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Drohende Wasserknappheit: Verschwendet, verdreckt, verdunstet
In Australien verdorren ganze Landstriche, Südseeinseln geht das Trinkwasser aus, in Schwellenländern ist es längst ein Luxus: Um den Rohstoff werden künftig wohl sogar Kriege geführt.*In Industrienationen wie Deutschland*wird das kostbare Gut verprasst*- ohne dass der Verbraucher es merkt.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...793784,00.html
- #60 03.11.2011 17:57 von
Weniger Menschen
Wasser ist ja nicht das einzige Problem in den armen Ländern. Viele der armen Länder sind einfach massiv überbevölkert. Man braucht dort eine Ein-Kind-Politik.
- #61 03.11.2011 18:06 von
- #62 03.11.2011 18:09 von
- #63 03.11.2011 18:10 von
erzwungener Titel-warum eigentlich
- #64 03.11.2011 18:14 von
Ein bestimmtes Quantum Süßwasser ist immer da,
Ein bestimmtes Quantum Süßwasser ist immer da, das heißt ist auch Bestandteil des Regens, der überall fällt. Von Natur aus vermehrt sich Wasser (Trinkwasser) nicht. Übersteigt der Trinkwasserbrauch die Menge des weltweit existierenden Süßwassers, hat die Menschheit ein Problem....
- #65 03.11.2011 18:16 von
- #66 03.11.2011 18:20 von
erzwungener Titel-warum eigentlich
Indirekt ist auch diese Aussage Quatsch
Ja, wir haben genug Wasser
Ja, hier sparen bringt direkt in Afrika nichts
Jetzt mit Sachverstand:
A: In D sinkt bei Trockenzeiten durch Wasserentnahme der GW Spiegel bedenklich ab
B: In der Folge kommt es zu geringeren Erträgen, erosionen, Lebensmittelpreise steigen
C: Das irgendwann nachkommende Regenwasser kommt in den tieferen Schichten erst gar nicht mehr an (manche Regionen)
Zweitens:
Bei der Solarförderung fördern wir eine angebliche "Exportindustrie" ohne Sachverstand mit 100 MRD
Bei Wassersparprodukten gilt das nicht? - #67 03.11.2011 18:22 von
.
Das ist in einem Land mit einer exorbitanten Kindersterblichkeit nicht praktikabel. Vor allem wenn man mangels eines Rentensystems darauf angewiesen ist, dass mindestens eines der eigenen Kinder das arbeitsfähige Alter erreicht und einen die letzten Lebensjahre durchfüttert.
War übrigens in Deutschland vor fünf, sechs Generationen noch genau so! - #68 03.11.2011 18:25 von Michael Giertz
Lokaler Wassermangel
Dieses "Problem" ist rein lokaler Natur.
In Deutschland haben wir überreichlich Zugang zu frischem Süßwasser, in Saudi-Arabien muss es aufwendig aufbereitet werden - und wird dann für sinnlose Wasserspiele vergeudet. Im reichen Wüstenstaat wird Wasser verschwendet, weil man es sich "leisten" kann - in Deutschland wird Wasser gespart, obwohl man sich einen pragmatischeren Umgang mit Wasser durchaus leisten könnte - d.h. auch mal 2 Vollbäder die Woche statt immer nur Duschen.
In den meisten afrikanischen Staaten ist sauberes Wasser ein Luxus. Und trotzdem vermehren sich die Leute dort enorm - zwar ist die Kindersterblichkeit auch extrem hoch, trotzdem überleben genug, dass die Bevölkerung stark anwächst. Gleichwohl ist die Landwirtschaft vorchristlich: kaum Bewässerungssysteme, keinerlei nachhaltige Anbauversuche, ungeeignete Getreidesorten und so weiter und so fort. Kurzum: obwohl die Situation nun wirklich "hinreichend bescheiden" ist, vermehrt sich die Bevölkerung.
Effektiv gesehen reicht auf lokaler Ebene in großen Teilen der Welt das Trinkwasser nicht.
Und trotzdem können es sich 80 Millionen Deutsche theoretisch leisten, viel großzügiger mit dem Wasser umzugehen - es gibt hinreichend viele Flüsse, der Grundwasserspiegel ist top, dank Aufbereitungsanlagen ist das Wasser der Hamburger genauso frisch wie an der Elbquelle. - #69 03.11.2011 18:26 von
Davon abgesehen kann man noch die Zahlen an sich bezweifeln
Wenn für eine angebliche Wasserverschwendung in Deutschland eine solch hirnrissige Argumentationskette herhalten muss:
fühle ich mich als Leser verschaukelt, um es mal forumskonform auszudrücken."Bis zu 70 Prozent des in Deutschland genutzten Süßwassers brauchen wir allein für die Kühlung von Kraftwerken. Mehr als 20 Prozent des so erzeugten Stroms ist nicht lebensnotwendig, sondern versorgt unsere Unterhaltungselektronik ...
Einigen Journalisten ist es anscheinend kaum noch möglich, über ein Umwelt- oder Ressourcenproblem mit dem Tenor zu berichten: Aber wir sind fein raus, wir sind nicht betroffen, das Problem haben andere.
Wir müssen zumindest in irgendeiner Form für Umweltprobleme in anderen Regionen der Welt mitverantwortlich sein. Z.B. durch den Import von Produkten aus dem betroffenen Land.
Ein schlechtes Gewissen ist nun mal das mindeste, was ein solcher Redakteur beim Leser erreichen muss, wenn er politisch korrekt über Probleme der Menschheit berichten will.
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