Forum: Blogs
Drohende Kürzungen bei Förderung: Solarlobby ringt um Abwehrstrategie
In der Solarindustrie gibt es Streit. Die Regierung will bei neuen Solaranlagen die Förderung kürzen. Offiziell sperrt sich die Branche dagegen - doch hinter den Kulissen wird gestritten, wie weit man neue Kürzungen mittragen würde.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...808906,00.html
- #330 02.02.2012 16:22 von
Wenn Ihnen ein Bildchen in der Broschüre eines Vereines die Begrifflichkeit besser erklärt als viele Buchstaben.... .
Auch das ist nicht mein Problem.
Aber vielleicht hilft Ihnen ja die Wiki auf die Sprünge:
Endenergie: Beim Endverbraucher kann es zu weiteren Verlusten kommen, bis die durch Energie betriebene Dienstleistung erzielt wird. Zum Beispiel kann elektrische Energie in Akkumulatoren verloren gehen, bevor eine gewünschte Dienstleistung wie Radioempfang oder Musikschall erfolgt. Die effektiv für die Dienstleistung benötigte Energie bezeichnet man als Nutzenergie.
Autofahren ist Nutzenergie, weil ja ein Energieträger genutzt wird, der in Bewegungsenergie umgewandelt wird. Wärme ist keine Energie, sondern eine "Art Energie, eine "Prozeßgröße"... .
Schauen Sie mal, diese Quelle empfahlen Sie mir doch mehrfach:
Wärme: In der Thermodynamik wird als Wärme (quantitativ auch Wärmemenge, Formelzeichen= Q, Einheit Joule, früher Kalorie) eine Art Energie bezeichnet, welche innerhalb eines thermodynamischen Systems oder über dessen Grenze transportiert wird, es handelt sich also um eine Prozessgröße.
Wie die Geschwindigkeit Ihres Autos eine Größe ist - und keine zeitliche Referenz.
Haben Sie's nun verstanden? Nicht? Ohje... .
Wie ich schon bemerkte: Besserwissen heißt nicht besser wissen... . - #331 02.02.2012 16:50 von
Faszinierend.
http://www.bmwi.de/Dateien/Energiepo...e,rwb=true.pdf
Seite 20 ff - #332 03.02.2012 03:29 von
Verfügbar.
Für so gut wie jeden - und nicht nur für Ölscheichs und Großaktionäre, genau DAS IST der Unterschied:
Während 3 kWP (also fast 3000 kWh /pro Jahr) Solarstrom vor wenigen Jahren noch 12000 Euro kosteten, kosten Sie heute in etwa 4-5 Tsd Euro.
Das kann sich JEDER leisten - und das rechnet sich auf Dauer. - #333 03.02.2012 10:39 von
Allerdings. Die Vermischung/Vereinheitlichung der Begrifflichkeiten Endenergie/Nutzenergie ist nur für diejenigen gedacht, denen die Trennung nicht so recht gelingen will.
Die Broschüre des BMWI ist - folgerichtig - sehr bürgerfreundlich.
Faszinierend vereinfacht. Bei manchen Zeitgenossen ist das offenbar auch notwendig.
;-) - #334 03.02.2012 15:31 von
Wirklich beeindruckend.
RP-Energie-Lexikon - Endenergie - #335 03.02.2012 16:04 von
Vor-Endenergie
Also klar jetzt ?
Endenergie ist die klassische elektrische E die nach dem Zähler für sonst was genutzt werden kann, in Form eines Gases wird zwar Volumen verrechnet aber man kann die Energie verheizen und den Energieträger verbrennen.
Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?
Ihr Gesamteindruck:
○ weiß nicht ○ unbefriedigend ○ in Ordnung ○ gut ○ ausgezeichnet
Fachliche Qualität:
○ weiß nicht ○ unbefriedigend ○ in Ordnung ○ gut ○ ausgezeichnet
Lesbarkeit:
○ weiß nicht ○ unbefriedigend ○ in Ordnung ○ gut ○ ausgezeichnet
Aber was ist mit der Energie die auf die PV-Platten trifft, diese nur erwärmt und die nicht in dem Zähler gezähllt wird der sowieso keine Endenergie zählt, weil nach diesem nur in ein vorhandenes Netz "eingespeist" wird und erst nach dem, vielleicht auch den nächsten Zählern, Endenergie benannt werden kann.
Vorendeventuellendenergie vielleicht, oder positive Verlustvorendenergie ?
(Die ELEKTROPEDIA kennt gar keine Endenergie) - #336 05.02.2012 16:42 von
Eben. Das ist im Prinzip auch Jacke wie Hose - erbsenzählerische Korinthenkackerei. Hauptsache, es gibt keine Netzinstabilitäten und Blackouts, wie von vielen "Altatomfreaks" hier seit hunderten von Seiten und in zig-Unterforen gemenetekelt.
Jetzt sind die EVU'en am Zug. Es gibt nämlich in Deutschland noch keine intelligenten Netze/kein intelligentes Netz, außer bescheidenen Anfängen.
Intelligentes Stromnetz: Ein intelligentes Stromnetz integriert sämtliche Akteure auf dem Strommarkt durch das Zusammenspiel von Erzeugung, Speicherung, Netzmanagement und Verbrauch in ein Gesamtsystem. Kraft- und Speicherwerke werden bereits heute so gesteuert dass stets nur so viel Strom produziert wird wie benötigt. Intelligente Stromnetze beziehen in diese Steuerung die Verbraucher sowie dezentrale kleine Energielieferanten und -speicherorte mit ein, sodass einerseits ein zeitlich und räumlich homogenerer Verbrauch entsteht und andererseits prinzipiell inhomogene Erzeuger (z.B. Windkraft) und Verbraucher (z.B. Beleuchtung) besser integriert werden können.
Es gibt nun in Diskussionen zweierlei Interessenkonflikte bzw. Polaritäten:
Die einen suggerieren unbegründete Angst vor Blackouts und feuern wie blöd gegen "grüne Politik" - die anderen sind es seit Jahrzehnten nicht anders gewohnt, als ihren Saft von den vier "Großen" zu beziehen.
Nach dem Motto: "Das war schon immer so, hat sich bewährt und soll auch so bleiben, denn sonst......"....fortgeführt:
"...droht Anarachie!!!"
Viel Wind um Nichts.
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

