass Dynamo für die Hooligans am allerwenigsten etwas kann. Die gibt es in jedem Umfeld von Vereinen, leider. Die Frage ist allerdings, wie effektiv man diese der Strafjustiz durchaus nicht unbekannten Menschen überwachen kann. Und da stoßen wir an ein Problem, was nicht mehr den Fußball betrifft, sondern unser Rechtssystem.
Also den Ball bitte flachhalten, nachdenken, und vor im Falle von Maßnahmen eine Sanktion gegen beide Vereine aussprechen: Der Veranstalter hat offensichtlich das Risiko falsch eingeschätzt und nicht genügend oder unzureichend ausgebildetes Ordnungspersonal eingesetzt, der Gästeblock hat ofentsichtlich in seiner Fanbetreuung die Lage falsch eingeschätzt und unzureichende Informationen an die Sicherheitskräfte vor Ort geliefert. Die größten Sanktionen gebühren aber unserem Rechtssystem, das eine effiziente Vereitelung von Straftaten dieser Hooligans nahezu unmöglich macht.
Wenn Ihr Name "teenriot" tatsächlich nichs mit Aufstand und Gewalt zu tun haben sollte, wenn Sie lediglich aus der Ferne dieses Event beobachtet haben und Ihr persönlicher Eindruck eine Teil- oder Gesamtschuld der Zustände auf den BVB deuten, dann entschuldige ich mich.
Allerdings sage ich sehr deutlich, daß für normalsterbliche wie mich, die anderen anwesenden BVB Anhänger und die Verantwortlichen des BVB, sowie die Einsatzleitung der reichlich anwesenden Polizei, diese Gewalt unvorhersehbar war.
Ging es nicht eigentlich nur um ein Pokalspiel?
Wer konnte ahnen, daß es eigentlich nur um Agressionen und nachträglich um die Rechtfertigung dieser Gewalt geht?
Dynamo wehrt sich völlig zu Recht gegen den DFB. Warum ?
Ich versuch es mit einer Analogie. Man muss sich mal vorstellen, der DGB oder irgend eine andere Organisation ruft zu einer friedlichen Demo auf. Während der Demo erscheint dann - natürlich uneingeladen - der "schwarze Block" und veranstaltet eine Straßenschlacht mit der Polizei.
Wäre es dann etwa angemessen, dem DGB als Veranstalter für ein Jahr das Recht abzusprechen, zu Demonstrationen aufzurufen ?
Genausowenig wie der DGB denn "schwarzen Block" ausladen oder kontrollieren kann, hat Dynamo eine realistische Möglichkeit zu verhindern, dass Chaoten Eintrittskarten für Auswärtsspiele kaufen. Also was soll das ?
Im Übrigen scheint Dresden ja seine eigenen Heimspiele weitestgehend im Griff zu haben, zumindest hört man aus Dresden wenig über Randale im dortigen Stadion. Also wofür soll Dresden nochmal bestraft werden ?
hallo,
vielleicht sollte der eine oder andere nicht stur mit dem holzhammer schwingen,
bei einer differenziertere sichtweise tut sich manchmal ein ganz anderes sichtfeld auf ;)
http://www.schwatzgelb.de/2011-10-30...ueberlebt.html
eine frage habe ich noch an diejenigen, welche das exzempel an dresden befürworten:
"was hätte der verein dynamo dresden tun können, um das unentschuldbare verhalten einiger chaoten zu verhindern?"
Die konkreten Ereignisse konnte niemand vorhersehen. Aber das Risiko konnte man vorhersehen. Und das wurde auch getan weswegen das Spiel einen besonderen Status erhielt. Der Veranstalter hat dies aber schlicht ignoriert.
Das sind Verfehlungen die man Dortmund konkret vorwerfen kann und die nicht von der Hand zu weisen sind. Was man aber sehr leicht von der Hand weisen kann ist die irrige Vorstellung ein Verein sei eine Gesinnungsinstanz die man stellvertretend für Anhänger, die keinerlei Vertrag, Mitgliedschaft oder sonst was zu dem Verein haben, bestrafen könnte.
Man kann die Gesinnung nicht verbieten, bzw wird das nichts bringen. Man muss die Gewalt das aus dem Stadion raushalten, nur darum geht es. Und deswegen ist Dortmund, falls Dresden betraft wird, gleich mitzubestrafen.
Meine zugegeben etwas polemischer Kommentar bezieht sich auf die Lernresistenz dort. Es ist JEDES Jahr das gleiche. Es gibt Randale in Groessenordnungen - egal in welcher Liga. Und jedes Mal wird die Schuld verteilt.
Wieviele Deutsche Vereine wurden schon aus dem Europapokal ausgeschlossen? Mir faellt nur einer ein.