Drohende Wasserknappheit: Verschwendet, verdreckt, verdunstet

In Australien verdorren ganze Landstriche, Südseeinseln geht das Trinkwasser aus, in Schwellenländern ist es längst ein Luxus: Um den Rohstoff werden künftig wohl sogar Kriege geführt.*In Industrienationen wie Deutschland*wird das kostbare Gut verprasst*- ohne dass der Verbraucher es merkt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...793784,00.html
  1. #60

    Weniger Menschen

    Wasser ist ja nicht das einzige Problem in den armen Ländern. Viele der armen Länder sind einfach massiv überbevölkert. Man braucht dort eine Ein-Kind-Politik.
  2. #61

    Na und?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Australien verdorren ganze Landstriche, Südseeinseln geht das Trinkwasser aus, in Schwellenländern ist es längst ein Luxus: Um den Rohstoff werden künftig wohl sogar Kriege geführt.*In Industrienationen wie Deutschland*wird das kostbare Gut verprasst*- ohne dass der Verbraucher es merkt.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...793784,00.html
    wenn wir hier weniger brauchen haben die Südseeinsulaner keinen Tropfen mehr. Dazu kommt noch, dass man Wasser kaum VERbrauchen kann. Schon durch Meteoriten wird die Summe des Wassers auf der Erde immer mehr.
  3. #62

    Bleibt zu hoffen, daß Sie auch nur eins haben....:-)

    Zitat von Heiner Milch Beitrag anzeigen
    Wasser ist ja nicht das einzige Problem in den armen Ländern. Viele der armen Länder sind einfach massiv überbevölkert. Man braucht dort eine Ein-Kind-Politik.
    Bleibt zu hoffen, daß Sie auch nur eins haben....:-)
  4. #63

    erzwungener Titel-warum eigentlich

    Zitat von Pfeiffer mit drei F Beitrag anzeigen
    Unser Frischwasser können wir aber auch nicht exportieren, da man keine Chance hat, das z.B. nach Südspanien in ausreichender Menge und Qualität zu bekommen.
    Das ist so nicht wahr

    Richtig ist: 700 km Transportwege ist das äusserste
    Aber:
    Wenn jeder sein Wasser Richtung Süden sendet, dann wäre in Europa der Wassermangel behoben

    Bsp: München sendet sein Wasser nach Florenz, Florenz das eigene nach Rom

    ....
  5. #64

    Ein bestimmtes Quantum Süßwasser ist immer da,

    Zitat von digitalturbulence Beitrag anzeigen
    Das regnet ja wieder nach. Hier wird so getan als sei Wasser eine Ölquelle die irgendwann zu Ende geht.
    Ein bestimmtes Quantum Süßwasser ist immer da, das heißt ist auch Bestandteil des Regens, der überall fällt. Von Natur aus vermehrt sich Wasser (Trinkwasser) nicht. Übersteigt der Trinkwasserbrauch die Menge des weltweit existierenden Süßwassers, hat die Menschheit ein Problem....
  6. #65

    Grundstück kaufen , Eichen pflanzen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Australien verdorren ganze Landstriche, Südseeinseln geht das Trinkwasser aus, in Schwellenländern ist es längst ein Luxus: Um den Rohstoff werden künftig wohl sogar Kriege geführt.*In Industrienationen wie Deutschland*wird das kostbare Gut verprasst*- ohne dass der Verbraucher es merkt.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...793784,00.html
    ich habe genug Wasser in meiner Zisterne ( 20.000 l bestes Regenwasser + Kröten ) .

    Krieg ist die Konstante in dieser Welt ; weil das so ist werden wir bis an das Ende der Zeit gutes Geld verdienen .
  7. #66

    erzwungener Titel-warum eigentlich

    Zitat von asdfghjklöä Beitrag anzeigen
    Hm, interessanter Nebenbefund: Die Kommentare zeigen, daß die Schwarmintelligenz inzwischen in der Lage ist sehr differenziert zu urteilen und tatsächlich genau die Schwachstelle des "qualitätsjournalistisch" erstellten Artikels aufzuzeigen. In der Tat: wenn wir in der norddeutschen Tiefebene (im Grund eine große im Laufe der Zeit vom Menschen erschlossenen Sumpflandschaft) alle anfangen fanatisch Wasser zu sparen bringt das den Menschen in Wassermangelregionen rein gar nix und bei uns fangen die Rohre an zu stinken...ruhig mal ein Vollbad gönnen.
    Indirekt ist auch diese Aussage Quatsch

    Ja, wir haben genug Wasser
    Ja, hier sparen bringt direkt in Afrika nichts

    Jetzt mit Sachverstand:

    A: In D sinkt bei Trockenzeiten durch Wasserentnahme der GW Spiegel bedenklich ab
    B: In der Folge kommt es zu geringeren Erträgen, erosionen, Lebensmittelpreise steigen
    C: Das irgendwann nachkommende Regenwasser kommt in den tieferen Schichten erst gar nicht mehr an (manche Regionen)

    Zweitens:
    Bei der Solarförderung fördern wir eine angebliche "Exportindustrie" ohne Sachverstand mit 100 MRD

    Bei Wassersparprodukten gilt das nicht?
  8. #67

    .

    Zitat von Heiner Milch Beitrag anzeigen
    Wasser ist ja nicht das einzige Problem in den armen Ländern. Viele der armen Länder sind einfach massiv überbevölkert. Man braucht dort eine Ein-Kind-Politik.
    Das ist in einem Land mit einer exorbitanten Kindersterblichkeit nicht praktikabel. Vor allem wenn man mangels eines Rentensystems darauf angewiesen ist, dass mindestens eines der eigenen Kinder das arbeitsfähige Alter erreicht und einen die letzten Lebensjahre durchfüttert.

    War übrigens in Deutschland vor fünf, sechs Generationen noch genau so!
  9. #68

    Lokaler Wassermangel

    Zitat von Magentasalex Beitrag anzeigen
    Ein bestimmtes Quantum Süßwasser ist immer da, das heißt ist auch Bestandteil des Regens, der überall fällt. Von Natur aus vermehrt sich Wasser (Trinkwasser) nicht. Übersteigt der Trinkwasserbrauch die Menge des weltweit existierenden Süßwassers, hat die Menschheit ein Problem....
    Dieses "Problem" ist rein lokaler Natur.

    In Deutschland haben wir überreichlich Zugang zu frischem Süßwasser, in Saudi-Arabien muss es aufwendig aufbereitet werden - und wird dann für sinnlose Wasserspiele vergeudet. Im reichen Wüstenstaat wird Wasser verschwendet, weil man es sich "leisten" kann - in Deutschland wird Wasser gespart, obwohl man sich einen pragmatischeren Umgang mit Wasser durchaus leisten könnte - d.h. auch mal 2 Vollbäder die Woche statt immer nur Duschen.

    In den meisten afrikanischen Staaten ist sauberes Wasser ein Luxus. Und trotzdem vermehren sich die Leute dort enorm - zwar ist die Kindersterblichkeit auch extrem hoch, trotzdem überleben genug, dass die Bevölkerung stark anwächst. Gleichwohl ist die Landwirtschaft vorchristlich: kaum Bewässerungssysteme, keinerlei nachhaltige Anbauversuche, ungeeignete Getreidesorten und so weiter und so fort. Kurzum: obwohl die Situation nun wirklich "hinreichend bescheiden" ist, vermehrt sich die Bevölkerung.

    Effektiv gesehen reicht auf lokaler Ebene in großen Teilen der Welt das Trinkwasser nicht.

    Und trotzdem können es sich 80 Millionen Deutsche theoretisch leisten, viel großzügiger mit dem Wasser umzugehen - es gibt hinreichend viele Flüsse, der Grundwasserspiegel ist top, dank Aufbereitungsanlagen ist das Wasser der Hamburger genauso frisch wie an der Elbquelle.
  10. #69

    Davon abgesehen kann man noch die Zahlen an sich bezweifeln

    Wenn für eine angebliche Wasserverschwendung in Deutschland eine solch hirnrissige Argumentationskette herhalten muss:

    "Bis zu 70 Prozent des in Deutschland genutzten Süßwassers brauchen wir allein für die Kühlung von Kraftwerken. Mehr als 20 Prozent des so erzeugten Stroms ist nicht lebensnotwendig, sondern versorgt unsere Unterhaltungselektronik ...
    fühle ich mich als Leser verschaukelt, um es mal forumskonform auszudrücken.

    Einigen Journalisten ist es anscheinend kaum noch möglich, über ein Umwelt- oder Ressourcenproblem mit dem Tenor zu berichten: Aber wir sind fein raus, wir sind nicht betroffen, das Problem haben andere.

    Wir müssen zumindest in irgendeiner Form für Umweltprobleme in anderen Regionen der Welt mitverantwortlich sein. Z.B. durch den Import von Produkten aus dem betroffenen Land.

    Ein schlechtes Gewissen ist nun mal das mindeste, was ein solcher Redakteur beim Leser erreichen muss, wenn er politisch korrekt über Probleme der Menschheit berichten will.