REUTERSGriechenlands Wirtschaft liegt am Boden, das Land steht am Rande der Pleite - nun gibt der Athener Wirtschaftsminister vor allem den EU-Subventionen die Schuld. Gleichzeitig warnt er vor einem "großen Knall" in der Gesellschaft.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...814252,00.html
..., dass die stolzen Griechen sich seinerzeit wie auch jetzt jede Einmischung/Beschneidung ihrer Souveränität verbaten bzw. verbitten. Man erinnere sich der jüngsten Attacken gegen Merkozy diesbzgl.; die Streikenden und Demonstranten in Athen verbrennen derzeit auch deutsche Fahnen.
Eurostat bzw. ESTAT hat ja zum €uro-Beitritt auch nicht die angelieferten Zahlen auf Übereinstimmung mit der wirtschaftlichen/fiskalischen Realität überprüft, sonst hätte unweigerlich der Betrug auffallen müssen, zumal es auch genug warnende Stimmen gab. Wenn Eurostat sich dafür nicht zuständig fühlte, müsste es doch in der EU eine entsprechende Kontrolleinrichtung geben, die z.B. im Abgleich mit den griech. Banken sehr schnell hinter die Fälschungen gekommen wäre.
Wen kann da noch verwundern, dass die "Freude" an einem geeinten €uro-Raum bzw. Europa einem tiefen Misstrauen Platz machte, und zwar bei jenen, die die Zeche für die verfehlte Politik zahlen müssen.
Ausschließlich aus dieser Oberflächlichkeit besteht die Schuld der EU, aus ihrem unkontrollierten Gießkannenprinzip, mit dem sie unverantwortlich das Geld der Steuerzahler verteilte.
Was Griechenland mit den so großzügig verteilten - und teilweise auch betrügerisch - erlangten EU-Gelder dann machte, liegt wiederum alleine in deren Verantwortung.
Erstaunlich, dass der griech. Minister (erst) jetzt auf die Idee kommt, dass GR "falsch" wirtschaftete mit den reichlich geflossenen Euros, aber auch, dass die Mentalität einer Nation eine starke Rolle spielt vom strukturlosen Staatsgebilde bis zum Volkssport Fakelaki.
Denn das ist ein wesentliches Übel, an dem offensichtlich (nicht nur) Europa krankt: Die Überschuldungspolitik mit der zwangsläufigen Abhängigkeit von den Finanzmärkten bzw. der Bankenhörigkeit der Politik.
Die Fehler machten eindeutig ob ihrer Unfähigkeit verantwortungslose Politiker, national wie in der EU, gesteuert von den div. Egoismen starker Lobbys.
GR ist der berühmte Tropfen, der das Verschuldungs-Fass zum Überlaufen brachte, obwohl dieses Fass offensichtlich auch keinen Boden hat.
Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er leer ist. Dazu braucht man nur ein bisschen Zeit, um die Wohltaten aus den Händen der arbeitenden Bevölkerung anderer Länder Europas entgegennehmen zu können, es umzuverteilen und in eigenen dunklen Kanälen versickern zu lassen. Alsdann kann man sich auf wohl geordnetem Vermögen in aller Gelassenheit auf den Vollzug des Staatsbankrotts vorbereiten. Der Brunnen ist leer und den Krug zum schöpfen braucht man auch nicht mehr. Völker Europas vereinigt Euch und schmeißt sie endlich raus, diese Griechen.
Ist klar, die Griechen können keinen Haushalt führen, treiben keine Steuern ein, haben 100.000 Phantom-Rentner und mit die höchsten Ausgaben fürs Militär in ganz Europa. Aber die EU ist schuld.
Von mir aus sind die besser heute als morgen draußen. Blah Blah Blah wir brauchen die und wir lassen keinen im Stich. Wenn die drin bleiben wollen dürften die die nächsten 20 Jahre kein Stimmrecht in der EU haben, und alle anderen die ihre Bücher "kreativ" führen und irgendwann die Hosen runter lassen müssen, auch nicht.
Das hat er absolut richtig erkannt. Hey, genau das sag ich schon seit Monaten.
Nur trägt meiner Meinung nach die EU keine Schuld, sondern vorrangig der griechische Staat und ... ähm ... Deutschland (Politik und Wirtschaft zu gleichen Teilen).
Der ist in der Tat unausweichlich. Egal wie es weiter geht, dieser Knall wird ganz sicher kommen.
Desto früher er kommt, desto sanfter wird er ausfallen, ergo desto besser für uns und Europa.
Wir wollen schließlich keine Kettenraktion wie beim arabischen Frühling: mit Griechenland beginnend, dann die Italiener, die Franzosen, usw. ... in London hat es schließlich auch schon übel gebrodelt.
Die Lage ist in fast ganz Europa ziemlich ernst, die Schere zwischen Arm und Reich hat sich überall extrem geöffnet, auch bei uns in Deutschland. Ein zu großer griechischer Funke könnte unser aller Wohlstand bedrohen.
Deshalb ist es vlt. nicht falsch, GR weiter das Messer an den Hals zu halten, auch wenn sie schon stark bluten.
Wenn ein Minister Subventionen jetzt als auch nur teilweise die Subventionen als verursachendes Element nennt, wären die Eurostaaten gut beraten, Griechenland dort stehen zu lassen wo es steht und keine Unterstützung zu gewähren. Sonst wird in Zukunft wieder einmal eine solche Erklärung für den jetzigen Zustand Griechenlands herbeigezogen. Und es darf letztendlich bezweifelt werden, dass Griechenland systemrelevant für die EU ist.
Die Ministeräußerung macht darüber hinaus jede Förderung fraglich: die griechische Regierung und deren Vorgänger scheinen sich offiziell zwar zu bemühen, nur umsetzen wollen sie es eher nicht: es sind ja auch andere schuld.
Wenn Verwaltung überbesetzt ist, Steuereinnahmen nicht geordnet erzielt werden und Zahlen zur Einführung des Euro manipuliert wurden, dürfte das nicht unter EU Förderung fallen, sondern um politischen Mangel.
Andererseits sollte Politik (endlich) lernen, dass Dauersubventionen für alle Themen und alle Beteiligten einen starken Gewöhnungseffekt haben: man gewöhnt sich daran und ist schier fassungslos, wenn "auf einmal" etwas nicht mehr funktionsfähig ist.
Und nun? Griechenland hat zur Kenntnis zu nehmen, dass die Geduld von außen am Ende ist und Verhandlungen beendet sind. Es ist etwas tatsächlich umzusetzen.
Übrigens: das Volk kann einem schon leid tun. Seine Politiker haben dahin gebracht. Nur: war daran nicht auch der, die Wähler/innen mit verursachend
Ein sehr schönes Beispiel, wie staatliche Wirtschaftslenker wie unsere Brüsseler Superökonomen durch die Unsummen Geldes, die sie verteilen langfristig mehr zerstören als aufbauen. Dennoch erwarten ja irgendwie alle von staatlicher Einmischung in die Ökonomie das Heil der Welt.
Ich kann mich deutlich erinnern, dass Anfang der letzten Dekade in Griechenland plötzlich überall Olivenhaine standen, wo vorher andere Dinge angebaut wurden. Auf Nachfrage antwortete mir ein Gastwirt, dass jetzt alle ihr Geld in Oliven investierten, da allein die Subventionen pro Jahr höher sind, als sich mit anderen landwirtschaftlichen Produkten verdienen lässt, auch ohne Arbeit. Natürlich braucht man dazu auch Subventionsempfänger, die lieber konsumieren als arbeiten, aber die gibt es bestimmt nicht nur in Griechenland.
..dass bei solch wichtigen Themen von der Presse immer viel zu wenig Fakten und zuviel Meinungen geliefert werden. Dieser Artikel faellt ja schon fast positiv aus.
Tatsaechlich moechte ich aber mal wissen:
1. Wie gross ist ein griechischer Haushalt.
2. Wie hoch sind die Schulden.
3. Wer genau ist von den Kuerzungen betroffen und wer nicht.
4. Wie funktioniert das griechische Sozial- und Wirtschaftssystem und was soll geaendert werden.
5. Wieviel Steuern werden schaetzungsweise pro Jahr hinterzogen und hauptsaechlich von wem?
6. Warum wird erst was gemacht, wenn das Land schon am Abgrund steht?
7. Worin genau besteht der Merkelkurs und wie soll er funktionieren (Fahrplan)?
8. Welche anderen Staaten schlagen welche Alternativen vor?
Und nicht zuletzt: Die verschiedenen Meinungen griechischer Buerger.
Leider wird das Ganze auf ein DEUTSCHE GEGEN GRIECHEN reduziert und das im 21. Jahrhundert. WIE ARM!!!
Was für eine perverse Logik!
Als Nachfahre antiker griechischer Denker und Staatsmänner kann man diesen Herrn gewiss nicht bezeichnen.
Eigentlich fleht er doch darum, Ihnen kein Geld mehr anzuvertrauen: Sie können damit nicht umgehen und weil das so ist, sind diejenigen Schuld, die es ihnen gegeben haben.
Wer möchte sich aber gerne schuldig machen?
Sollen sie sich doch an die wenden, die mit ihren Machenschaften und Betrügereien Griechenland in die EU hinein geholfen haben.
Schon damals mit dem Ziel den € zu schwächen und den $ und das brit. Pfund als Leitwährung zu erhalten!
Hat der Mann den soooo unrecht.
Hat den die EU den Kontinent tatsächlich vorangebracht?
Die EU Strategen beginnen sich selbst zu entlarfen.
Die EU ist ein Luftschloss.
Gestaltet von Innkompetenten Diletanten insbesondere in Sache Wirtschaftspolitik.
Die Tribfeder sind
Ideologiewahn und Grossmannssucht.
Der Irre Traum von einem Imperium Europa mit Weltgeltung.
Ab in den Mülleimer der Geschichte mit diesm Irrsinn mit diesem Wahn.