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Drohende Wasserknappheit: Verschwendet, verdreckt, verdunstet

In Australien verdorren ganze Landstriche, Südseeinseln geht das Trinkwasser aus, in Schwellenländern ist es längst ein Luxus: Um den Rohstoff werden künftig wohl sogar Kriege geführt.*In Industrienationen wie Deutschland*wird das kostbare Gut verprasst*- ohne dass der Verbraucher es merkt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...793784,00.html
  1. #190

    Wassersparen bei uns sinnvoll?

    Noch ist das Wassersparen bei uns Deutschen nicht sinnvoll, im Gegenteil kämpfen vor allem unsere Wasserver- und entsorger damit, dass wir weniger Wasser verbrauchen. Es muss deshalb sogar mancher Orts Wasser extra aus Hydranten in die Kanalisation abgelassen werden um die Fließgeschwindigkeit in den Wasserleitungen zu erhöhen oder eben auch in der Kanalisation. Stellenweise müssen die Abwasserrohre auch verkleinert werden, weil weniger Abdrücken beim Gang aufs Clo. All diese Kosten werden natürlich uns Endverbrauchern aufgedrückt, wir haben nichts davon, weil wir mehr zahlen und die die Sahellzone hat auch nichts davon, weil wir weniger Geld für Spenden über haben.

    Wie wäre es denn, dort wo Wasser im Überfluss vorhanden ist, die Menschen für ihr Wasser normal bezahlen und ein Teil davon in Projekte geht die Wasser dort zur Verfügung stellen sollen, wo es nicht im Überfluss vorhanden ist.
  2. #191

    was kostet eigentlich

    die Abrechung des Wasserverbrauchs in Deutschland? Die Wasseruhren die alle 5 Jahre getauscht werden müssen? Damit alleine dürften die Pumpkosten locker bezahlt sein. Wieviel Energie brauche ich den konkret pro qm³ Wasser. Anstatt dafür zu sorgen dass die Landwirtschaft durch Überdüngung nicht Wasserschutzgebiete zerstört werden neue Quellen erschlossen. Schafft den qm³ Preis ab oder sorgt mindestens für einen Mengenrabatt bis zu einer gewissen Menge.

    Und der Artikel vermischt alles wild durcheinander Dürren in der dritten Welt und Kraftwerke die Flusswasser nutzen.

    In Bagkok verschwenden die sogar dass Wasser um ihre Stadt zu fluten. Ein Skandal. Genauso abwegig ist der Artikel.

    Achja, jedes Trinwasser war einmal Regenwasser. Das nennt man den Wasserkreislauf. Ich habe bei meiner Waschmaschine immer Wasserplus akiviert, dafür weniger Chemie und weniger Hautprobleme.
  3. #192

    ohne Verstand

    Es gab vor Jahrzehnten von MIELE mal eine Spülmaschine G 500. Die verbrauchte ab Werk etwa 50 Liter, ließ sich aber auf 35 Liter umstellen. Die Umwälpumpe hatte 800 Watt.

    Heute kriegt man von diesem Hersteller nur noch Spülmaschionen, die gerade mal 12 Liter brauchen (gilt auch für andere Hersteller), und die Umwälzpumpe hat 200 Watt.

    Erfolg:
    Während man früher in einem kleineren Haushalt das Geschirr sammeln konnte bis die Maschine voll war und dann nach dem Spülen sauberes Geschirr erhielt, geht das jetzt schon mal gar nicht mehr. Und wenn man Eierspeisen auf dem Teller hatte und den Teller nicht VOR dem Einstellen in die Maschine vorspült, wird er sowieso nicht mehr sauber. ich behaupte, dass diese "Sparmaschinen" im Endeffekt MEHR Wasser verbrauchen, weil halt öfters gespült und auch noch vorgespült werden muss. Alles eine Folge des grünen Bio-Wahns!

    Unsre uralte Waschmaschine ohne Schleudergang brauchte 150 Liter Wasser. Anschließend war die Wäsche sauber, es waren keine Waschmittelreste drin usw. Leidert gibts solche Maschinen heute nicht mehr.
    Die neueren Maschinen brauchen 50 Liter oder noch weniger, wodurch oft Waschmittelreste im Gewebe verbleiben, was dann zu Allergien führt.
    Auch bei uns - ähnlich einem anderen Vor-Schreiber - ist immer die Taste "Mehr Wasser" gedrückt, um diesen Irrsinn wenigstens etwas zu vermindern.

    Der Verstand ist bei uns in Deutschland längst ausgeschaltet: Energiesparlampen, wassersparende Spül- und Waschmachinen usw.

    Aber dafür PORSCHE-CAYENNE fahren, um die lieben Kinderchen in den Kindergarten zu bringen!
  4. #193

    Zitat von tim11q Beitrag anzeigen
    "Typisch Deutsch" war eben gerade der Kommentar meines Spanischen Geschaeftspartners, als ich ihm den obigen Vorschlag zeigte. Dabei musste er ganz herzlich lachen.
    Er wies dabei darauf hin, dass Spanien bisher seine Nachbarn noch nicht um Wasser angefleht habe, ob uns das nichts sagen wuerde? Deshalb moegen die Deutschen doch bitte, zumindest fuer den Moment, noch von unaufgeforderten Zwangsbeglueckungen absehen.
    Sehr schön das Ihr bekannter eine internationale ökonomische Kapazität zu sein scheint!

    Im Uebrigen: Haetten die Spanier nicht Millionen von Touristen, fuer die das Wasser aus dem Landesinneren herangepumpt wird, haetten sie nicht hunderte von Golfplaetzen, und wuerden sie keine klimatisch unpassende Landwirstchaft dort betreiben, wo im Sommer 45 Grad herrschen, dann haetten sie auch kein Wasserproblem.
    Ohne Touristen keine Einnahmen daraus, und ohne Paprika etc keine Einnahmen aus Landwirtschaft
    Solange es sich rechnet wird es gemacht (und sogar von der EU Subventioniert
    Es handelt sich also um ein selbst gemachtes Problem.
    Geographischer Unsinn
    Das die Spanier im Uebrigen auch selbst loesen, wenn sie muessen und wollen, z.B. durch Meerwasserentsalzungsanlagen.
    Da spricht der Blinde von der Farbe
    Der importierte Liter Wasser ist (noch) deutlich billiger als der Liter Wasser aus der Meerentsalzungsanlage
    Es wäre also ein Riesengeschäft
    Das Ganze ist so ein typisch Deutsches Thema, das von verbeamteten Gruenen-Waehlern, mit anerzogenem Komplex der Art "wir-muessen-die-Welt-retten-auch-wenn-die-Welt-das-nicht-will-denn-wir-wissen-alles-besser" immer wieder herausgekramt wird.
    Das ist Unsinn, darum geht es nicht
    Es ist so einfach: Fragt doch mal einen Spanier, ob er Euer Wasser ueberhaupt will!
    Wenn das importiere billiger ist wird er es wollen
    Marktwirtschaft
    Und plappert nicht einfach jeden Kaese nach. Selber denken, hilft naemlich.
    Da sprechen Sie eine Wahrheit aus, wieso halten Sie sich nicht dran?
    Und dann hoert dann bitte auf, so einen Unsinn zu verbreiten: In Nord- und Mittel-Europa Wasser zu sparen, ist einfach schwachsinnig. Und fuehrt nur zu hoeheren Wasserpreisen, Ihr Deppen!
    Dieses Märchen ist ausreichend widerlegt
    Und der letzte Kraftausdruck trifft dadurch den Verfasser
  5. #194

    Zitat von bernardmarx Beitrag anzeigen
    Die Frage ist doch eher wie sinnvoll es ist im Süden Spaniens Tomaten, Gurken und Paprika zu züchten.
    Weltweit Trinkwasserknappheit treibt die Preise für Lebensmittel
    Ob wir es uns erlauben wollen im Süden nichts mehr Anzupflanzen ist dann fraglich.

    Und was die meisten verkennen:+Die Wasserknappheit breitet sich nach Norden aus, massiv, dank Klimawechsel
    In Spanien wird niemand verdursten müssen, außer ein paar Pflanzen unter Quadratkilometern von Plastikfolien. Von mir bekommen die kein Wasser.
    Das entscheidet der Preis
    Und warum kann Wasser nicht weiter als 500 km transportiert werden? Die längste Wasserleitung Europas ist über 2.800 km lang und fließt vom Zusammenfluss von Brigach und Breg bis ins schwarze Meer. Wenn man wollte könnte man selbstverständlich Gletscherwasser aus den Alpen über (gedeckte) Kanäle, Leitungen, Pumpstationen und Aquädukte nach Südspanien liefern. Zahlt nur keiner.
    Das Wasser ist dann nicht mehr Trinkwaserqualität
    Bis etwa 700 km ist es noch Trinkwasserqualität
    In Kalifornien beispielsweise gibt es ein Riesennetz von Leitungen und Kanälen um die Großstädte und die Landwirtschaft mit Wasser zu versorgen.
    Sehr gutes Beispiel
    Das Wassernetz dort ist weitgehend in privater Hand
    Kosten für Wasser: Astronomisch (gemessen an unseren Verhältnissen)
    Die machen genau das, was wir auch machen sollten:
    Wasser aus reichen Gegenden in Wasserknappe leiten

    Wasser ist eine Goldgrube-richtig eingesetz


    Apropos: Der Bodensee erreichte die letzten Jahre des öfteren schon sehr knappe Pegel
  6. #195

    Zitat von Fritz Motzki Beitrag anzeigen
    Es geht um trinkbares Wasser, also Trinkwasser, was auch sogar im Sauerland, dank des Bergamtes, sehr, sehr knapp wird http://www.wdr.de/tv/monitor//sendun...18/wasser.php5
    Sie spielen auf geplante Erkundungsbohrungen auf Schiefergas an, nicht war?
    Auch für Sie: Es geht um ERKUNDUNGEN, um festzustellen, ob in den Gesteinsschichten überhaupt Erdgas vorhanden ist. Eine Produktion und ein damit verbundenes Hydraulic Fracturing stehen überhaupt noch nicht zur Debatte!
    Gilt übrigens für Gesamtdeutschland.

    Quellen: http://www.wintershall.com/unconventional.html?&L=1

    http://www.erdgassuche-in-deutschlan...rstaetten.html

    http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Ene...fend/NIKO.html

    Im Übrigen hat "Monitor" bei mir seit diesem Bericht einiges an Sympathie bei mir verloren.
  7. #196

    Zitat von fuzzi-vom-dienst Beitrag anzeigen
    Und wenn man Eierspeisen auf dem Teller hatte und den Teller nicht VOR dem Einstellen in die Maschine vorspült, wird er sowieso nicht mehr sauber.
    iss mir noch nie passiert. Hier wird im "Auto" Modus immer alles sauber.
  8. #197

    Keine private Wasserversorgung!

    Zitat von happy2009 Beitrag anzeigen
    .
    ....
    Und was die meisten verkennen:+Die Wasserknappheit breitet sich nach Norden aus, massiv, dank Klimawechsel

    ....
    Sehr gutes Beispiel
    Das Wassernetz dort ist weitgehend in privater Hand
    Kosten für Wasser: Astronomisch (gemessen an unseren Verhältnissen)
    Die machen genau das, was wir auch machen sollten:
    Wasser aus reichen Gegenden in Wasserknappe leiten

    Wasser ist eine Goldgrube-richtig eingesetz


    Apropos: Der Bodensee erreichte die letzten Jahre des öfteren schon sehr knappe Pegel
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    Es muss ein Menschenrecht auf sauberes Wasser geben!

    Privatisierung der Wasserversorgung ist ganz sicher der falsche Weg, wie sich überall dort zeigt, wo man das nur am Profit orientierten Firmen/Leuten überlassen hat. Das soll auch schon in einigen Städten (?) unseres Landes der Fall sein, leider

    Wasserversorgung muss ein staatlicher Auftrag sein, die zweifelsfrei zu den wesentlichen öffentlichen Aufgaben gehört.

    Bei weltweit nur 3% verfügbarem Süßwasservorkommen, den jetz schon in dem treffenden Artikel beschriebenen Problemen u. den vorhersehbaren Konflikten, ist mir die Ignoranz, das Leugnen der Problematik durch einige Foristen unverständlich.

    PS: Beim 1. BW-Einsatz in Somalia 1993, wurde uns Soldaten Trinkwasser aus Israel!!, das sich beim Überlebenskampf um das Jordan-Wasser schon seit Jahren mit seinen Anrainerstaaten u. den Palästinensrn streitet, verabreicht, was für ein unfassbarer Unsinn!
  9. #198

    Zitat von puter73 Beitrag anzeigen
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    Es muss ein Menschenrecht auf sauberes Wasser geben!

    Privatisierung der Wasserversorgung ist ganz sicher der falsche Weg, wie sich überall dort zeigt, wo man das nur am Profit orientierten Firmen/Leuten überlassen hat. Das soll auch schon in einigen Städten (?) unseres Landes der Fall sein, leider
    Diese Meinung vertrete ich auch

    Privatisierung ist lediglich eine andere Formulierung für
    Staatsausverkauf.
    Billiger wird dadurch nichts, nur die Gewinne werden privatisiert


    Bei weltweit nur 3% verfügbarem Süßwasservorkommen, den jetz schon in dem treffenden Artikel beschriebenen Problemen u. den vorhersehbaren Konflikten, ist mir die Ignoranz, das Leugnen der Problematik durch einige Foristen unverständlich.
    Wundern Sie sich nicht
    Es ist eine Frage der Belesenheit

    Sie sehen es ja, nahezu jeder glaubt den Unsinn der Stadtwerkeproklamation
    Und keiner versteht, das Wasser ein richtiger Wirtschaftszweig darstellt

    Man stelle sich einmal vor, man würde auf diese Foristen und deren Einfäligkeit hören.

    Miele wird hierzulande gezwungen, sparsame Geräte herzustellen (wobei die ja angeblich keiner will)
    Und ins Ausland kann daher fleissig exportiert werden, denn die wollen und brauchen diese
  10. #199

    Wasser aus gemässigten Zonen zu exportieren ist wenig sinnvoll: Um Meerwasser zu entsalzen benötigt man maximal so viel Energie, wie es braucht, um Wasser 1000km weit zu transportieren.


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