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Drohende Staatspleite: Ökonomen geben Griechenland auf

Die Zeit läuft ab für Griechenland: Nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit auf Ramschstatus geben deutsche Wirtschaftsexperten dem Land kaum noch eine Chance. Europa sollte sich auf die Bankrotterklärung aus Athen vorbereiten, lautet ihr vernichtendes Urteil.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...691717,00.html
  1. #1

    JETZT Geld geben wäre das Falscheste

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Europa sollte sich auf die Bankrotterklärung aus Athen vorbereiten, lautet ihr vernichtendes Urteil.
    Wenn ein Bankrott nicht zu vermeiden ist, sollte man alle Mittel gerade jetzt zurückhalten.
    GR muss
    - seinen korrupten Staat in Ordnung bringen
    - eine Schuldenregulierung mit den Gläubigern treffen
    - Überversorgung des aufgeblähten Öffentlichen Dienst bereinigen
    - aus der Eurozone austreten
    - ...
    DANN kann man über Hilfen sprechen.
    Keine Leistungen auf vage Versprechen, die immer wieder nicht eingehalten ja sogar mit Betrug eingelöst wurden.
  2. #2

    Und nun?

    Das war doch klar das Griechenland Pleite gehen wird. Für diese Erkenntnis muss man nicht mal studiert haben bzw. seinen Dr. oder Prof. abgelegt haben. Durch Einschalten des gesunden Menschenverstandes sollte man zu der gleichen Erkenntnis gelangen. Also, warum noch Darlehen an Griechenland weiterreichen? Wenn ja, dann bitte gleich als Spende deklarieren und dann kann es auch gleich als Ausgabenposten im laufenden Bundeshaushalt aufgenommen werden. Wir wollen doch jetzt nicht noch einen weiteren Schattenhaushalt aufmachen, oder?
  3. #3

    Geordneter Staatsbankrott

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zeit läuft ab für Griechenland: Nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit auf Ramschstatus geben deutsche Wirtschaftsexperten dem Land kaum noch eine Chance. Europa sollte sich auf die Bankrotterklärung aus Athen vorbereiten, lautet ihr vernichtendes Urteil.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...691717,00.html
    Griechenland ist ganz offensichtlich ein gigantisches Faß ohne Boden. Es ist daher unsinnig, jetzt Milliarden um Milliarden dort hineinzugeben, die man nie wieder sehen wird. Die einzige Möglichkeit wäre eine geordnete Insolvenz und daraus folgend die Übereignung sämtlichen griechischen Staatsbesitzes an die Gläubiger. So ist das nun mal bei jedem Bankrott. Man kann nicht Geschenke verlangen, zumal diese Geschenke nur bewirken, dass die Schulden noch höher werden, weil der europäische Steuerzahler nämlich das Geld nicht hat und selbst aufnehmen muß. Es ist klar und eindeutig, dass weder Deutschland, noch die EU die Schulden der Griechen bei den Banken übernehmen kann. Auch der Austritt der Griechen aus dem Währungsverbund ist unausweichlich. Eine Wiedereinführung der Drachme und die damit verbundene zu erwartende Hyperinflation samt Enteignung der griechischen Sparer, ist die logische, aber auch einzig mögliche Konsequenz. Das haben die Griechen schließlich ihren eigenen schlechten und korrupten Politikern zu verdanken. Aber die haben diese Leute ja gewählt. Eine andere Lösung gibt es nicht.
  4. #4

    musste ja so kommen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zeit läuft ab für Griechenland: Nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit auf Ramschstatus geben deutsche Wirtschaftsexperten dem Land kaum noch eine Chance. Europa sollte sich auf die Bankrotterklärung aus Athen vorbereiten, lautet ihr vernichtendes Urteil.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...691717,00.html
    was soll man eigentlich groß dazu sagen. Jeder, der ein wenig ökonomischen Sachverstand hat und nicht engstirnig denkt, konnte sich schon vor Monaten an 5 Fingern abzählen, dass die Griechen es nicht packen können, die anstehenden Re-Finanzierungen zu stemmen. Schon im Februar hatte das Land seine große Mühe, seine Anleihen nur mit hohem Aufschlag platzieren zu können.

    Ich wundere mich immer wieder, wie verblendet man sein muss, die streikende und anscheinend völlig reformunwillige Bevölkerung, die Kenngrößen des Landes und insbesondere die unfähige und durchwegs korrupte Politikerkaste in Griechenland so zu ignorieren.

    Jede Bank würde hochkant einen Kunden rausschmeißen, wenn dieser an seinen Bilanzen manipuliert hätte. Nein, bei diesem Land wurde sträflicherweise in Kauf genommen, dass mal das Defizit von 3.9 auf 8, dann auf 12.6, dann auf 13.6 usw. korrigiert wurde, wahrscheinlich liegt die Zahl irgendwo bei 20%.

    Umso mehr ärgern mich die ganzen "Neunmal-Klugen"Kommentare der achso weisen Experten, die von Systemrelevanz und Euro-Stabilität faseln.
    Eine kranke Person wird nicht dadurch gesünder, indem man es gesundschminkt. Krank bleibt krank und da braucht man kein VWL Experte zu sein, dass Griechenland knapp 30 Jahre über seine Verhältnisse gelebt hat. So einfach ist das.

    Das die Deutsche Regierung zaudert, war zum ersten Mal sogar positiv, sie hat damit die Dinge beschleunigt, die eh eingetreten wären.

    mfg
    CU
  5. #5

    Ausgerechnet Griechenland...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zeit läuft ab für Griechenland: Nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit auf Ramschstatus geben deutsche Wirtschaftsexperten dem Land kaum noch eine Chance. Europa sollte sich auf die Bankrotterklärung aus Athen vorbereiten, lautet ihr vernichtendes Urteil.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...691717,00.html
    ... wo doch in deren Kulturgebiet im weitesten Sinne das Geld mal erfunden wurde. *seufz*
  6. #6

    Umfrage manipuliert?

    Zur dimap Umfrage:

    Man fragt sich immer wieder, wie solche Umfrageergebnisse zustande kommen. In allen Internetforen, in denen die causa Griechenland diskutiert wird, finden sich allenfalls 2-3 % der Kommentatoren, die sich als Befürworter für die bevorstehende Kreditvergabe einsetzen. Alle anderen Kommentatoren sind durch die Bank DAGEGEN.

    Wie kommt man da zu der sprachlich beschönigenden Aussage, daß "57 Prozent der Bundesbürger es für eine schlechte Entscheidung halten", Griechenland mit Krediten zu helfen?
    Wer wurde da "repräsentativ" befragt?
  7. #7

    ambivalent

    ich bin bei dem thema gespalten

    ich kann die üblichen stammtischparolen nachvollziehen, emotional stimme ich dem zu

    rationell befürchte ich nur, dass durch den jetzigen status (ramschanleihen) es uns allen am ende wesentlich teurer kommt, als wenn man bereits vor wochen umfangreiche garantien abgegeben hätte. aber anscheind trägt unsere regierung den selben zwist in sich, sonst wäre längst was passiert. nun überläßt man den märkten das handlungsfeld und die kennen keine gnade bzw. interessiert es nicht was morgen ist in diesem fall.
  8. #8

    ...

    Zitat von wasissn Beitrag anzeigen
    Wenn ein Bankrott nicht zu vermeiden ist, sollte man alle Mittel gerade jetzt zurückhalten.
    GR muss
    - seinen korrupten Staat in Ordnung bringen
    - eine .....
    Das ist korrekt. Griechenland wird dadurch zum Entwicklungsland werden und kann dann Entwicklungshilfen aus den dafür zuständigen Fördertöpfen bekommen, genau wie Angola, oder Laos.
  9. #9

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zeit läuft ab für Griechenland: Nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit auf Ramschstatus geben deutsche Wirtschaftsexperten dem Land kaum noch eine Chance. Europa sollte sich auf die Bankrotterklärung aus Athen vorbereiten, lautet ihr vernichtendes Urteil.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...691717,00.html
    ...ich werde das gefühl nicht los, dass griechenland der erste dominostein ist, der fällt....


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