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Drohende Wasserknappheit: Verschwendet, verdreckt, verdunstet

In Australien verdorren ganze Landstriche, Südseeinseln geht das Trinkwasser aus, in Schwellenländern ist es längst ein Luxus: Um den Rohstoff werden künftig wohl sogar Kriege geführt.*In Industrienationen wie Deutschland*wird das kostbare Gut verprasst*- ohne dass der Verbraucher es merkt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...793784,00.html
  1. #200

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Wasser aus gemässigten Zonen zu exportieren ist wenig sinnvoll: Um Meerwasser zu entsalzen benötigt man maximal so viel Energie, wie es braucht, um Wasser 1000km weit zu transportieren.
    Das ist nicht richtig

    Reiner Energieaspekt: Ja
    Aber:
    Was machen Sie mit den gigantischen Salzmengen bei der Entsalzung?

    Im Mittelmeer läuft so eine Anlage, mit riesigen Kosten

    Und zweitens:
    Das Wasser wird meistens nicht an der Küste benötigt
    De Facto wwäre also ein Transport von Nord nach Südspanien immer billiger
  2. #201

    Zitat von happy2009 Beitrag anzeigen
    ...
    Was machen Sie mit den gigantischen Salzmengen bei der Entsalzung?
    ...
    Das überschüssige Salz kommt natürlich zurück ins Meer.
  3. #202

    habe ich da ...

    Zitat von happy2009 Beitrag anzeigen
    ...
    Und was die meisten verkennen:+Die Wasserknappheit breitet sich nach Norden aus, massiv, dank Klimawechsel

    ...
    Habe ich dieses Jahr zuviel gelesen? Vor ein paar Monaten haben alle Zeitschriften berichtet, dass durch den Klimawandel die Niederschläge in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen...und das im Norden wie im Süden.
  4. #203

    erzwungener Titel-warum eigentlich

    Zitat von spiegelleser987 Beitrag anzeigen
    Habe ich dieses Jahr zuviel gelesen? Vor ein paar Monaten haben alle Zeitschriften berichtet, dass durch den Klimawandel die Niederschläge in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen...und das im Norden wie im Süden.
    Leider nicht dann wenn man es braucht
    Und nicht in der gewünschten Dosierung

    Ein Starkregen sorgt weniger für Grundwasserauffüllung, sondern vielmehr für Errosion und Überflutungen

    Kann man nebenbei ausgezeichnet weltweit beobachten, das muss nicht neu erforscht werden
  5. #204

    erzwungener Titel-warum eigentlich

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Das überschüssige Salz kommt natürlich zurück ins Meer.
    ..Die bei dem Prozess übrige Salzlake ist nicht unproblematisch, Ihr Vorschlag geht nur wenn Sie es weiter hinauspumpen, da ansonsten das Küstenökosystem gestört wird

    An Küsten mit stärkere Strömung sicherlich leichter als an Buchten etc.

    Zweitens benötigen Sie das Wasser nicht unbedingt in unmittelbarer Küstennähe-sprich: Die Transportproblematik muss gelöst werden.

    Nebenbei
    Zum Thema Trockenheit:

    2010 musste Barcelona alle öffentlichen Brunnen sperren, da diese extremen Wassermangel aufwiesen

    Mehr sogar:
    Es wurde im großen Stil aus Frankreich Trinkwasser in Tanklastwagen herbeigeschafft

    Alle Umweltfachkräfte gehen von einer Zunahme von Trockenperioden aus-auch wenn statistisch im Gesamtjahr die Niderschlagsmenge nicht zwingend abnehmen muss
  6. #205

    Man kann immer was dazulernen

    Zitat von tim11q Beitrag anzeigen
    "Typisch Deutsch" war eben gerade der Kommentar meines Spanischen Geschaeftspartners, als ich ihm den obigen Vorschlag zeigte. Dabei musste er ganz herzlich lachen....
    Er wies dabei darauf hin, dass Spanien bisher seine Nachbarn noch nicht um Wasser angefleht habe, ob uns das nichts sagen wuerde? Deshalb moegen die Deutschen doch bitte, zumindest fuer den Moment, noch von unaufgeforderten Zwangsbeglueckungen absehen.

    ...Ihr Deppen!
    Seit EU hat Spanien einen großen Aufschwung und Hebung seines Lebensstandards. So dieses: wir brauchen keine Hilfe, ist wohl ein bisschen albern, nachdem man derart viele Subventionen kassiert hat...

    Im übrigen: Spanien hat natürlich keine Umweltprobleme, sowas ist typisch deutsch. Ökologie ist auch ein typisch deutsches Problem, wovon sich in Spanien nur ein paar linke Spinner infizieren lassen.

    DAS ist typisch spanisch.

    Typisch deutsch ist nur die Angst davor, dass einen jemand typisch deutsch nennen könnte...und dann gleich reflexartig lospöbeln, bar jeglicher Manieren: ihr Deppen etc...

    Ein bisschen mehr Rückgrat wünsche ich Ihnen, und Sinn für Humor. Das sollen Sie sich lieber von den Spaniern abschauen, als deren Einstellung zu Ökologie.
  7. #206

    erzwungener Titel-warum eigentlich

    Zitat von tim11q Beitrag anzeigen
    "Typisch Deutsch" war eben gerade der Kommentar meines Spanischen Geschaeftspartners, als ich ihm den obigen Vorschlag zeigte. Dabei musste er ganz herzlich lachen....Er wies dabei darauf hin, dass Spanien bisher seine Nachbarn noch nicht um Wasser angefleht habe,
    Hier muss ich noch einmal Nachhaken

    2006-2009 gab es in Barcelona eine Trinkwasserknappheit aufgrund von fehendem Niederschlag.
    Das liegt meines Wissens nach in Spanien, ca 200 km von Frankreich entfernt

    http://maps.google.de/maps?q=barcelo...ed=0CGQQ8gEwAQ

    Also: Nordspanien

    Und Barcelona "flehte"- um Ihren terminus zu benutzen, Frankreich um Trinkwasser an
    Und Frankreich lieferte aus Marseille Trinkwasser in Tanklastzügen, für ca 50 Mio Euro
    Und Schiffe belieferten die Stadt

    http://www.n24.de/news/newsitem_868584.html
    http://www.netzeitung.de/reise/964377.html
    http://www.handelsblatt.com/technolo...l?p3198756=all

    Um das Wissen Ihres Bekannten scheint es also nicht weit her zu sein, im Gegenteil er scheint ziemlich ahnungslos zu sein.
  8. #207

    ...

    Zitat von happy2009 Beitrag anzeigen
    Die bei dem Prozess übrige Salzlake ist nicht unproblematisch, Ihr Vorschlag geht nur wenn Sie es weiter hinauspumpen, da ansonsten das Küstenökosystem gestört wird

    An Küsten mit stärkere Strömung sicherlich leichter als an Buchten etc.

    Zweitens benötigen Sie das Wasser nicht unbedingt in unmittelbarer Küstennähe-sprich: Die Transportproblematik muss gelöst werden.
    ...
    Selbstverständlich ist das so.

    Aber Süsswasser aus Gegenden mit signifikantem Überschuss heranzutransportieren lohnt sich eben nur, wenn diese weniger als 1000km weiter entfernt sind als das Meer. Von Skandinavien nach Südeuropa z B wäre Verschwendung. Die Gegenden mit ganzjähriger Wasserknappheit sind meist weiter als 1000km von Gegenden mit signifikantem Süsswasserüberschuss entfernt.
  9. #208

    Seltsam

    Zitat von munkelt Beitrag anzeigen
    Richtig. Und in D Wasser zu sparen ist unsinnig. Schon steigt in manchen Gebieten das Grundwasser und sorgt für nasse Keller.
    Die Deutschen geizen eh schon mit dem Wasser rum. Besser einmal zuviel duschen als einmal zu wenig, der nächste Regen fällt bestimmt.
    http://www.umweltbewusst-heizen.de/W...-weltweit.html
    diese Foristen, von nichts eine Ahnung aber bloeken.
    Wasser hat eine unangenehme Eigenschaft. Es verdunstet!!!!
    Die Talsperren werden immer leerer, die Felder verdorren.

    Ach so, es regnet ja wieder, Stimmt, aber woanders !!!

    Gab schon mal Zeiten in DE, da wurde die samstaegliche Karrenwaesche bestraft!!!! VERGESSEN???

    Fragen Sie Frau Merkel, die kann Ihnen die richtige Antwort geben!
  10. #209

    irgendwie ...

    Irgendwie ist es schon komisch. Das Wasser wird knapp. Die Sahara (zur Erklärung: das ist eine ganz schön warme Wüste) breitet sich angeblich immer weiter aus. Und nun ... geht sie unter. Wer hat diese Fotos von der Sahara gemacht?
    http://www.wuestenschiff.de/phpbb/viewtopic.php?t=39622
    Bei youtube sehen wir
    http://www.youtube.com/watch?v=d-UF2...eature=related
    Solche Wassermassen wie in der Sahara gab es in Europa lange nicht. Vielleicht sollte man mal auf Horrormeldungen verzichten und etwas zur Wasserspeicherung unternehmen.

    Übrigens, die meisten Toten in Wüsten sind nicht verdurstet sondern ertrunken!!!


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